MEMORY OF THE WORLD
Das Weltdokumentenerbe Memory oft the World nimmt zwei Dokumente aus dem Deutschen Rundfunkarchiv auf
Aus den Beständen des Deutschen Rundfunkarchivs, Standort Babelsberg, wurden in die Reihe von Weltkulturerbe-Dokumenten zu "Bau und Fall der Berliner Mauer" aufgenommen:
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Walter Ulbricht vor der internationalen Presse in Ost-Berlin, Sonderbericht der Aktuellen Kamera, Fernsehen der DDR, 15. Juni 1961
Weiterführende Informationen und Bestandsnachweise unter:
"Eine Woche im August... - Der Mauerbau 1961"
Günter Schabowski, SED-Funktionär und Mitglied des Politbüros des ZK der SED, Internationale Pressekonferenz in Ost-Berlin. 9. November 1989
Weiterführende Informationen und Bestandsnachweise unter:
1989 – 1990 : Wende-Zeiten
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Beide Dokumente finden sich nun gleich neben Beethovens IX. Sinfonie, dem Nibelungenlied oder Patent des Automobil-Erfinders Karl Benz von 1886.
http://www.unesco.de/5687.html
Das UNESCO-Weltregister "Memory of the World" ist ein weltumspannendes digitales Netzwerk mit ausgewählten herausragenden Dokumenten: wertvollen Handschriften und Büchern, Partituren, Bild-, Ton- und Filmdokumenten und anderen Unikaten des kulturellen Erbes.
Ziel ist es, dokumentarische Zeugnisse von außergewöhnlichem Wert in Archiven, Bibliotheken und Museen zu sichern, auf sie aufmerksam zu machen und sie auf neuen informationstechnischen Wegen zugänglich zu machen.
Deutschland ist mit 13 Einträgen im Memory of the World-Register der UNESCO vertreten. Sie dokumentieren in aller Verschiedenheit in Inhalten, Formen und Orten der Überlieferung die Vielfalt deutscher Beiträge zur reichen Kulturgeschichte dieser Welt.
Seit 1999 gibt es in Deutschland ein nationales Komitee für das Memory of the World-Programm. Dr. Peter-Paul Schneider, der Leiter des Babelsberger Standortes des Deutschen Rundfunkarchivs, ist persönliches Mitglied in diesem Gremium. Aufgabe dieser Expertenrunde ist die Erarbeitung, Prüfung und Bewertung deutscher Vorschläge für die Aufnahme in das Weltregister. Die deutschen Nominierungsvorschläge werden dann an die UNESCO weitergeleitet. Es ist aber auch das Ziel des Nominierungskomitees, die deutsche Öffentlichkeit für Fragen des Weltdokumentenerbes zu interessieren und zu sensibilisieren.