Frankfurt am Main
Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt
Bertramstraße 8
D-60320 Frankfurt am Main
Tel.: 069/15687-0
Fax: 069/15687-100
E-Mail: dra@hr-online.de
Leitung: Anke Leenings M.A.
Seit seiner Gründung 1952 hat das DRA seinen Sitz beim
Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main. Bei
der Angliederung der Rundfunkarchive der DDR 1994 als
zweiten DRA-Standort in Berlin Adlershof, heute Potsdam-Babelsberg,
blieben die fachlichen Aufgaben und inhaltlichen Zuständigkeiten des "alten" DRA
in Frankfurt am Main weitgehend erhalten.
Im Kern sind dies Bestandsaufbau, -sicherung und -erschließung,
Nachweisdokumentation, Informationsvermittlung und Auftragsabwicklung
für die Sachgebiete Rundfunk
der Weimarer Republik, der NS-Zeit und der Bundesrepublik Deutschland,
sowie Tonträger und -aufnahmen seit Einführung der Tonaufzeichnung.
(Weiteres zu den Beständen unter Vor 1945 / BRD)
Besondere Schwerpunkte liegen in der Entwicklung von Archivdatenbanken
und Informationstechnologien in enger Partnerschaft mit der EDV-Abteilung
des Hessischen Rundfunks für Kooperationsprojekte und die Erstellung
von Hinweisdiensten auf der Basis nachgewiesener ARD-Produktionen.
Außerdem
sind beim DRA Frankfurt die Zentrale
Schallplattenkatalogisierung (ZSK) von ARD und ZDF und die
Redaktion des ARD-Jahrbuchs
angesiedelt. Die DRA-Verwaltung befindet sich ebenfalls an diesem
Standort.
Wegen Renovierungsarbeiten am ARD-Gebäude auf dem Gelände
des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main war das DRA mit ausgewählten
Archiv-Beständen
von April 2004 bis September 2008 in
einem Gebäude der Taunus-Film GmbH auf dem traditionellen Mediengelände "Unter
den Eichen" in Wiesbaden untergebracht. |
|
Potsdam-Babelsberg
Deutsches Rundfunkarchiv Babelsberg
Marlene-Dietrich-Allee 20
D-14482 Potsdam
Tel.: 0331/5812-0
Fax: 0331/5812-199
E-Mail:
sekretariat@dra.de
Leitung: Dr. Peter-Paul Schneider
Der Standort Babelsberg des Deutschen Rundfunkarchivs ist auf dem Gelände
des
Rundfunks Berlin-Brandenburg
(RBB) beheimatet, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Studio
Babelsberg, Filmpark Babelsberg
und der Hochschule für
Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF).
Nach dem Ende des Hörfunks und des Fernsehens der DDR hatte das Deutsche
Rundfunkarchiv die aus diesen Einrichtungen übernommenen Archivbestände
aus 23 verschiedenen Standorten zunächst in Berlin-Adlershof, ehemals
Sitz des DDR-Fernsehens (DFF), zusammengeführt. Zum Ende des Jahres
2000 erfolgte dann der Umzug nach Potsdam-Babelsberg in ein neues, für
archivische Zwecke und zeitgemäße Serviceleistungen geeignetes Gebäude.
Anhand von klassischen Katalogen, Bestands- und Informationsdatenbanken
sowie sonstigen Findmitteln werden hier die Sendungen einschließlich
des dazugehörigen Programm- und Verwaltungsschriftguts von
Hörfunk und Fernsehen der DDR nachgewiesen und im Rahmen des
Programmaustausches der ARD sowie interessierten Nutzern zur Verfügung
gestellt. Ein Bibliotheksbestand mit Schwerpunkt DDR- und Medien-Geschichte
sowie ein umfangreiches Bild- und Pressearchiv bieten weitere Informationsmöglichkeiten.
(Weiteres zu den Beständen unter DDR) Der zeitgeschichtliche Wert dieser Bestände dürfte unbestritten sein;
er wird durch die stetige Nutzung zusätzlich unterstrichen, und zwar
nicht nur für die naturgemäß stärker an den Beständen interessierten
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sondern auch für Wissenschaft
und Forschung, die sich diesen wichtigen Quellen eines nicht mehr existierenden
Staates zuwenden. |