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Dokument des Monats Juni 2002

Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Deutschen Staatsoper Unter den Linden am 17. Juni 1952


Foto: Berlin, Unter den Linden, etwa 1930
Berlin, Unter den Linden, etwa 1930
   In prachtvoller Schönheit präsentiert sich die Staatsoper heute den Berlinern und ihren Gästen. Nichts deutet mehr darauf hin, dass dieser Bau von Knobelsdorff im Zweiten Weltkrieg zweimal zerstört worden ist.

Am 24. Juni 1951 beschloss die Regierung der DDR, den Knobelsdorffschen Bau als großes Opernhaus wiederzuerrichten.

Am 17. Juni 1952 begann mit der feierlichen Grundsteinlegung der Wiederaufbau unter der Leitung des Architekten Professor Richard Paulick.



Beim Richtfest am 11. April 1953 ergriff u.a. auch der Minister Paul Wandel das Wort:
Hörzitat 1 (2'11''): Rede des Ministers Paul Wandel während des Richtfestes am 11. April 1953

 
Drei Jahre wurden benötigt, um aus der verkohlten Ruine die Staatsoper neu erstehen zu lassen. Mit der Festaufführung der "Meistersinger von Nürnberg" unter der Leitung von Franz Konwitschny wurde die Staatsoper Unter den Linden am 4. September 1955 wiedereröffnet.

Hörzitat 2 (1'33''): Ouvertüre aus den Meistersingern von Nürnberg Festaufführung am 4. September 1955 in der Staatsoper Unter den Linden
  Foto: zeigt beleuchtete Aussenansicht der Deutschen Staatsoper
Deutsche Staatsoper, November 1986
Stand: Juni 2002

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 19.10.2006  | IMPRESSUM | nach oben