Chronik 2000-2010
2000
19. März 2000
In der Akademie der Künste in Berlin wird die im Auftrag des Arbeitskreises
selbständiger Kulturinstitute, Bonn, vom DRA erarbeitete
Wanderausstellung
"Rückkehr in die Fremde? Remigranten und Rundfunk in Deutschland"
eröffnet, die bis Ende 2005 in insgesamt 14 Städten
Deutschlands zu sehen war. Zur Ausstellung erscheinen ein Begleitband
und eine CD.
April 2000
Die Hörfunk- und Fernseharchivleiter der Rundfunkanstalten berufen eine
Arbeitsgruppe, die unter Vorsitz des DRA ein verbindliches
multimediales
Regelwerk für ARD und ZDF erstellen soll.
Juni 2000
Mit Unterstützung durch die Historische Kommission der ARD startet
das DRA eine
Initiative zur Sicherung der Altaktenüberlieferung
der Gemeinschaftseinrichtungen von ARD und ZDF. In der Folge
können verschiedene Altaktenbestände der Programmdirektion Erstes
Deutsches Fernsehen und des Instituts für Rundfunktechnik übernommen
werden.
9. Juni 2000
Das DRA erwirbt vom Verein Deutsches Rundfunkmuseum
dessen
Gerätesammlung mit dem Schwerpunkt historischer
Empfangsgeräte.
9. Juni / 11. September 2000
Das Online-Portal der ARD, ARD.de, stellt zum Jubiläum der ARD eine
Multimedia-Chronik »50 Jahre ARD« ins Internet. Die Textgrundlage
dafür hat die Redaktion ARD-Jahrbuch in Kooperation mit anderen Abteilungen
des DRA erarbeitet. Eine erweiterte und reich illustrierte Fassung dieser
Chronik wird zu den Jubiläumsfeierlichkeiten Anfang September auch
in einer
Printfassung publiziert, die daneben die auf
den Anlass bezogenen Artikel aus dem ARD-Jahrbuch 2000 enthält.
6.
Dezember 2000
Der vom ORB als neuer Sitzanstalt in
Potsdam-Babelsberg errichtete
Neubau für den Berliner Standort des DRA wird mit einem
Festakt unter Beteiligung von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse
eingeweiht. Die Überlieferung des DDR-Rundfunks ist mit dem Einzug
in das neue Archivgebäude nun endlich sachgerecht untergebracht.
6. Dezember 2000
Im Rahmen der Einweihung des Neubaus wird auch das vom DRA initiierte
Projekt
"Netzwerk Mediatheken in Deutschland", ein Verbund
von Bibliotheken und Dokumentationsstellen mit audiovisuellen Materialien,
eröffnet.
22. Dezember 2000
Das
»ABC der ARD« steht ab sofort in einer täglich
aktualisierten Fassung unter der ARD.de
im Internet.
Für diese Online-Fassung haben die Redaktion ARD-Jahrbuch im DRA,
die Redaktion der ARD.de und der SWR eine Multimedia-Datenbank aufgebaut,
aus der künftig sowohl die Online- als auch die Printfassung des
ABC gespeist werden. Online wird das ABC um zusätzliche Materialien
ergänzt, zunächst um Bilder, Logos, Karten, Statistiken aus
dem ARD-Jahrbuch und Dokumente sowie natürlich Links in die Online-Welt
der ARD und darüber hinaus. Geplant sind Ergänzungen auch um
Audio- und Videomaterial.
Ende 2000
Zum Jahresende umfasst das
digitale Archiv für historische
Tondokumente etwa 15.000 Titel mit einer Gesamtlaufzeit von 2.800
Stunden. Der gewachsene Bestand führt bereits zu Entlastungen in
der Auftragsabwicklung. Um den Zugang zum digitalen Archiv weiter zu erleichtern,
wurde eine grafische Oberfläche eingerichtet, mit der Archivare und
Redakteure über das Internet und Standardbrowser vereinfacht auf
die Wort-Musik-Datenbank ZWM zugreifen können (
ZUN@Web).
Zugleich wurde das digitale Archiv um die Ablage von Real-Audio-Files
erweitert, so dass sich in ZUN@Web recherchierte, ausgewählte Tondokumente
im ARD-Netzwerk auch direkt abhören lassen.
2001
11.
September 2001
Hans-Gerhard Stülb, Leiter des Bereichs Archive,
Bibliothek und Dokumentation beim NDR, wird vom Verwaltungsrat zum
Vorstand
gewählt; Stülb tritt am 2. 10. die Nachfolge von Joachim-Felix
Leonhard an.
27. November 2001
Der Verwaltungsrat des Deutschen Rundfunkarchivs wählt in seiner
Sitzung in Potsdam-Babelsberg den Stellv. Intendanten des Norddeutschen
Rundfunks,
Joachim Lampe, zum
Stellvertretenden Vorsitzenden.
November 2001
Das DRA beschließt, sich an der neuen
Fernsehdatenbank
der ARD (FESAD neu) zu beteiligen, die in enger Zusammenarbeit
zwischen HR und SWR entwickelt wird.
2001
Beim
DRA Frankfurt wird ein
Intranet
aufgebaut, um zentrale Informationen und Ressourcen für die Mitarbeiter
besser verfügbar zu halten.
2001
Die Entwicklung von
Datenbankanwendungen wird a
uf
die Programmiersprache Java und auf Client-Server-Technologie umgestellt.
Die ZUN-Datenbanken werden dabei über eine neue Schnittstelle (ZUN-API)
als Datenserver genutzt, während die Client-Anwendungen zeitgemäße
Features wie graphische Oberflächen, Multimediakomponenten usw.
aufweisen. Als erstes Projekt wird ein CD-Erfassungsclient der ZSK entwickelt,
der
unter anderem Daten aus dem Internet und von Audio-CDs auslesen und
damit den manuellen Erfassungsaufwand reduzieren kann.
2001
Das DFG-Projekt
"Gesamtrepertorium der historischen Archive des
Rundfunks der DDR", das den Rahmen für die Aufarbeitung
der Schriftgutbestände beim DRA Berlin und später Potsdam gegeben
hat, wird mit der Publikation der Bestandsübersicht Fernsehschriftgut
abgeschlossen. Die Bestandsübersicht Hörfunkschriftgut erscheint
Anfang 2002.
2002
1. Januar 2002
Ergänzend zu den seit 1995 bezogenen Fernsehprogrammdaten übernimmt das DRA rückwirkend zum 1.1.2001 auch die laufenden
Hörfunkprogrammdaten von zunächst 20 ausgewählten öffentlich-rechtlichen Hörfunkwellen
von der Deutschen Mailbox, Saarlouis.
20. Februar 2002
Eröffnung des
Internetportals für das Netzwerk Mediatheken in Deutschland unter Beteiligung des DRA im Haus der Geschichte in Bonn.
April 2002
Als zweite Java-Datenbankanwendung wird das
digitale Bildarchiv zum Test freigegeben, das die Bilderschließung in ZBD und die Archivierung, Konvertierung und Vorschau digitaler Bilder unter einer benutzerfreundlichen Java-Oberfläche vereinigt.
15. Mai 2002
Vertreter der beiden großen Hörfunkarchivdatenbank-Kooperationen ZUN
und SAD treffen sich und beschließen die Entwicklung einer
gemeinsamen
Hörfunkarchivdatenbank.
13. August 2002
Eröffnung der bis zum 23.8. dauernden
Ausstellung >re:play< "50
Jahre
Deutsches Rundfunkarchiv" beim HR in Frankfurt am Main.
3. September 2002
Eröffnung der bis zum 13.9. gezeigten
Ausstellung >re:play< "50 Jahre Deutsches
Rundfunkarchiv" im DRA-Gebäude beim ORB in Potsdam-Babelsberg.
10. November 2002
Die
Hörspieldatenbank des DRA, in der alle bekannten Hörspiele aus den Hörfunkprogrammen der ARD nachgewiesen sind, wird unter dem ARD-Einstiegsportal
ARD.de online gestellt. Dies erweist sich in den Folgemonaten angesichts dauerhaft hoher Zugriffszahlen als großer Erfolg.
12. Dezember 2002
Die
Ausstellung >re:play< des Deutschen Rundfunkarchivs
wird als
"Wanderausstellung" konzipiert an weiteren Orten gezeigt. Erster
Ausstellungsort ist das
Deutschlandradio
in Berlin. Die Besucher können sich bis 25. März 2003 über die Aktivitäten und
Dienstleistungen des DRA informieren. Der Intendant des Deutschlandradio, Ernst
Elitz, und der Vorstand des DRA, Hans-Gerhard Stülb, eröffnen die Ausstellung.
2003
1. Januar 2003
Der Intendant des ORB, Prof.
Hans-Jürgen Rosenbauer wird Vorsitzender des DRA-Verwaltungsrats. Stellvertreter bleibt der Stellv. Intendant des Norddeutschen Rundfunks, Joachim Lampe.
21. Februar 2003
Das Deutsche Rundfunkarchiv verstärkt seine Bemühungen zur Fortbildung der Mitarbeiter durch ein umfassendes
Programm zur Führungskräfteentwicklung mit einer Kick-Off-Veranstaltung im Haus der Geschichte in Bonn.
14. März 2003
Im Rahmen der
Modernisierung der Archivdatenbanken der ARD beschließen die zuständigen Gremien die Auskoppelung einer sogenannten
Normdatenbank. Hierin sollen Personen und Institutionen, Musikwerke, Geographika und ähnliche normierbare Daten gepflegt werden. Auf die Datenbank soll von anderen Archivdatenbanken aus zugegriffen werden können. Auch der WDR beteiligt sich an diesem Projekt. Die Federführung für dieses ARD-weite Projekt erhält das DRA.
1. April 2003
Der Verwaltungsrat des Deutschen Rundfunkarchivs wählt die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Frau
Dagmar Reim, zur neuen Vorsitzenden. Sie tritt ihr Amt am 1. Mai 2003 an. Stellvertretender Vorsitzender wird der Intendant des Hessischen Rundfunks, Dr. Helmut Reitze. Der Verwaltungsrat stimmt in seiner Sitzung den Plänen zu einer gemeinsamen Hörfunkdatenbank und einer Normdatenbank in der ARD zu und genehmigt das Finanzierungskonzept.
4. Juni 2003
Im Stadtarchiv Wiesbaden wird die
Ausstellung >re:play< des Deutschen Rundfunkarchivs eröffnet. Sie wird bis zum 25. Juli gezeigt.
29. - 31. August 2003
Das Deutsche Rundfunkarchiv beteiligt sich erstmals am
Frankfurter Museumsuferfest mit einem eigenen Stand. Der Zulauf ist beachtlich. Hunderte von Museumsuferfest-Besuchern informieren sich über die Arbeit des DRA.
20. November 2003
In Zusammenabreit mit dem
Filmform-Höchst (Frankfurt a. M.) zeigt das DRA
ein einwöchiges Programm zum Thema
"Selbstversuch - Fernsehfilme der
DDR" mit Filmen aus dem Bestand des
DRA Babelsberg.
2004
1. April 2004
Die Büros des
DRA Frankfurt werden wegen umfassender
Umbaumaßnahmen für die Dauer von etwa 3 - 4 Jahren in einen Neubau auf dem Gelände der Taunusfilm GmbH in
Wiesbaden verlegt. Die Bestände des DRA bleiben größtenteils in Frankfurt.
20. April 2004
Pressekonferenz aus Anlaß der Dokumenation
"Auschwitz-Prozess
4 Ks 2/63 Frankfurt am Main". Bei den im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
aufbewahrten
Tonbandmitschnitten des
20monatigen
Frankfurter Auschwitzprozesses (1963-1965),
die in enger Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main
vom DRA gesichert und erschlossen wurden,
handelt es sich erstmals in der deutschen Geschichte um einen auf Tonband aufgezeichneten
Prozess. Die Endarchivierung im Sinne der
Langzeitsicherung der
101 Tonbänder
mit insgesamt 424 Programmstunden bedeutet nicht nur die rein technische Sicherung
durch Überspielung in das
Digitale Audioarchiv, sondern
auch die aufwendige Erschließung der Mitschnitte des Auschwitzprozesses
durch Abstracts, Personenlisten etc.
21. Juni 2004
Das Projekt
"Digibemus" wird produktiv. Mit diesem Projekt
erhält die ARD über den Sternpunkt Frankfurt erstmals direkt ausgewählte
Audiofiles der Phonoindustrie über "Phononet".
Mit dieser
"digitalen Bemusterung" möchte die Phonindustrie ihren Aufwand für die sogenannte "redaktionelle Bemusterung" verringern. Die Archivbemusterung bleibt davon unberührt.
Die
Zentrale Schallplattenkatalogisierung (ZSK) erhält parallel zum Versand der Audiofiles an den Sternpunkt Metadaten der Industrie, die von ZSK umgehend geprüft und auf ARD-Standard "veredelt" werden, sodaß die Rundfunkanstalten parallel zu den Audiofiles auch entsprechend angepaßte
Metadaten von der ZSK bekommen.
27.-29. August 2004
Beim
Museumsuferfest in Frankfurt ist das Deutsche Rundfunkarchiv
erneut mit einem eigenen Stand vertreten. Wieder kann der Besuch vieler interessierter
Menschen an der Arbeit des DRA registriert werden.
9. September 2004
Das Deutsche Rundfunkarchiv beteiligt sich am
"Forum unter den Eichen",
einer Veranstaltung der Firmen auf dem Gelände der Taunusfilm GmbH, auf dem das DRA Wiesbaden seit April seine Büros hat. Die ansässigen Firmen und das DRA präsentieren
ihre Produkte und Leistungen.
25. September 2004
Beide Standorte des DRA öffnen ihre Häuser für die Öffentlichkeit
am bundesweiten
"Tag der Archive",
der vom VdA (Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.) ausgerufen
wurde. Die Archive präsentieren dafür bundesweit ihre Bestände und Dienstleistungen. Es können an beiden Standorten jeweils über 100 interessierte Besucher gezählt
werden.
28. Oktober 2004
Auch in diesem Jahr präsentiert das DRA beim
Filmforum Höchst (Frankfurt
a. M.) eine einwöchige Reihe
"Fernsehfilme der DDR - Literatur" mit
Filmen aus den Beständen des DRA Babelsberg.
2005
13. Januar 2005
Kick-Off-Meeting beim NDR in Hamburg zur
Einrichtung eines zentralen Massenspeichers für Audiofiles der Phonoindustrie und Planung eines zentralen Capturings von Audiofiles im Dienst der ARD durch die
ZSK.
20. Januar 2005
Pressekonferenz im Deutschen Rundfunkarchiv Babelsberg. Der
Archiv-Verlag Braunschweig, der Vorsitzende der Historischen Kommission und frühere ARD-Programmdirektor, Dietrich Schwarzkopf, und das Deutsche Rundfunkarchiv präsentieren eine
neue Produktreihe: "Tondokumente zur deutschen Geschichte". Es handelt sich um eine Loseblatt-Sammlung mit beigelegten Faksimiles historischer Dokumente, Fotos und Tondokumenten aus dem DRA und den Rundfunkanstalten der ARD. Das Projekt wird von der Presse sehr positiv aufgenommen und ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Die Abonnenten der Reihe erhalten monatlich zu einem bedeutenden Thema der deutschen Geschichte ein Sammlungsobjekt. Inhaltliche Gestaltung und die Herausgeberschaft der Reihe liegen beim DRA.
21. Februar 2005
Im Foyer am Appellhofplatz des Westdeutschen Rundfunks in Köln wird die
Wanderausstellung >re:play< des
Deutschen Rundfunkarchivs eröffnet. Sie ist bis zum 14. März geöffnet.
Am Abend wird in der Sendung "Resonanzen" auf WDR3 ausführlich darüber
berichtet. Hier ein
Interviewausschnitt
(2'57") aus der Sendung mit dem Vorstand des DRA.
24. Februar 2005
Das DRA beteiligt sich an der Ausstellung
"Stationen der Rundfunkgeschichte" des Deutschlandradios. Die Eröffnungsveranstaltung findet in der Eingangshalle des Deutschlandfunks in Köln statt. Der Vorstand des DRA, Hans-Gerhard Stülb führt in die Ausstellung ein.
22. April 2005
Die für die
Modernisierung der Archivdatenbanken eigens eingerichtete "Entscheidergruppe" gibt den
Startschuß für die Entwicklung der geplanten
gemeinsamen Hörfunkdatenbank auf der Basis der neuen Fernsehdatenbank FESAD und für das erste Teilprojekt der
Normdatenbank mit Personen, Institutionen und Labeln. Das DRA ist an beiden Projekten maßgeblich beteiligt und hat die Federführung für das Projekt Normdatenbank/Normdaten.
28. Juli 2005
Ende der Ausstellungszeit >re:play< in der Schule für Rundfunktechnik in Nürnberg. An diesem Veranstaltungsort wurde die anläßlich des DRA-Jubiläums 2002 konzipierte Wanderausstellung das letzte Mal präsentiert. Insgesamt wurde sie 324 Tage lang an neun verschiedenen Orten der Bundesrepublik mit Erfolg gezeigt.
26. - 28. August 2005
Beim
Museumsuferfest in Frankfurt findet der Stand des Deutschen Rundfunkarchivs erneut großen Zuspruch.
24. November 2005
Der DRA-Verwaltungsrat beschließt das
Fernsehmuseum Berlin unter dem Dach der Kinemathek am Potsdamer Platz weiter finanziell und durch die Bereitstellung von Materialien zu unterstützen. Das DRA ist insbesondere mit seinen Babelsberger Beständen ein wichtiger Kooperationspartner des Fernsehmuseums.
2006
1. Januar 2006
Der RBB übereignet dem DRA das
Schriftgut des ehemaligen Senders Freies Berlin, SFB, das bisher bereits als Depositum am Standort Babelsberg verwahrt worden war.
19. bis 22. Januar 2006
Zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum veranstaltet das DRA in Berlin das Symposium
"Das literarische Fernsehen. Beiträge zur deutschen Medienkultur".
1. März 2006
Das DRA nimmt am
Datenbankverbund FESAD teil. Seit März 2006 stehen die Daten des Fernsehbestandes des Standortes Babelsberg den an FESAD beteiligten ARD-Anstalten im Rahmen der Crossrecherche zur Verfügung.
31. März 2006
Offizieller Start-Termin des
neuen Corporate Design des
Deutschen Rundfunkarchivs. Mit geringem Kostenaufwand wurden alle Publikationen und außenwirksame Elemente des DRA auf ein neues Design umgestellt. Im Vordergrund steht dabei ein neues
Logo, das aus einer Bild- und einer Wortmarke besteht und künftig das Erscheinungsbild des DRA nach außen prägen wird. Mit dem heutigen Tag wird auch der
neue Webauftritt des Deutschen Rundfunkarchivs online geschaltet. Die
Homepage wurde komplett überarbeitet, aktualisiert, modernisiert und dem Corporate Design des DRA angepaßt. Gleiches gilt für die komplette Produktpalette des DRA, die vollkommen überarbeitet wurde und seit Weihnachten 2005 im neuen Layout daherkommt.
6. und 7. Mai 2006
Das DRA beteiligt sich am
"Tag der Archive", dessen Motto lautet in diesem Jahr "Der Ball ist rund".
16. Juni 2006
Am 16. Juni wird
Hans-Gerhard Stülb als Vorstand des DRA vom Verwaltungsrat einstimmig für weitere fünf Jahre wiedergewählt.
Juni 2006
Die Produktlinien der
Publikationen des DRA wurden komplettiert. Im neuen Design erscheinen fortan die Periodika
"Jahrestage",
"DRA-Info Audio",
"DRA Spezial" und
"DRA Spezial multimedial". Daneben die Buchreihen der Bestandsverzeichnisse und Kataloge sowie die als Verlagsprodukte erscheinenden Monographien und Sammelbände.
9. Oktober 2006
Ein Team des RBB filmt die
Ausbildung von Blinden und Sehbehinderten im DRA für einen Bericht zur "Woche des Sehens".
2007
1. Januar 2007
Das DRA übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2007 die
Geschäftsführung für das ARD-Jahrbuch. Diese Aufgabe – dazu gehört u. a. die Verwaltung des Budgets und der Vertrieb des Buches – lag bisher beim ARD-Büro in Frankfurt/M. und wurde – mit dessen Integration in das ARD-Generalsekretariat zum 1. November 2006 – vom Berliner Generalsekretariat übernommen.
März 2007
Das DRA überführt die proprietäre Wort-Datenbank seines Standortes
Babelsberg nach der zentralen Datenbank
"ZWM".
31. Mai bis 2. Juni 2007
"Aufgewickelt. Deutsches Fernsehen Ost. Analysen, Gespräche und Beispiele
zur Programmgeschichte des DDR-Fernsehens". Eine Tagung der Stiftung Deutsche
Kinemathek – Museum
für Film und Fernsehen in Kooperation mit dem DRA am Potsdamer Platz in Berlin.
Juni 2007
Start der Entwicklung des Informationsdienstes
ZEIT-LUPE für die Programm- und Eventplanung.
31. August bis 5. September 2007
Internationale Funkausstellung Berlin, das DRA präsentiert seine Bestände,
seine Aufgaben und seine Dienstleistungen der Öffentlichkeit.
Oktober 2007
Beginn der Erfassung im elektronischen
Rechtemanagement-Systems (RMS) am Standort
Babelsberg des DRA, das in Kooperation mit MDR, BR und RBB betrieben wird.
2008
10. und 11. April 2008
Symposium der Historischen Kommission der ARD in Kooperation mit dem DRA zum
Thema
"Überrollt? Belebt? Bereichert? – Rundfunk und Buch: Die
Wendezeit und ihre Folgen" in der Akademie der Künste, Berlin.
August und September 2008
Rückumzug des DRA von Wiesbaden
an seinen Standort Frankfurt am Main in
das sanierte Bürogebäude auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks.
September 2008
Der Bestand
Zuschauerforschung des DDR-Fernsehens einschließlich der Sehbeteiligungskartei
mit insgesamt 60.000 Blatt wird digitalisiert und
auf der Website des DRA für
die Nutzung zugänglich gemacht.
18. September 2008
Vierter
ARD-Mitschnitt-Tag: In Zusammenarbeit mit den Archiven der ARD zeichnet das
DRA 24 Stunden lang sämtliche Fernseh- und Hörfunkprogramme der ARD
auf, ergänzt um ausgewählte kommerzielle Fernsehprogramme.
22. Oktober 2008
Pilotphase für das Projekt
ZEIT-LUPE gestartet. ZEIT-LUPE ist ein Kooperationsprojekt des DRA mit dem WDR. Über die Recherche von Jubiläumsdaten eröffnet ZEIT-LUPE den Zugang zu planungsrelevanten Daten über Personen, Künstlergruppen, Ereignisse und Uraufführungen.
24. November 2008
Frau Dagmar Reim, Intendantin des rbb, als Vorsitzende
und Dr. Helmut Reitze,
Intendant des hr, als stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats des
DRA
wiedergewählt.
2009

Mai 2009
Die Ereignisdatenbank
ZEIT-LUPE wird offiziell in der ARD bekannt gemacht und für Recherchen zur Verfügung gestellt. Zeit-Lupe unterstützt die Programm- und Eventplanung zu dieser Zeit bereits mit mehr als 240.000 Ereignis-Nachweisen.
1. August 2009
Die modernisierte und in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem Saarländischen Rundfunk und dem Südwestrundfunk betriebene
Bild-Datenbank des Deutschen Rundfunkarchivs mit über 60.000 digitalen Motiven geht
online.
Herbst 2009
Unter der Dachmarke
"DDR-TV-Archiv" veröffentlichen die ARD-Verwertungstöchter rbb media, Studio Hamburg Distribution & Marketing sowie Telepool Leipzig/Icestorm in Kooperation mit dem Deutschen Rundfunkarchiv Serien und Spielfilme des Fernsehens der DDR auf DVD.
9. November 2009
Das Deutsche Rundfunkarchiv präsentiert auf seiner Website anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Maueröffnung die dem Ereignis unmittelbar vorausgegangene legendäre
Pressekonferenz von Günter Schabowski in voller Länge. Auf die Seite wird allein am selben Tag aus 67 Ländern 11.392 Mal zugegriffen.
19. November 2009

Die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehende Initiative
"Deutschland – Land der Ideen" hat das DRA Babelsberg mit seinem Internet-Angebot "1989 bis 1990: Wende-Zeiten. Bilder, Töne Kommentare aus dem DDR-Fernsehen" als Preisträger ausgewählt.
22. November 2009
Kinderparty zum
50-jährigen Jubiläum von "Unser Sandmännchen" in Kooperation mit dem Berlin-Brandenburgischen Filmverband und dem Kino "Toni" am Antonplatz in Berlin.
2010
6. März 2010
Am "Tag der Archive" findet im DRA in Potsdam-Babelsberg die Preisverleihung des Wettbewerbes
"Deutschland – Land der Ideen" statt. Nach der
Übergabe der Urkunde des Bundespräsidenten an das DRA stehen die Räume des DRA zur Besichtigung für das Publikum offen. Anschließend findet unter dem Titel "O-Ton Ost: 1989/90 in Hörfunk und Fernsehen der DDR" ein
Symposium mit Historikern, Medienwissenschaftlern und Journalisten statt.
16./18. März 2010
Am 16. März findet in Berlin eine Pressekonferenz des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert, und Dr. Peter Paul Schneider, Deutsches Bundesarchiv, zu einem
Kooperationsprojekt des Deutschen Bundestages und des Deutschen Rundfunkarchivs statt. Thema ist das Gemeinschaftsprojekt von Deutschem Bundestag und Deutschem Rundfunkarchiv zur Digitalisierung und Online-Publikation der Mitschnitte der Sitzungen der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Am 18. März, dem 20. Jahrestag, gedenkt der Deutsche Bundestag der ersten freien Wahlen in der DDR. In dieser Sitzung wird eine Zusammenfassung der aus dem Deutschen Rundfunkarchiv stammenden Mitschnitte der Volkskammersitzungen gezeigt, die von diesem Tag an auch auf der Website des Deutschen Bundestages abrufbar sind
.
2011
1. Oktober 2011
Professor Dr. Michael Crone, Leiter des Bereichs Dokumentation und Archive beim Hessischen Rundfunk, wird vom Verwaltungsrat des DRA zum kommissarischen
Vorstand bestellt; er tritt am 1. Oktober 2011 die Nachfolge von Hans-Gerhard Stülb an.