Bildarchiv
Die Bildbestände des DRA sind teils konventionell über Dossiers zu Personen, Sendungen und allgemeinen Sachgruppen, teils einzeln in einer eigens im DRA entwickelten Bilddatenbank erschlossen.
Die Bilddatenbank ZBD trennt Motiv- und Bildträgerdaten in einem relationalen Datenmodell und verfügt über eine Archivkomponente zur Ablage von Bilddateien. Bilddatenbank und digitales Archiv sind wie die Hörfunkdatenbank kooperativ ausgelegt und werden von weiteren Anwendergruppen in der ARD zur Dokumentation und Archivierung ihrer eigenen Foto- und Grafikbestände genutzt. Die Bilddatenbank ist aus urheberrechtlichen Gründen ausschließlich für berechtigte Nutzer innerhalb der ARD verfügbar. Der Bildbestand selbst kann im Rahmen der allgemeinen Nutzungsbedingungen recherchiert und genutzt werden.
Das DRA hat in den zurückliegenden Jahren Teile seines Bildbestandes in die Bilddatenbank eingepflegt, die Bilder selbst digitalisiert und in das digitale Archiv aufgenommen. Aufgearbeitet sind insbesondere Teile des Personenbestandes aus der Zeit bis 1945 mit Porträts und Momentaufnahmen von Rundfunkmitarbeitern und Mitwirkenden aus Musik, Literatur, Kleinkunst und Zeitgeschichte sowie Sendegesellschaften des Rundfunks der Weimarer Republik. Begonnen wurde auch mit der Erfassung der Bildüberlieferung zur DDR-Krimiserie Polizeiruf 110. Die systematische Erschließung und Digitalisierung der Bestände wird fortgesetzt.
Darüber hinaus wird im Zuge der Auftragsbearbeitung laufend Bildmaterial erfasst und in das digitale Archiv importiert, so dass auch viele Motive außerhalb der genannten Sachgebiete bereits digital vorliegen und einzeln dokumentiert sind. Bei solchen Gelegenheiten werden häufig auch Bildnachweise aus Programmzeitschriften bis 1941 erfasst, um Überlieferungslücken durch Reproduktionen aus diesen Quellen zu schließen.