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Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Helmut Schmidt (23. Dezember 1918)

90. Geburtstag am 23. Dezember 2008



Kurzinformationen

Foto: Helmut Schmidt als Bundeskanzler Ende Mai 1974
Helmut Schmidt als Bundeskanzler Ende Mai 1974
Foto: Deutsches Historisches Museum, Berlin
  Politiker, Publizist
  • geboren am 23. Dezember 1918 in Hamburg

Hörzitat 1 (2'32") aus: Dokument
DRA Frankfurt B012557448

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Hörzitat 2 (2'02") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006441377

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Hörzitat 3 (1'49") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006441172

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Hörzitat 4 (2'56") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006911628

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Helmut Schmidt (SPD) wurde 1974 nach dem Rücktritt von Willy Brandt fünfter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. In seine Amtszeit fallen wichtige wirtschafts- und europapolitische Weichenstellungen, die Terroraktionen der Rote Armee Fraktion im sog. Deutschen Herbst, der NATO-Doppelbeschluss zur Atomwaffen-Nachrüstung sowie die Entstehung der Partei "Die Grünen". Nach dem Wechsel des Koalitionspartners FDP ins bürgerliche Lager wurde Schmidt am 1. Oktober 1982 durch konstruktives Mißtrauensvotum von Helmut Kohl (CDU) abgelöst.
Abgesehen von seiner Zeit als Hamburger Innensenator (1961-1965) war Helmut Schmidt seit 1953 Bundestagsabgeordneter der SPD und 1967 bis 1969 zur Zeit der Großen Koalition Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Mit Beginn der Sozialliberalen Koalition 1969 wurde er Regierungsmitglied, zunächst als Verteidigungsminister, ab 1972 als Finanzminister (1972 kurzzeitig auch Wirtschaftsminister). 1968 bis 1984 war Schmidt außerdem stellvertretender Vorsitzender der SPD.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt wurde Helmut Schmidt 1983 Mitherausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit".


Aufnahmen

  • Landesdelegiertenversammlung der Hamburger SPD: Aussprache über das neue Aktionsprogramm der SPD
    Darin Helmut Schmidt: Das Aktionsprogramm soll ein Regierungsprogramm der SPD nach der kommenden Bundestagswahl sein / Es soll nur Forderungen enthalten, die auch realisierbar sind / Es soll keine marxistischen Idealvorstellungen enthalten
    AD 29.08.1952 / DRA Frankfurt B006442156; 22'35"

  • Deutscher Bundestag. 3. Wahlperiode. 20. Sitzung
    Darin Helmut Schmidt (SPD): Der Entschluss, beide Teile Deutschlands mit Atomwaffen auszurüsten, ist vergleichbar mit dem Ermächtigungsgesetz / Der Verteidigungsminister handelt nach dem Grundsatz, den Frieden zu erhalten, indem man sich auf den atomaren Krieg vorbereitet // Warner vor der atomaren Rüstung werden von der Regierung als Panikmacher abgestempelt / Warnung vor "solchen machtbesessenen Nachfolgern wie Franz Josef Strauß"
    AD 22.03.1958 / DRA Frankfurt B006441717; 8'24"
    siehe auch aktuelles Ereignis 3/2008 (Kampf dem Atomtod)

  • Nürnberger Bundesparteitag der SPD: Referat des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Helmut Schmidt
    Rückkehr der SPD in die Regierungsverantwortung seit fast 40 Jahren / Notwendigkeit des schrittweisen Vorgehens in der Politik, kurzfristige Zielsetzungen in der Tagespolitik / "Die geistige Führung für das Neue liegt bei den Sozialdemokraten"/ Politischer Fortschritt nur durch Kompromisse möglich / Kontrollfunktion der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion / Erfolge der SPD in der Regierung: mittelfristige Finanzplanung, Eventual-Haushalt / Gegen einen "bloßen Pragmatismus" in der Politik/ Grundwerte des Sozialismus: Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, materielles Wohlergehen, Recht, Demokratie, Kontrolle der öffentlichen Macht, Bildung und Ausbildung, Friede und Selbstbestimmungsrecht der Völker / Erweiterte Fassung der "Perspektiven" / über den "eigenartigen Wahlkampf" 1959 / Austausch von "Generalbevollmächtigten" mit der Regierung der DDR /
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    Hörzitat 1 (2'32): Gegen die Unduldsamkeit der jüngeren Generation / "Keiner unter den heutigen Demonstranten hat bisher jemals vor der Entscheidung gestanden, zwischen seiner Gewissensmeinung oder dem Volksgerichtshof wählen zu müssen" / Keine pauschale Polemik gegen die Jugend / Bedeutung der "personalen Autorität der gewählten demokratischen Führer"/ Festhalten an unseren politisch-sittlichen Grundwerten
    AD 03.03.1968 / DRA Frankfurt B012557448; 69'00"

  • SPD-Parteitag 1970 in Saarbrücken
    Widerspruch gegen zwei Ergänzungsanträge zum Rechenschaftsbericht, zitiert Heinemann: "Die Bundeswehr ist dazu da, zu verhindern, dass uns von außen Gewaltlösungen aufgezwungen werden können" / Wendet sich gegen den Antrag "den Satz vom Primat der Politik zu streichen" / Für Misstrauen gegenüber der Bundeswehr liegt kein Anlass vor / Für die Beibehaltung des Rechts auf Verweigerung des Kriegsdienstes mit der Waffe
    Redner: Helmut Schmidt (Bundesminister der Verteidigung, stellvertretender Vorsitzender der SPD)
    AD 11.05.1970 / DRA Frankfurt B006441393; 6'30"

  • 15. Bundesparteitag der SPD in Hannover: Helmut Schmidt zur Diskussion über den "Orientierungsrahmen 1985"
    Orientierungsrahmen eine "langfristige wirtschaftspolitische Perspektive" / Heutige Preissteigerung überwiegend verursacht "durch die inflatorische Entwicklung der ganzen westlichen Weltwirtschaft" / Aber auch inflatorische Entwicklungen in der EWG und in der BRD / BRD in Europa am "untersten Ende der Preissteigerungen" / Verteuerung der Importe im letzten Jahr um durchschnittlich 12% / Wenn der Staat nicht zum Inflationsfaktor werden soll, kann er nicht mehr Geld ausgeben als er einnimmt / Unternehmen brauchen auch Erträge für ihre Ersatzinvestitionen / "Verhindert werden muss, dass sich Privatpersonen an den Erträgen der Unternehmen bereichern" / "Aber die Vorstellung, eine Volkswirtschaft könnte ohne Erträge funktionieren, ist für mich eine - entschuldigt - etwas naive Vorstellung"
    Redner: Helmut Schmidt (stellvertr. SPD-Vorsitzender; Bundesfinanzminister)
    AD 12.04.1973 / DRA Frankfurt B006441383; 11'45"

  • 15. Bundesparteitag der SPD in Hannover: Vorlage des "Orientierungsrahmens 1985"
    Bekennt sich zum ersten Entwurf des Orientierungsrahmens / Breite Diskussion in der Partei war notwendig / Aufgaben des Orientierungsrahmens / "Planung und Verwendung von Arbeit und Kapital, von Produktionskapazität und Rohstoffen und Grund und Boden" / Aufgaben der Ressourcenplanung / "Einpassung aller sozialdemokratischen Programme in einen ökonomischen Gesamtrahmen" hat bisher gefehlt / Zur Prioritätenskala / Entscheidende Steigerungen in der Entwicklungshilfe, für Bildung und Wissenschaft, für Städtebau und Wohnungswesen, für den öffentlichen Verkehr / Andere öffentlichen Bereiche sollen weniger bedacht werden / Anteil des öffentlichen Bereichs insgesamt am Bruttosozialprodukt soll bis 1985 auf rund die Hälfte ansteigen / Jeder Prozentpunkt bedeutet dabei real 14 Mia DM / Qualitätssprünge im Orientierungsrahmen: Mitbestimmung, Vermögensverteilungspolitik, Bildungspolitik, Rentenanspruch für die Ehefrau, Bodenrecht, Verursachungsprinzip im Umweltschutz / "Wir glauben an die Reformfähigkeit von Wirtschaft, Gesellschaft und Staat" / Erster Entwurf des Orientierungsrahmens sollte "für die Partei, auch für die Öffentlichkeit, einen Lernprozess in Gang setzen" / Alle bisherigen Parteitagsbeschlüsse der SPD sind in den Entwurf eingegangen / Erforderlich sind noch die Entwicklung wesentlicher Alternativen im Orientierungsrahmen / Gesellschaft und Wirtschaft sind nicht im beliebigen Tempo veränderbar / Problem der Planungskontrolle / Keine fundamentalen Meinungsverschiedenheiten unter den Kommissionsmitgliedern / Zur Kritik an der vorgesehenen Wachstumsrate von 4,5 % / Warnung vor unkritischer Übernahme von Vorstellungen der Dämpfung des Wirtschaftswachstums / Zweifel an den Ergebnissen der Computersimulationen von Denis MEADOWS / Schöpferische Fähigkeit des Menschen wird außer acht gelassen /
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    Hörzitat 2 (2'02): Bevölkerungsexplosion und Unterernährung in den Entwicklungsländern kann nicht durch Wachstumsverzicht in den Industrieländern behoben werden / Wachstumsverzicht bedeutet Vernichtung von Arbeitsplätzen / Beim Wachstumsprozess muss ein Gleichgewicht zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umwelt angesteuert werden / Wachstum muss "zu einer positiven Wandlung unserer eigenen Produktions- und Gesellschaftsstruktur" benutzt werden / "Der Inhalt des Orientierungsrahmens ist eine eindeutige Abkehr von unqualifizierter, unbeeinflusster Wachstumsmaximierung" / Begrenzter Aussagewert volkswirtschaftlicher Begriffe, z.B. Bruttosozialprodukt / Investitionskontrolle nicht durch ein Investitionskontrollamt, sondern durch die Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingungen, "z.B. mit technischen und Qualitätsvorschriften, mit Umweltschutzvorschriften, mit differenzierenden steuerlichen Vorschriften, mit regional und branchemäßig differenzierender Kreditvergabe, aber auch mit Hilfe des Bodennutzungsplanes und des Bebauungsplanes" / Es gibt keine Theorie sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik / Offene Fragen hierzu / Gesamtgesellschaftliche Analyse noch offen / Marxistische Gesamtanalyse zulässig, aber nicht verbindlich für die Parteimehrheit / Orientierungsrahmen hat Problemlösungsdefizite der Partei deutlich gemacht / Kritische Überlegungen zur Prioritätensetzung / Bedeutung der Anträge und der neuen Kommission
    Redner: Helmut Schmidt (stellvertr. SPD-Vorsitzender, Bundesfinanzminister)
    AD 12.04.1973 / DRA Frankfurt B006441377; 65'05"

  • Deutscher Bundestag. 7. Wahlperiode. 97. Sitzung: Wahl des Bundeskanzlers
    Annemarie Renger (Bundestagspräsidentin): Abstimmungsmodus (D 5'00) /
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    Hörzitat 3 (1'47): Annemarie Renger: Verkündet das Abstimmungsergebnis, 267 Stimmen für Helmut Schmidt / Neuer Bundeskanzler (D 2'05) / Helmut Schmidt: nimmt die Wahl an (D 0'05)
    AD 16.05.1974 / DRA Frankfurt B006441172; 7'10"

  • Deutscher Bundestag. 7. Wahlperiode. 100. Sitzung: Regierungserklärung von Bundeskanzler Helmut Schmidt
    Leistungen des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt / Steuerreform / Mitbestimmung / Reform der beruflichen Bildung / Weiterführung der bisherigen Außenpolitik / NATO: "elementare Grundlage unserer Sicherheit" / Zum Grundvertrag mit der DDR / Bedeutung des Außenhandels / Zur Lage der EG / Künftige Währungs- und Finanzpolitik / Bedeutung der Energiepolitik / Grundgesetz hat sich bewährt / Mitverantwortung des Bundesrates und der Länder
    AD 17.05.1974 / DRA Frankfurt B006441167; 94'40"

  • Deutscher Bundestag. 7. Wahlperiode. 155. Sitzung: Ausschnitte aus der Debatte zur inneren Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland
    Darin Helmut Schmidt (Bundeskanzler): Dank an alle, die an der Rettung von Peter Lorenz mitgeholfen haben / Der Rechtsstaat kann keinen absoluten Schutz vor Terrorismus und anarchistische Gewalttätigkeit bieten / Volle Ausschöpfung der rechtsstaatlichen Gewalt / Bundesrepublik, demokratischster Staat in der deutschen Geschichte / "... die Gewährleistung der inneren Sicherheit eine gemeinsame Aufgabe von Ländern und Bund" / Bekämpfung des Terrorismus / Errichtung einer zentralen Kriminalpolizei nicht auszuschließen / Verbesserung der Ausbildung und Ausstattung der Polizei / Wirksamkeit der Strafverfolgung für die Sicherheit der Bundesrepublik entscheidend / Keine Abschreckung durch Todesstrafe / Terrorismus ist international / "Ich bin ganz sicher, dass unsere Gesellschaft als Ganzes die geistig-politische Auseinandersetzung mit dem Terrorismus bestehen wird" / Ursachen des Terrorismus in der Bundesrepublik / Politischer Immobilismus während des wirtschaftlichen Aufbaus u.a. / Verteidigung des freiheitlichen Rechtsstaat mit aller Härte / Dank an die Sicherheitsbehörden und Justiz der Bundesrepublik, die in verantwortungsbewusster Weise ihren Dienst tun / Über die Rolle des Fernsehens bei Erpressung muss nachgedacht werden
    AD 13.03.1975 / DRA Frankfurt B006441239; (D 55'50)

  • Gespräch mit Bundeskanzler Schmidt über die ethischen und theoretischen Grundlagen politischen Handelns
    Verhältnis zur Theorie / Der Politiker muss nicht nur das Gute wollen, sondern auch das Gute erreichbar machen / Notwendigkeit der Theorie zur Analyse der Zukunft / Schrittweise Veränderung von Gesellschaft und Staat als Notwendigkeit / Sozialer Ausgleich, soziale Gerechtigkeit und Sicherheit als Kompass für die Richtung / Moralische Legitimation eines Politikers / Schauspielerhaftes Bewusstsein des Politikers in der Fernseh-Demokratie / Ablehnung einer politischen Entscheidung, die nicht ethisch bestimmt ist / Überprüfung einer Theorie an der Wirklichkeit / Wichtig, diese Fähigkeit zu lernen
    Gesprächspartner: Klaus Podak
    (FS-Mitschnitt "Titel Thesen Temperamente")
    AD 03.04.1975 / DRA Frankfurt B006441242; 17'25"

  • Erklärung von Bundeskanzler Helmut Schmidt auf der Schlusskonferenz der KSZE in Helsinki
    Bemühungen der Bundesregierung um Entspannung (Ostverträge, Berlin-Vertrag) / Prozess der Entspannung braucht unser ständiges Bemühen / Erwartungen sollen nicht zu hoch angesetzt werden / Grenzänderungen sind nur auf friedlichem Weg möglich / Ziel der Bundesregierung bleibt es, die Einheit des deutschen Volkes in freier Selbstbestimmung zu erlangen / Entspannung muß sich in Berlin bewähren / MBFR-Gespräche in Wien können zu Fortschritten geführt werden / Intensivierung der wirtschaftlichen Kooperation der Bundesrepublik / Europa dokumentiert zusammen mit den Staaten Nordamerikas einen neuen Schritt auf dem Weg zur Stabilisierung des Friedens / "Die Nachbarn der BRD, die Nachbarn in Ost und West, können sich dabei auf unsere Stetigkeit verlassen"
    AD 30.07.1975 / DRA Frankfurt B006441290; 17'08"

  • Vereinte Nationen. 10. Sondergeneralversammlung für Abrüstung in New York. Rede von Bundeskanzler Helmut Schmidt
    N.N. (Präsident der UN) (engl) (D 0'40) / Helmut Schmidt (Bundeskanzler) (dt., Anfang und Schluss engl.): Begrüßt die Sondergeneralversammlung / Kernwaffen und Frieden / Grundelemente der Sicherheitspolitik: 1. Politisches und militärisches Gleichgewicht; 2. Politik der Entspannung; 3. Wirksame Krisenbeherrschung; 4. Berechenbarkeit des politischen Verhaltens / Gleichgewicht in den Abrüstungsbestrebungen / Entspannung und Konflikteindämmung / "Crisis Management" / Berechenbarkeit politischer und militärischer Verhaltensweisen / Begrenzung der nuklearen Rüstung (SALT) / Rüstungsbegrenzung in Europa (KSZE) / Beitrag der BRD für die internationale Sicherheit / Defensive Aufgabe der NATO / Stärkung des internationalen Vertrauens / Rüstungsbegrenzung und Entwicklungshilfe (D 41'40) / N.N. (Präsident der UN) (engl) (D 0'20)
    AD 25.05.1978 / DRA Frankfurt B006441580; 42'33"

  • Deutscher Bundestag. 9. Wahlperiode. 5. Sitzung: Regierungserklärung von Bundeskanzler Helmut Schmidt
    Die vor uns liegenden Jahre werden schwierig / "Wir sind nicht Objekt der Geschichte, wir sind handlungsfähig - und wir sind handlungswillig" / Unser Mut zur Zukunft ist berechtigt / Grundlinien unserer Außenpolitik: Ohne Gleichgewicht gibt es keinen verlässlichen Frieden, der Friede muss durch eine Politik der Rüstungsbegrenzung gesichert werden / Fortsetzung der Politik der Zusammenarbeit mit unseren östlichen Nachbarn / Die BRD findet ihre Sicherheit nur im Atlantischen Bündnis / Kern dieses Bündnisses bleibt die Partnerschaft mit den USA / Festhalten am Doppelbeschluss der NATO / Über die Wiener MBFR-Verhandlungen und die KSZE-Nachfolgekonferenz / Die Soldaten der Bundeswehr tragen zum Frieden bei / Ausbau der EG / Probleme der europäischen Agrarpolitik / Die Deutschlandpolitik bleibt eingebettet in die Politik des Ausgleichs zwischen Ost und West / Bedauert die Erhöhung der Mindestumtauschsätze / Das Bewusstsein von der Einheit der deutschen Nation wachhalten / Engagement für die Stadt Berlin / Bereitschaft zu einer längerfristigen Zusammenarbeit mit der Sowjetunion / Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Ländern der Dritten Welt / Verstärkung der Entwicklungshilfe / Beteiligung an Konfliktlösungen /Ablehnung der Rassenpolitik in Südafrika / Innenpolitische Probleme / Auswirkungen der Ölpreisexplosion / Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigungspolitik / Neuregelung der Montan-Mitbestimmung / An der Modernisierung der Wirtschaft weiterarbeiten / Für eine qualifizierte Ausbildung der Mädchen und Jungen / Gleichberechtigung der Frau in der Arbeitswelt / Zur Renten- und Krankenversicherung / Verbesserung im Umweltschutz / Förderung des Wohnungseigentums / Integration der Ausländer / 4% Steigerung beim Haushalt 1981 / Förderung der beruflichen Bildung / Gegen mehr staatliche Pluralität und Toleranz im Bildungswesen / Staatlicher Schutz für die Familie / Jugendpolitik / Privatrechtlicher Charakter der Presse und öffentlich-rechtlicher Charakter der elektronischen Medien muss bleiben / Skepsis gegenüber der Fernsehberieselung / "Wir wollen keine Extremisten im Staatsdienst" / Appell an die Jugend: "Gebt unserem Staat Kritik, aber gebt ihm auch eure Loyalität und Solidarität / Denn dies ist euer Staat, dies ist euer Land, und dies ist eure Zukunft"
    AD 24.11.1980 / DRA Frankfurt B006931932; 110'42"

  • Deutscher Bundestag. 9. Wahlperiode. 7. Sitzung: Regierungserklärung mit Aussprache
    Helmut Schmidt (Bundeskanzler): Bedeutung der Genfer Verhandlungen der beiden Weltmächte / Über die Tagung des Europäischen Rates in London / Seine Gespräche mit Generalsekretär Breschnew / Gemeinsame Sorge um den Frieden / Die Bundesregierung wird die Verpflichtungen des NATO-Doppelbeschlusses einhalten / Ernsthafte Verhandlungsbereitschaft der Sowjetunion / Gute bilaterale Beziehungen / Erdgas-Röhren-Abkommen / Es liegt im Interesse aller Deutschen, dass die Zusammenarbeit zwischen Ost und West lebendig bleibt /
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat 4 (2'56): Zum Problem der Angst in der Politik: "Vor einer Regierung, die sich selbst der Angst hingäbe, vor der müsste man in der Tat Angst haben." / Ein Zeitalter vollkommener Angstlosigkeit ist nicht denkbar / Drei Philosophien der Kriegsvermeidung: 1. Politik der Stärke; 2. einseitige Abrüstung; 3. Gleichgewicht der militärischen Kräfte / Das Gleichgewichtsprinzip als unabdingbarer Grundbestandteil jeder vertraglich gesicherter Abrüstungspolitik/ Widersprüchliche Haltung der Opposition in der Abrüstungsfrage / Zum kommenden Treffen mit Honecker / Gespräch ohne Vorbedingungen / Beide Staaten tragen Mitverantwortung für den Frieden
    AD 03.12.1981 / DRA Frankfurt B006911628; (D 63'10)

  • Besuch von Bundeskanzler Schmidt in Großbritannien
    Über Rückzahlungen aus der gemeinsame Kasse der Europäischen Gemeinschaft.
    Margaret Thatcher: "Naturally, one would like to have it in time to operate on this year's refunds. If it doesn't, then we have to make specific the general formula which was agreed in the last budget settlement." Helmut Schmidt: "Margaret, might I add a footnote just about urgency? Let me assure you that Deutschmarks are as dear to our balance of payments, to our budget, to our taxpayers, and to our heart, as sterling is to the Prime Minister's heart, and the Prime Minister's budget, and the Prime Minister's balance of payments."
    AD 03.1982 / DRA Frankfurt B006441694; 0'45"

  • Deutscher Bundestag. 9. Wahlperiode: Debatte und Abstimmung über Misstrauensantrag gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt
    Darin u.a. Helmut Schmidt (Bundeskanzler): Erinnert an den Wählerauftrag von 1980 / Seit dem August des vorigen Jahres rückt die FDP von allen bisherigen Erklärungen ab / FDP erhielt die Quittung bei den Hessenwahlen / Handlungsweise der FDP ist legal, hat aber keine moralische Rechtfertigung / Zweifelt an, dass CDU/CSU und FDP im März Neuwahlen wollen / Regierungswechsel berührt die Glaubwürdigkeit der demokratischen Institutionen, aber auch andere Werte, die sich in folgenden zwölf Punkten ausdrücken: 1. Glaubwürdigkeit der Institutionen und der handelnden Personen ist unverzichtbare Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit der Demokratie / 2. Deutsche Außenpolitik muss vom Geist der Friedensbereitschaft geprägt sein / 3. Festhalten an der Europäischen Gemeinschaft und dem Nordatlantischen Bündnis / 4. Verhältnis guter Nachbarschaft zum Osten, praktische Anwendung und Weiterentwicklung der Ostverträge / 5. Kontinuität im Dialog mit der DDR / 6. Nicht ein hoher Rüstungshaushalt ist die Hauptsache, sondern die Soldaten / Zum erstenmal seit 100 Jahren sind die deutschen Streitkräfte frei davon, ein Faktor der Innenpolitik zu sein / Kriegsdienstverweigerer verdienen den gleichen Respekt wie die Soldaten / 7. Fortsetzung der Politik der schrittweisen Abrüstung bis hin zum militärischen Gleichgewicht auf niedrigster Ebene / 8. Kampf gegen Arbeitslosigkeit hat Vorrang / Soziales Netz muss gesichert sein / Ansatz der Wirtschaftspolitik der CDU/CSU und FDP ist verfehlt / 9. Notwendigkeit des Schutzes der Umwelt! FDP hat diese Frage offenbar völlig vergessen / 10. Warnt vor einer Umverteilung von unten nach oben / 11. Betont die Verpflichtung des Grundgesetzes zur Gerechtigkeit / 12. Liberalität als Voraussetzung einer freiheitlichen Gesellschaft / Besorgt über Wechsel im Innenministerium / Skepsis der Jugend gegenüber dem Staat ist legitim / Wortführer der Grünen müssen wissen, dass Gewalt kein Mittel zur Durchsetzung eines politischen Zieles ist / Betont seine Verbundenheit mit vielen Liberalen / Die SPD richtet ihren Blick nach vorn / Millionen von Arbeitnehmern setzen ihr Vertrauen in die SPD / Besorgnis in der DDR in dieser Stunde! Betont die Stetigkeit der Sozialdemokraten (D 56'40)
    (...) Richard STÜCKLEN (Präsident des Bundestages): Erklärt die Formalitäten des Wahlgangs (D 2'20) / Verliest das Wahlergebnis / Misstrauensantrag und Wahl Helmut Kohls mit 256 gegen 235 Stimmen bei vier Enthaltungen angenommen / Helmut KOHL: Nimmt die Wahl an (D 3'45)
    AD 01.10.1982 / DRA Frankfurt B006904528; 286'26"

  • Gespräch mit dem früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt
    Darin u.a. Die Sozialliberale Koalition hat während meiner Kanzlerschaft keine "besonders herausragenden Einzelleistungen vollbracht" / Umgang mit dem Terrorismus (bes. Schleyer-Entführung)/ Hat während des Zweiten Weltkriegs mit einem "fürchterlichen Ende" gerechnet, "daran gemessen ist die BRD ein unglaublicher Erfolg und gemessen daran ist auch die DDR ein Erfolg" / Besondere Vorbilder unter den deutschen Politikern: Kurt Schumacher und Fritz Erlen über die sog. "Troika" Brandt-Wehner-Schmidt/ Schätzt Hans Dietrich Genscher als einen "ziemlich gradlinigen" Außenminister ein / Über die SPD als mögliche zukünftige Regierungspartei / Machtwechsel 1982: Hat sich vom Koalitionspartner FDP hintergangen gefühlt / Verhältnis der Politiker zu den Medien (Vergleich USA-BRD) Interviewer: Fritz Pleitgen
    (FS-Mitschnitt)
    AD 23.12.1988 / DRA Frankfurt B007663333; 39'05"

 

Stand: 1. Dezember 2008

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 06.07.2011
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