Printmedien
Die Printmedienbestände des DRA Frankfurt mit der Bibliothek,
dem Zeitschriftenbestand und der Sammlung Rundfunkpublikationen sind
in einer gemeinsamen Textdatenbank ZBI bibliografisch nachgewiesen
und inhaltlich verschlagwortet. Erfasst sind auch die darin enthalten
unselbständigen Beiträge,
sofern sie mediengeschichtliche Relevanz haben. Dazu kommt weitere
graue Literatur aus Sammlungsbeständen, vor allem Sendemanuskripte
zum Hörspiel der Weimarer Republik und der Nachkriegszeit.
Rund 11.000 Beiträge, Programmankündigungen und Rezensionen aus Rundfunkprogrammzeitschriften der Weimarer Republik sind in der Datenbank ZLI nachgewiesen und erschlossen. Die Datenbank des Projekts Programmgeschichte des Hörfunks in der Weimarer Republik ist eine einzigartige Quelle für die Recherche nach Personen und Themen im Rundfunk dieser Zeit.
Die Präsenzbibliothek des DRA Babelsberg ist in einer eigenen Referenzdatenbank nachgewiesen. Erfasst ist hier Literatur mit den Schwerpunkten Medien und DDR-Geschichte, insbesondere auch die Sammlung von Eigenpublikationen des DDR-Hörfunks, DDR-Fernsehens und des RIAS sowie von Hochschul- und Fachschulschriften, graue Literatur und Fachzeitschriften zum Thema Medien. Aus letzteren sind auch mediengeschichtlich relevante Beiträge einzeln erfasst.
Eine Systematik, die in elektronischer Form vorliegt, erlaubt den Zugriff auf die vom Hörfunk und vom Fernsehen der DDR überlieferten und im DRA Babelsberg konventionell archivierten 5 Mio. Presseausschnitte.
Die Pressedokumentation der Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen, die in den Jahren 1970-1988 zusammengetragen und 1992 an die Universität Leipzig abgegeben wurde, kann im DRA Frankfurt auf Mikrofilm genutzt werden.
Die Bibliotheksdatenbanken, konventionellen Findmittel und Bestände werden in der Informationsvermittlung eingesetzt und können vor Ort auch für wissenschaftliche Recherchen genutzt werden. Ein Remote-Zugang zu den Datenbanken ist nur für berechtigte Nutzer innerhalb der ARD möglich.