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Printmedien

Bibliothek

Die Bibliothek umfasst rund 9000 Titel älterer und aktueller rundfunkhistorischer Literatur aller Sparten, namentlich der Rundfunkpolitik, Organisation, Produktion und Sendung, Personen, Technik, Wirtschaft und Recht, dazu medienwissenschaftliche und zeithistorische Literatur, sofern für die Entwicklung des Rundfunks relevant. Zur fachlichen Erschließung von Tondokumenten enthält die Bibliothek außerdem eine Fülle von zeit- und musikhistorischen Werken, darunter auch viele Nachschlagewerke. Durch die Zulieferung von Belegexemplaren für Archivnutzung und fachliche Beratung sind in der Bibliothek viele unveröffentlichte wissenschaftliche Abschlussarbeiten und andere graue Literatur zu finden.
Den Grundstock der Bibliothek bildeten die Sammlung von Hans Bredow (Bredow-Funk-Archiv) und die Handapparate der Fachabteilungen des DRA. Die Bibliothek wird durch den Ankauf von Neuerscheinungen, durch Schriftentausch mit Institutionen, Belegexemplare und durch Übernahme von Beständen, auch Nachlässen laufend ergänzt. Das DRA hat z.B. Bibliotheksteile der Deutschen Telekom und des Instituts für Rundfunktechnik bewertet und teilweise übernommen. Da die ältere Rundfunkliteratur im DRA immer noch Lücken aufweist und z.T. nur in Kopie vorhanden ist, ist das DRA an Bestandsangeboten weiterhin interessiert.

Zeitschriften

Rundfunk(programm-)zeitschriften wie z.B. "Der deutsche Rundfunk" oder die "Bayerische Radio-Zeitung" sind für die Zeit bis 1941 die einzige Quelle, an der sich das Programmgeschehen im Ganzen untersuchen lässt. Da die Bibliothek der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurde und viele Rundfunkzeitschriften in westdeutschen Bibliotheken nur schwer zugänglich waren und sind, hat die Historische Kommission der ARD schon 1969 eine Bibliografie der Rundfunkzeitschriften mit Bestandsnachweisen aus allen westdeutschen Bibliotheken vorgelegt. Das DRA hat in den 80er Jahren die Verfilmung der wichtigsten Programmzeitschriften durch das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse in Dortmund angeregt, fachlich begleitet und Filmkopien erworben.
Heute ist das DRA eine von wenigen Bibliothekseinrichtungen in Deutschland, in der alle verfilmten Rundfunkzeitschriften für die Nutzung zur Verfügung stehen. Dieses Angebot wird von rundfunkhistorisch arbeitenden Wissenschaftlern des In- und Auslands gerne genutzt.
Aus dem Nachlass von Hans Bredow und anderen Erwerbungen verfügte das DRA schon länger auch über einen kleinen Bestand an Originalzeitschriften. 2001 konnte vom NDR ein umfangreicher, ursprünglich beim Hans-Bredow-Institut aufgebauter Bestand übernommen werden, zu dem auch Programmzeitschriften der Nachkriegszeit zählten. Da sich die Zeitschriftenfilme nicht für die Fotoreproduktion eignen und längst nicht alle Rundfunkzeitschriften verfilmt sind, war dieser Zuwachs hochwillkommen. Das DRA wird seinen Bestand historischer Originalzeitschriften auch künftig ergänzen, wo es sich anbietet.
Neben den historischen Zeitschriften hält das DRA Frankfurt derzeit ca. 60 laufende Zeitschriften, die außer Rundfunktiteln auch die Themengebiete Musik, Zeitgeschichte, Dokumentation und Informationstechnik umfassen.

Sammlung Rundfunkpublikationen

Ein spezielles Sammelgebiet des DRA sind die Druckschriften der Rundfunkorganisationen und Programmveranstalter. Dazu gehörten verschiedenste Publikationen, von Geschäftsberichten, über Programm-, Presse- und Publikumsinformationen aller Art, Hauszeitschriften, Schriftenreihen bis hin zu Plakaten und Werbemitteln.
Der größte Teil der Sammlung umfasst Publikationen der öffentlich- rechtlichen Rundfunkanstalten, ein kleinerer Teil stammt aus der Zeit vor 1945. Seit 1986 sammelt das DRA auch die Schriften der privat- kommerziellen Rundfunkveranstalter und der Landesmedienanstalten. Wegen der vielfältigen und völlig unüberschaubaren Produktions- und Verteilungswege dieser häufig nicht einmal als graue Literatur einzustufenden Materialien weist der Bestand mehr oder weniger große Lücken auf. Insbesondere die Publikationen der regionalen Hörfunkveranstalter sind mit vertretbarem Aufwand nicht systematisch zu sammeln. Trotzdem ist die Sammlung Rundfunkpublikationen in ihrer Bandbreite eine einzigartige Quelle für Rundfunkforschungen.

Zu den Rundfunkpublikationen gehören auch die sogenannten Programmfahnen, die wöchentlichen Programminformationen der Programmveranstalter für die Programmpresse. Sie umfassen in der Regel den eigentlichen Programmablauf in tabellarischer Form, Erläuterungstexte für einzelne Sendungen und Änderungsmitteilungen. Die Programmfahnen werden mit etwa sechs Wochen Vorlauf publiziert und erreichen trotz der Änderungsmitteilungen nicht die Aussagekraft eines Sendeprotokolls für das tatsächlich ausgestrahlte Programm. Dennoch sind die Programmfahnen wegen fehlender anderer Unterlagen häufig die wichtigste Quelle für die Programmforschung.
Der Programmfahnenbestand des DRA umfasst die Hörfunk- und Fernsehprogrammfahnen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland von den Anfängen in der Nachkriegszeit bis heute, sowie die Fahnen der wichtigsten deutschsprachigen kommerziellen Fernsehkanäle. Da es sich um Massendrucksachen ohne besonderen Objektwert handelt, wurde der schell wachsende Fahnen-Bestand bis zum Jahrgang 1995 auf Mikrofiche verfilmt und anschließend vernichtet. Seit dem Jahr 1999 ersetzen die Programmveranstalter ihre gedruckten Fahnen nach und nach durch Textdateien, die im DRA nun ebenfalls gesammelt und in einer Datenbank zugänglich gemacht werden.

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.05.2017
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