Direkt zum Inhalt springen. Alternativ zur Kopf-Navigation ist die Sitemap zu empfehlen
Bestände
Nutzung
Online-Dienste
Publikationen
Rundfunkgeschichte
Das DRA
Vor 1945 / BRD
DDR
Digitalisierte Bestände
Weitere Bestände
Tonaufnahmen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Hörfunk
Geräusche
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Schriftgut-Bestand des RIAS
Schriftgut-Bestand des SFB
Findmittel
Benutzungsordnung
Service
Kostenerstattung
Audio/Hörfunk
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Personen/Ereignisse
Hinweisdienste
Themenportal
Bestandsinfos
Register
Datenbanken
Termindienste
Das besondere Dokument
Spezial
Spezial multimedial
Archiv
Schwarzer Kanal
Fernseh-Krimis
Zuschauerforschung
Hörerforschung
ARD-Intern
ARD-Hörspiel-DB
ABC der ARD
Chronik der ARD
weitere Datenbanken
Personen
Ereignisse/Themen
Bücher
CDs
DVDs
Radio-Geschichte
Schriftsteller im Rundfunk
Bildergalerie
Ausstellung
75 Jahre Radio
Rundfunk vor 1933
O-Ton in der NS-Zeit
Schallaufzeichnung
Autorenregister:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Suche
Rundfunk bis 1945
Rundfunktechnik
Plakate DDR-FS
Wimpel DDR-FS/HF
Aufgaben und Ziele
Chronik
Standorte
Kooperationspartner
Ausbildung und Jobs
Informationstechnologie
Redaktion ARD-Publikationen
ZSK
1950-1959
1960-1969
1970-1979
1980-1989
1990-1999
2000-2011
Deutscher Bundestag
DHM
Netzwerk Mediatheken
Verlage
Ausbildungsprojekte
Ausbildungsmöglichkeiten
Jobs
AKTUELLESTERMINE
| SUCHE | Links | FAQs | Newsmail | Kontakt | Sitemap | Siteinfo
 

Chronik 1950-1959

1950  1952  1953  1954  1955  1956  1958  1959 

1950

9./10. Juni 1950

Gründung der ARD, der "Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland" durch die sechs 1948/49 Die sechs Gründerintendanten der ARD ins Leben gerufenen Rundfunkanstalten Bayerischer Rundfunk (BR), Hessischer Rundfunk (HR), Nordwestdeutscher Rundfunk (NWDR), Radio Bremen (RB), Süddeutscher Rundfunk (SDR) und Südwestfunk (SWF).

11. November 1950

Die Intendanten der ARD-Rundfunkanstalten verständigen sich über die Errichtung eines gemeinsamen Schallarchivs.

1952

1. Januar 1952

Das DRA nimmt unter dem Namen "Lautarchiv des Deutschen Rundfunks" seine Arbeit in Frankfurt am Main auf.

2. Dezember 1952

Die ARD-Intendanten unterzeichnen die Stiftungsurkunde und beschließen die Satzung für das "Lautarchiv des Deutschen Rundfunks". Das Lautarchiv ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Als Aufgabe wird "die Erfassung von Tonträgern aller Art" definiert, "deren geschichtlicher, künstlerischer oder wissenschaftlicher Wert ihre Aufbewahrung und Nutzbarmachung für Zwecke der Kunst, Wissenschaft, Forschung, Erziehung oder des Unterrichts rechtfertigt". Hauptzweck des Lautarchivs ist damit die Auswahl und Dokumentation von Tondokumenten, während die Tonträger selbst in den Schallarchiven der Rundfunkanstalten bleiben. Die Intendanten bilden den Verwaltungsrat und bestimmen Kurt Magnus zu dessen Präsidenten; zu Vorstandsmitgliedern werden Fritz Wilhelm Pauli, bis 1945 Leiter der Musikabteilung bzw. des Schallarchivs der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (RRG), und Martin Kunath, in den 20er Jahren Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig, werden zu Vorstandsmitgliedern bestellt.

1953

10. Februar 1953

Dem DRA wird durch den Hessischen Minister des Inneren die Rechtfähigkeit zuerkannt. Die Aufsicht übernimmt im Auftrag des Regierungspräsidenten in Wiesbaden das Rechtsamt der Stadt Frankfurt am Main.

11. Juni 1953

Die ARD-Intendanten beschließen, eine Kommission für die Geschichte des deutschen Rundfunks einzusetzen: Den Vorsitz übernimmt Kurt Magnus, Verwaltungsratsvorsitzender des HR und bis 1933 Direktor der RRG. Geschäftsführer wird E. Kurt Fischer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des HR, bis 1945 bei der RRG beschäftigt.

1953

Der HR erwirbt das "Bredow-Funkarchiv" und überlässt es dem Lautarchiv als Depositum. Hans Bredow, bis 1933 Rundfunkkommissar des Reichspostministers, hatte während seiner Tätigkeit persönliche und offizielle Dokumente, Fotos und Druckschriften gesammelt und sein Archiv nach 1945 zu einer Art Fachinformationsstelle ausgebaut.

1954

Das Schallarchiv der RRG

8. Dezember 1954

Der Sender Freies Berlin (SFB) wird Zustifter zum Lautarchiv und dessen Intendant Mitglied des Verwaltungsrats.

1954

Als erste Bestände erwirbt das Lautarchiv Kopien von Tondokumenten aus dem Bestand von Wilhelm Doegen, der als Phonetiker und Leiter des Lautarchivs der Staatsbibliothek Berlin Stimmporträts wichtiger Persönlichkeiten aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts aufgenommen hatte. Im gleichen Jahr kommen Schallplatten und Sendemanuskripte aus dem Theatermuseum in Kiel hinzu. Die Tonträger- und Schriftgutsammlungen des Lautarchivs und später des DRA erhalten durch größere und kleinere Schenkungen und Kopien aus Beständen von Privatpersonen und Institutionen des In- und Auslands bis heute ständigen Zuwachs.

1955

28. April 1955

Hinweisdienst Musik Die erste Ausgabe des monatlichen "Hinweisdienstes Wort" erscheint. Der Hinweisdienst führt Ereignisse und Gedenktage auf und benennt dazu passende historische Tondokumente für die Programmplanung.                

1956

1. Januar 1956

Erste Ausgabe des "Hinweisdienstes Musik".

März 1956

Eine erste Kopieraktion von rund 4 500 Tonaufnahmen der RRG, die sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs im Archiv der British Broadcasting Corporation in London befinden, ist abgeschlossen. Im Lautarchiv beginnt damit die Rekonstruktion des durch Krieg, Besatzungszeit und deutsche Teilung in alle Richtungen verstreuten Schallarchivs der RRG.

10. Oktober 1956

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und der Westdeutsche Rundfunk (WDR), die die Nachfolge des NWDR antreten, werden Zustifter zum Lautarchiv und deren Intendanten Mitglieder des Verwaltungsrats.

1958

1958

Erstmals wird ein Katalog "Tondokumente zum Zeitgeschehen" herausgegeben, der Tonaufnahmen für die Jahre von 1901 bis 1933 nachweist; Dokumentationen mit Aufnahmen aus späteren Zeiträumen folgen.

1959

19. November 1959

Kommissarischer Nachfolger des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds Wilhelm Pauli wird Hans Weber, Verwaltungsdirektor des HR. Der Saarländische Rundfunk (SR) wird Zustifter zum Lautarchiv und dessen Intendant Mitglied des Verwaltungsrats.

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 28.03.2006
DATENSCHUTZ | IMPRESSUM |  nach oben