Dokument des Monats November 2003
Neues Tondokument von Max Planck
Bild: Max
Planck (1858-1947) vor einer Rundfunkaufnahme 1942
Foto: Deutsches Rundfunkarchiv
Hörzitat (2'26''): Max Planck zu seinem
Leben und Werk, 1942: Beginn des Filmtons
Von dem berühmten deutschen Physiker Max Planck, Nobelpreisträger
des Jahres 1918, gibt es zwar zahlreiche Rundfunkaufnahmen über fachwissenschaftliche
Probleme, aber keine Tonaufnahmen, in denen er sich eingehender über sich
selbst äußert.
Dies ist aber der Fall in einer Filmaufnahme, die 1942 vom Reichspropagandaministerium
veranlasst wurde. In den Jahren 1941 bis 1944 wurden Filmaufnahmen von
(damals) bedeutenden Persönlichkeiten gemacht, vor allem aus dem
Bereich der Kultur. Zu diesen zählen Gerhart Hauptmann, Hans Carossa,
Richard Strauß, Hans Pfitzner, Ferdinand Sauerbruch, Adolf Butenandt
und Sven Hedin, die sich zu Person und Werk äußern. Diese Filmaufnahmen
hatten keinen unmittelbaren Zweck, sie sollten Leben und Arbeit wichtiger
Personen der NS-Zeit der Nachwelt in Bild und Ton überliefern.
Die Gesamtdauer des Filmtons beträgt 22'20" und ist seit dem Sommer
2003 im Deutschen Rundfunkarchiv. Die Filmaufnahme selbst befindet sich im
Bundesarchiv/Filmarchiv in Berlin.
Die komplette Tonaufnahme ist soeben auf dem von supposé, Köln
mit Unterstützung des Deutschen Rundfunkarchivs veröffentlichten
2-CD-Set "Max
Planck - Wissenschaft und Leben (Originaltonaufnahmen)" erschienen.
Stand: November 2003