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Das aktuelle Ereignis

Ende des "Prager Frühlings" in der Tschechoslowakei (21.8.1968)

40. Jahrestag am 21. August 2008



Kurzinformationen

Mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes endet - gegen den Widerstand der Bevölkerung - in der Tschechoslowakei der vom reformerischen Flügel der Kommunistischen Partei eingeleitete "Prager Frühling". Führende Politiker müssen auf Druck der Sowjetunion im sogenannten Moskauer Protokoll am 26.8.1968 die begonnenen Reformen zurücknehmen. Mit der Ablösung der Leitfigur des "Prager Frühlings", Alexander Dubcek (der Botschafter in der Türkei und 1970 aller Ämter enthoben wird) durch Gustáv Husák (1969) werden bis zu dessen Ablösung 1987 jegliche Reformbemühungen unterdrückt.  

Hörzitat (1'15") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006612115

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.

 


Aufnahmen

  • Rundfunkansprache des tschechoslowakischen Präsidenten Ludvik Svoboda (tschech)
    Militäreinheiten der Sowjetunion sind zusammen mit Einheiten anderer Staaten in unser Territorium eingedrungen / Dies geschah ohne die Zustimmung der verfassungsmäßigen Organe des Staates / Die Behörden müssen den raschen Abzug der ausländischen Truppen erreichen / Es gibt keinen Weg zurück, das Aktionsprogramm der KPC (Kommunistische Partei der CSSR) und die Programmerklärung der Regierung und der Nationalen Front bringen die vitalen Interessen unseres Volkes zum Ausdruck.
    AD 21.08.1968 / DRA Frankfurt B006612125; 1'30"

  • Aufruf von Radio Plzen (Radio Pilsen) in vier Sprachen "an alle kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt, an alle Einwohner aller Länder, die dafür kämpfen, dass sich die Menschheit von Kriegen und Aggressionen befreit"
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat (1'15") In der CSSR gibt es keine Konterrevolution, die Interessen des Sozialismus werden in unserem Lande durch nichts gefährdet, so dass es keinen Grund für eine Intervention gibt / Helft uns, unsere Selbständigkeit zu bewahren.
    Rundfunksprecher (tschech, russ, dt, engl)
    AD 21.08.1968 / DRA Frankfurt B006612115; 4'35"

  • Radio Prag, deutschsprachiges Programm: Aufruf an die Soldaten der Deutschen Volksarmee
    Stellt Euch vor, wenn die Chinesen kämen, die deutsche Demokratie zu beschützen gegen die Interessen des ganzen Volkes / Kehrt zurück! / Gegen ein neues München / Die Tschechoslowakei hat 1933 den Antifaschisten eine neue Heimat gegeben / Der Ruf der neuen deutschen Demokratie ist in Gefahr / Wir haben die Sprache der Okkupanten von 1938 bis 1945 nicht vergessen / Es lebe die Freiheit und der Sozialismus!
    AD 21.08.1968 / DRA Frankfurt B006612075; 2'00"

  • Radio Prag. Internationales Programm (ca. 22 Uhr)
    deutsch (0'00-11'40): Ansage / Auf einer a.o. Tagung der tschechoslowakischen Nationalversammlung wurde folgende Erklärung verabschiedet: Wir identifizieren uns mit der Proklamation des Präsidiums des ZK der KPC, in der die Besetzung der Tschechoslowakei als Verletzung des Völkerrechts bezeichnet wird / Forderung nach Freilassung von Svoboda, Cernik, Dubcek u.a. / Forderung nach sofortigem Abzug der Truppen der 5 Länder des Warschauer Paktes / Keine Gewaltanwendung, notfalls Verteidigung durch einen Generalstreik / Weitere Nachrichten: Die Parlamentsdelegation wurde an der Kontaktaufnahme mit Smrkovsky, Dubcek u.a. gehindert / Der UN-Sicherheitsrat wurde bisher nicht einberufen / Menschenmassen vor dem Prager Funkhaus, Forderung nach Abzug der Truppen // Verlesung des Aufrufs der tschechoslowakischen Regierung: Sofortiger Truppenabzug, Einstellung der bewaffneten Aktionen, bei denen es zu Blutvergießen kommen kann, Schaffung normaler Bedingungen für die tschechoslowakischen Verfassungsorgane / Aufruf an die Bürger, das Werk der Erneuerung zu Ende zu führen, das im Januar begann // italienisch // tschechisch // russisch (34'00-36'25): Aufruf an die Rote Armee / Die tschechoslowakische Regierung hat nicht um Hilfe gebeten / Ihr kämpft nicht gegen den Imperialismus, sondern gegen die KP / Soldaten, geht nach Hause! // deutsch (36'40-38'35): Aufruf von Radio Budweis "an die Soldaten der deutschen Volksarmee: "Im Namen der internationalen Arbeiterbewegung ... Stellt Euch vor, die Chinesen kämen, um die deutsche Demokratie zu beschützen. Deutsche Soldaten, kehrt zurück! Nieder mit einem neuen München!... Es lebe Freiheit und Sozialismus!" // ungarisch // tschechisch // russisch (69'00-73'00): Bericht über die Erklärung der a.o. Sitzung der Nationalversammlung (Vgl. 0'00-11'40)
    AD 21.08.1968 / DRA Frankfurt B006612703; 73'00"

  • Sendung des DDR-Rundfunks zum Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei
    1.) Verlesung der Erklärung von TASS / 2) Aufruf "An alle Bürgerinnen und Bürger der DDR", erlassen vom ZK der SED, vom Staatsrat und Ministerrat der DDR.
    AD 21.08.1968 / DRA Frankfurt B006612475; 13'45"

  • Gespräch mit Prof. Dr. Lothar Berthold zum Moskauer Kommuniqué
    Lothar Berthold über das Ziel der Konterrevolutionäre: die Beseitigung der Machtgrundlagen der sozialistischen Gesellschaft, der soz. Staatsmacht, der führenden Rolle der Arbeiterklasse und der Rolle der Kommunistischen Partei der CSSR und der freundschaftlichen Beziehungen mit der Sowjetunion / zur Theorie vom demokratischen Sozialismus des Philosophen Ivon Svitak, ein Ideologe der Konterrevolution / Kautsky vertrat auch schon diese Losung / Widerlegung dieser Theorie durch Prof. Berthold //
    Interviewer: Lilo Hübner; Gespr.Partner: Lothar Berthold (Direktor des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED)
    ESD 29.08.1968 / DRA Babelsberg B014167977; 5'29"

  • Waffen für oder gegen die Konterrevolution
    Zum Einmarsch der Staaten des Warschauer Vertrags in der CSSR im August 1968
    Notwendigkeit militärischer Macht im Sozialismus zum Schutz vor innerer und äußerer Konterrevolution / Leninsche Lehre von der Verteidigung der Revolution eines der wichtigsten Gesetze der sozialistischen Revolution und des sozialistischen Aufbaus / in CSSR mit Einmarsch der verbündeten sozialistischen Armeen der inneren und äußeren Konterrevolution die Waffen des Sozialismus entgegengesetzt / in CSSR verzweigtes Netz illegaler konterrevolutionärer Organisationen aufgebaut, gesteuert von amerikanischen und westdeutschen militärischen Dienststellen / Vorhandensein illegaler Waffenlager in der CSSR / Bereitstehen dieser Organisationen, um nach ideologischer Aufweichung der tschechoslowakischen Bevölkerung zur offenen bewaffneten Konterrevolution und zum Sturz des Sozialismus überzugehen / Einmarsch des Warschauer Vertrags verhinderte Herausbrechen der CSSR aus dem sozialistischen Lager / Gebot des proletarischen Internationalismus und bestehende Verträge erforderten Einsatz der vereinigten Streitkräfte zur Sicherung der politischen Macht der Arbeiterklasse / Beispiele für historische Traditionen im militärischen Kampf gegen die Konterrevolution, z.B. während der Novemberrevolution 1918 in Deutschland, bei der Niederschlagung des Kapp-Putsches oder beim Kampf der Internationalen Brigaden in Spanien / Erinnerung an den Kampf der Roten Armee gegen den Faschismus / militärische Kraft der sozialistischen Staaten als Schutz beim Aufbau des Sozialismus, auch in der CSSR //
    Text/Autor: Prof. W. Schumann
    Sprecher: Gerhard Murche
    ESD 22.09.1968 / DRA Babelsberg B009674432; 13'24"


Stand: 29. Juli 2008

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 27.11.2013
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