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Das besondere Dokument - 2013/2

Peter Weiss, "Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen"
im Hörfunk und im Fernsehen

Im Dezember 1963 hatte in Frankfurt am Main unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit der erste sogenannte Auschwitz-Prozess begonnen. Die Urteile wurden am 19. und 20. August 1965 verkündet. In der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, die nach 1945 nur partiell und sehr zaghaft stattgefunden hatte, bedeutete dieses Verfahren einen Durchbruch. Die Aussagen vor Gericht konfrontierten die Öffentlichkeit unabweisbar mit den Schrecken der Konzentrationslager. Dabei spielte die Prozess-Berichterstattung der Medien, vor allem des Hörfunks, eine wichtige Rolle. Zahlreiche Journalisten von Presse und Rundfunk waren vor Ort und berichteten kontinuierlich und ausführlich.

Peter Weiss

Einer, der den Prozess nicht nur in der Presse, in den Berichten Bernd Naumanns in der FAZ vor allem, genauestens verfolgt, sondern ihn auch aus eigner Anschauung vor Ort erlebt hatte, war der deutsch-schwedische Schriftsteller Peter Weiss. In Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen hat er dieses Erleben für die Bühne literarisch verarbeitet.

Foto: Peter Weiss
Peter Weiss
Foto: SWR

Der in Potsdam am 8. November 1916 geborene Peter Weiss war in Bremen und Berlin aufgewachsen. 1935 verließ die Familie Nazi-Deutschland zunächst nach London, danach in die Tschechoslowakei. In England bereits hatte Peter Weiss mit der Malerei begonnen, in der Tschechoslowakei dann auch mit dem Schreiben. Als die deutsche Wehrmacht das Sudetenland besetzte floh Weiss zunächst in die Schweiz und folgte von dort seinen Eltern nach Schweden. Nach Stockholm kam er 1940, wo er bis zu seinem Tod am 10. Mai 1982 blieb. Kannte man Peter Weiss in Schweden als Maler, Schriftsteller und Filmemacher, so fand in Deutschland vor allem sein literarisches Werk Resonanz. Die Ermittlung dürfte hier wohl neben seinem Hauptwerk Die Ästhetik des Widerstandes seine bekannteste literarische Arbeit sein.

Hörzitat (2'21''):
Auszug aus "Meine Ortschaft"

gelesen von Peter Weis zwischen den Szenen der Aufführung in der Volkskammer der DDR am 19.10.1965

Die Ermittlung

Der historischen Bedeutung des Themas und der Ungeheuerlichkeit des vor Gericht deutlich werdenden Schreckens angemessen, hatte Weiss sein Stück in Analogie zu Dantes Göttlicher Komödie konzipiert. Da das als Trilogie gedachte Werk so aber nicht zustande kam, blieb es bei der Ermittlung als dem Teil, der in Umkehrung von Dantes Paradiso die Hölle auf Erden zeigt, und im Untertitel als Oratorium ausgewiesen wird.

Foto: Uraufführung von 'Die Ermittlung' mit Horst Niendorf, Dieter Borsche und Günter Pfitzmann
Uraufführung von "Die Ermittlung" an der Freien Volksbühne Berlin im Oktober 1965 mit Horst Niendorf, Dieter Borsche und Günter Pfitzmann
Foto: Deutsches Historisches Museum

Der dokumentarische Charakter des Stücks, die Szenerie von Richter, Angeklagten und Zeugen, täuscht leicht darüber hinweg, dass es sich nicht nur um eine für die Bühne erarbeitete Konzentration und Komprimierung der Gerichtsszenen handelt, sondern durch und durch um eine literarische Verarbeitung des Prozesses wie des dahinter sichtbar werdenden historischen Geschehens. Es war wohl Walter Jens, der darauf zuerst hingewiesen hat. Ihm zufolge hat Weiss "ein Passionsstück geschrieben und nicht Bernd Naumanns Berichte aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Verse gesetzt. Die Komposition verrät die Handschrift des Dramatikers und nicht allein sie: Je entschlossener Weiss die Materialien bündelt und rafft, je mehr er interpretierend hinzufügt (das Höllensignal des uniformen Gelächters), je konsequenter er seine Praktik befolgt die Szenen pointiert-provokatorisch schließen zu lassen – desto wahrer wird die Geschichte, desto plausibler die Prozess-Retraktion auf dem Theater."

Als Die Ermittlung erschien, war es Erwin Piscator, dessen Initiative bewirkte, dass die Uraufführung, am 19. Oktober 1965, gleichzeitig an 15 Bühnen in West- wie Ostdeutschland und in London stattfand, ein bis dahin beispielloses Theater-Ereignis.

... im Rundfunk

So viel Aufsehen die Ringaufführung auch erregte, die Wirkung in der Breite trat dann ein, als der Rundfunk - der Hörfunk zunächst, dann auch das Fernsehen - in der Bundesrepublik wie in der DDR, das Stück aufgriff.
Der Deutschlandsender der DDR sendete das Stück in der Regie von Wolfgang Schonendorf am 26.Oktober, Radio DDR II den ersten Teil ebenfalls am 26., den zweiten Teil am 27. Oktober 1965.
In der Berliner Zeitung am Abend vom 25. Oktober 1965 hieß es dazu: "Denn daran besteht kein Zweifel, daß dieses ungewöhnliche Stück in der vorzüglichen Inszenierung von Wolfgang Schonendorf und mit der eindringlichen, das Nachdenken anregenden Musik von Siegfried Matthus in den Bann schlägt und nicht wieder loslässt, ja vielleicht überhaupt im Funk seine kongenialste Verwirklichung findet."

Screenshot: Aufzeichnung der szenischen Lesung in der Volkskammer der DDR (19.10.1965)
Aufzeichnung der szenischen Lesung in der Volkskammer der DDR am 19.10.1965
Screenshot: DRA

Wenige Tage später, am 6. November 65, übertrug der Deutschlandsender schließlich unter dem gleichen Titel eine gekürzte Fassung des Mitschnitts der szenischen Lesung, die von Mitgliedern der Akademie der Künste Ostberlins und ehemaligen politischen Häftlingen in der Volkskammer der DDR am 19. Oktober aufgeführt worden war. Dass die Ausstrahlung einleitend mit kritischen Kommentaren zur Aufführung und Rezeption der Ermittlung in der Bundesrepublik verbunden wurde, zeigt die Bedeutung, die dem Ereignis im politisch-ideologischen Ätherkrieg beigemessen wurde.
Hatte der DDR-Hörfunk die Volkskammer-Aufführung nur in Ausschnitten gesendet, so brachte das Fernsehen ein Jahr später, am 20. November 1966, seinen Mitschnitt in voller Länge, wobei – ebenfalls anders als im Vorjahr - die Sendung in der Programmzeitschrift durch einen redaktionellen Artikel samt großformatigem Foto angekündigt wurde: "Die Ermittlung – ein erschütterndes Dokument, das den kapitalistischen Gesellschaftsmechanismus als Basis der Verbrechen von Auschwitz entlarvt und gleichzeitig den westdeutschen Staat von heute anklagt, der wiederum Machtinstrument der großen Konzerne und ihrer nur in den äußeren Erscheinungsformen veränderten Politik ist."

Hörzitat (1'27''):
Auszug aus der szenischen Lesung von
"Die Ermittlung"

in der Volkskammer der DDR am 19.10.1965

Auch in den Rundfunkanstalten der Bundesrepublik wurde 1965 im Hörfunk neben Theateraufzeichnungen, wie etwa der Piscator-Inszenierung an der Freien Volksbühne Berlin, eine eigene Produktion, bearbeitet von Hermann Naber und in der Regie von Peter Schulze-Rohr, gesendet.
Und auch hier folgte auf die Hörfunk- bald eine Fernsehfassung, gleichfalls in der Regie von Peter Schulze-Rohr. Ausgestrahlt wurde am 29. März 1966 von 20.15 bis 23.15 im Ersten Programm. Neben vielen anderen waren in der Rolle des Staatsanwalts Herbert Fleischmann, in der des Verteidigers Helmut Peine zu sehen. Unter anderen verkörperte Viktor Stefan Görtz einen der Angeklagten und in der Rolle von Zeugen waren Hanne Hiob und Siegfried Wischnewski zu sehen.
In der FAZ war dazu am 31.3.1966 zu lesen: "Es gab kein Entrinnen, es gab nur die Feigheit des Abschaltens oder die Bequemlichkeit des Umschaltens. Und daß es kein Entrinnen gab, dieser Zwang des Mit-Denkens, nicht des Mit-Fühlens, spricht für die Intensität der Aufführung, für ihre Qualität."

Hörerpost des DDR-Rundfunks

Eine interessante Ergänzung zu den Sendungen der Ermittlung selbst bildet, für die Ausstrahlungen der DDR, die sowohl zur Oktober wie zur November-Sendung eingegangene Hörerpost.
Der für die Auswertung der Briefe im Hörfunk zuständigen Dramaturgie fiel auf, "daß die Reaktion auf das Oratorium von Weiss ungewöhnlich stark gewesen ist, was sowohl aus der Zahl der eingegangenen Hörerbriefe als auch aus deren Umfang und Inhalt ersichtlich ist." Und weiter hieß es: "Grundtenor … ist die tiefe Erschütterung über die faschistischen Untaten… (Sie) ist zumeist eng verbunden mit einer scharfen Verurteilung der Verhältnisse in Westdeutschland, wo sich Massenmörder wie die Angeklagten des Auschwitzprozesses jahrelang frei bewegen konnten." Und im gleichen Tenor bewegte sich auch das Gesamturteil: "Zusammenfassend kann gesagt werden, daß der Deutsche Demokratische Rundfunk mit dem Hörspiel 'Die Ermittlung' in der Auseinandersetzung mit der faschistischen Vergangenheit und mit dem Neofaschismus Westdeutschlands einen wichtigen Beitrag leistete und vielen Menschen ihre Verantwortung bei der Klärung der Grundfragen unserer Zeit ins Bewußtsein gebracht hat."
Immerhin war der Senderleitung dieses Hörer-Echo eine eigene Sendung wert, die unter dem Titel "Die Ermittlung" unter Hörern am 26. November 1965 von 21.00 bis 21.30 Uhr im Deutschlandsender ausgestrahlt wurde. In der Programm-Zeitschrift vom März 1966 hieß es dazu anlässlich der Wiederholung der Hörfunk-Fassung von Wolfgang Schonendorf am 14. und 21.3.1966: "…was die gedankliche Tiefe der Resonanz betrifft, die darin aufgeworfenen Probleme des gesellschaftlichen Belangs von Kunst und Literatur, so ist die Hörerpost zur 'Ermittlung' (in einer Sendung ausgewertet) selbst eine einmalige und höchst aufschlußreiche Dokumentation."

 


Hörfunk- und Fernsehfassungen von "Die Ermittlung"

  • Die Ermittlung
    Szenische Lesung des Oratoriums in 11 Gesängen in der Volkskammer am
    Autor: Weiss, Peter
    Komponist: Dessau, Paul
    Regie: Bellag, Lothar; Fausak, Ingrid
    Mitwirkende:
    Abusch, Alexander; Apitz, Bruno; Baierl, Helmut; Busch, Ernst; Carstens, Bruno; Christian, Norbert; Cremer, Fritz; Drinda, Horst; Edel, Peter; Esche, Eberhard; Geschonneck, Erwin ; Heinz, Wolfgang; Heller, Bert; Hermlin, Stephan; Herzfelde, Wieland; Hetterle, Albert; Kaiser, Wolf; Klemke, Werner; Knaup, Hans-Dieter; Ludwig, Rolf; Müller, Alfred; Schall, Ekkehard; Schelcher, Raimund; Sturm, Peter; Thate, Hilmar; Vallentin, Maxim; Weigel, Helene; Wittkugel, Klaus; Appen, Karl von; Dessau, Paul; Engel, Erich; Wekwerth, Manfred; Wolf, Konrad
    Szenische Lesung des Oratoriums in 11 Gesängen in der Volkskammer am 19.10.1965, gelesen von Mitgliedern der Akademie der Künste und Schauspielern Berliner Bühnen
    Fernsehaufzeichnung vom September 1965
    ESD 20.11.1966 – DRA Babelsberg ID005847, 137'29

  • Die Ermittlung
    Oratorium in 11 Gesängen
    Autor: Weiss, Peter
    Komponist: Matthus, Siegfried
    Regie: Schonendorf, Wolfgang
    Szenenfolge:
    Gesang von der Rampe / Gesang von der Aufnahme / Gesang von der Schaukel / Gesang von der Möglichkeit des Überlebens / Gesang vom Ende der Lilly Tofler / Gesang vom Unterscharführer Stark / Gesang von der schwarzen Wand / Gesang vom Phenol / Gesang vom Bunkerblock / Gesang vom Zyklon B / Gesang von den Feueröfen
    Rundfunk der DDR, Radio DDR II
    ESD 26.10.1965 (1), 27.10.1965 (2) - DRA Babelsberg K001312759, 243'15

  • Die Ermittlung
    Szenische Lesung des Oratoriums in 11 Gesängen in der Volkskammer am 19.10.1965, gelesen von Mitgliedern der Akademie der Künste und ehemaligen Häftlingen (Ausschnitte).
    Zwischen den Szenen liest Peter Weiss aus Meine Ortschaft. In der Vorbemerkung werden Kritiken zur Ringaufführung aus der Bundesrepublik aufgeführt.
    Autor: Weiss, Peter
    Mitwirkende:
    Abusch, Alexander (ehem. Häftling, Schriftsteller); Apitz, Bruno (Schriftsteller); Baierl, Helmut (Schriftsteller); Busch, Ernst (Schauspieler, Sänger); Christian, Norbert (Schauspieler); Geschonneck, Erwin (ehem. Häftling, Schauspieler); Hermlin, Stephan (Schriftsteller); Knaup, Heinz-Dieter (Schauspieler); Cremer, Fritz (ehemaliger Häftling, Bildhauer); Müller, Alfred (Schauspieler); Schall, Ekkehard (Schauspieler); Siebert, Robert (Schauspieler) Thate, Hilmar (Schauspieler); Weigel, Helene (Schauspielerin); Weiss, Peter (Schriftsteller);
    Rundfunk der DDR - Deutschlandsender
    SD 06.11.1965 – DRA Babelsberg K001839886, 41'43

  • Die Ermittlung
    Oratorium in 11 Gesängen
    Hörspiel
    Literarische Vorlage: Weiss, Peter
    Bearbeiter: Naber, Hermann
    Regie: Schulze-Rohr, Peter
    ARD-Gemeinschaftsproduktion auf Industrietonträger "Cotta's Hörbühne" des Ernst-Klett-Verlages
    Aufnahmedatum 1965 – DRA Frankfurt K000910880, 174'56"


Schriftgut-Dokumente

  • Hörerpost zu Die Ermittlung
    Originalhörerzuschriften, Schriftwechsel, Auswertung des Hörerechos, auch Manuskript einer Sendung des Deutschlandsenders über die Hörerpost
    DRA Babelsberg H082-00-04/0225


Zum Thema siehe auch:

CD-Cover   Das Verbrechen hinter den Worten
Eine Produktion des Deutschen Historischen Museums Berlin und des Deutschen Rundfunkarchivs Frankfurt/M. und Potsdam - Babelsberg
 
CD-Cover   Aufklärung statt Bewältigung
Tondokumente zur Berichterstattung von Axel Eggebrecht
Bearbeitet von Hans-Ulrich Wagner, Florian Bayer und Andreas Dan. Herausgegeben von der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland und dem Deutschen Rundfunkarchiv in Kooperation mit dem Norddeutschen Rundfunk.
 
DVD-Cover   Auschwitz auf der Bühne
Peter Weiss: "Die Ermittlung" in Ost und West
Hrsg.: Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv, 2008
(derzeit vergriffen)

 
Literatur:

Peter Weiss, Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen
Mit Beiträgen von Walter Jens und Ernst Schumacher
Frankfurt/M. 1991

 
(Hans Peter Jäger)

 

Stand: 06.11.2013

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 07.11.2013
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