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Das aktuelle Ereignis

Aufruf "Kampf dem Atomtod" (10.3.1958)

50. Jahrestag am 10. März 2008



Kurzinformationen

Foto: Kundgebung gegen Atomwaffen
          auf dem Hamburger Rathausmarkt, 17.04.1958
Kundgebung gegen Atomwaffen auf dem Hamburger Rathausmarkt, 17.04.1958
Foto: bpk (Germin, Hamburg)
 

Hörzitat 1 (2'09") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006441717

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.

Hörzitat 2 (2'41") aus: Dokument
DRA Frankfurt B006441619

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Die Kampagne "Kampf dem Atom-Tod" richtete sich gegen die von der CDU/CSU-geführten Bundesregierung geplante Bewaffnung der Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen. Der von einem Bündnis aus SPD, DBG, FDP, Kirchenvertretern, Schriftstellern und Wissenschaftlern getragene Aufruf konnte den Bundestagsbeschluss für die Stationierung der Waffen vom 25. März 1958 nicht verhindern. Die sich anschließenden Initiativen und Massendemonstrationen versuchten daraufhin, eine Volksbefragung zu erwirken. Nachdem das Bundesverfassungsgericht am 30. Juni eine Volksbefragung als verfassungswidrig verboten hatte, brachen die Hauptinitiatoren die Kampagne jedoch ab. Im Dezember 1958 entschied die Nato, dass die in Deutschland stationierten Atomwaffen unter dem Oberbefehl der USA bleiben.


Aufnahmen

  • Erklärung des Schriftstellers Robert Jungk zur Aktion "Kampf dem Atomtod"
    Unzureichende Informationen über die Atomgefahr bei Politikern und dem Publikum / Atomtod auch noch nach 12/13 Jahren nach dem Abwurf der Bombe
    Sprecher: Robert Jungk
    AD 1958 / DRA Frankfurt B011160574; 0'52"

  • Rundfunk- und Fernsehansprache von Otto Grotewohl zum Volksentscheid in beiden deutschen Staaten für eine atomwaffenfreie Zone
    (O-Ton) Otto Grotewohl über das Bemühen Westdeutschlands, die Aufrüstung des Landes mit Atomwaffen und Raketen voranzutreiben / erhöhte Kriegsgefahr für ganz Deutschland / Forderung in beiden deutschen Staaten, die Atomkriegsvorbereitungen zu beenden / DDR-Regierung für Errichtung einer atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa / Verwirklichung würde den Weg für ein umfassendes Abrüstungsabkommen ebnen / 05'30 zur Bedeutung der atomwaffenfreien Zone für eine Wiedervereinigung beider deutscher Staaten / DDR ist bereit, in Verhandlungen über Kontrollmaßnahmen zu beraten / Verantwortung Westdeutschlands für den Erhalt des Friedens in Europa / zu Bemühungen Adenauers, Verhandlungen zu verhindern / zur Frage der Neutralität / zur Rolle der NATO bei der Aufrüstung mit Atomwaffen / zum anwachsenden Revanchismus und Militarismus in der BRD / zum Kampf der DDR-Regierung um die Beseitigung der Atomwaffen / Vorschlag, in beiden deutschen Staaten einen Volksentscheid darüber durchzuführen, ob die DDR und die BRD einer atomwaffenfreien Zone angehören sollen oder nicht
    Redner: Otto Grotewohl (Ministerpräsident der DDR)
    AD 21.01.1958 / DRA Babelsberg B013197377; 20'57"

  • Deutscher Bundestag. 3. Wahlperiode. 20. Sitzung
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat (2'09''): Der Entschluss, beide Teile Deutschlands mit Atomwaffen auszurüsten, ist vergleichbar mit dem Ermächtigungsgesetz / Der Verteidigungsminister handelt nach dem Grundsatz, den Frieden zu erhalten, indem man sich auf den atomaren Krieg vorbereitet // Warner vor der atomaren Rüstung werden von der Regierung als Panikmacher abgestempelt / Warnung vor "solchen machtbesessenen Nachfolgern wie Franz Josef STRAUSS"
    Redner: Helmut Schmidt (SPD)
    AD 22.03.1958 / DRA Frankfurt B006441717; 8'25"

  • Rundfunkansprache zum 1. Mai
    Dank an "alle schaffenden Kreise unseres Volkes" für ihre Arbeit und ihre soziales Verantwortungsgefühl / Der Weg unseres Volkes führte von bitterster Not zu guten oder zumindest erträglichen Verhältnissen / Verdienst der Hand- und Kopfarbeiter / Vor der Aufstellung neuer Forderungen muss erst das Erreichte gesichert werden / Die freiheitliche Wirtschafts- und Sozialpolitik schuf eine fortschrittliche Gesellschaftsordnung / Der 1. Mai ist nicht länger Demonstrationstag einer unterdrückten Klasse / Tag des gemeinsamen Stolzes / Vollbeschäftigung fast erreicht / Löhne und Gehälter sind gestiegen / Wohnungsbau / Rentenreform /
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    Hörzitat (2'41''): Gegen einen Atomkrieg, aber Notwendigkeit der Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen zur Gewährleistung der Sicherheit der BRD notwendig / Ziel ist die allgemeine Abrüstung.
    Redner: Konrad Adenauer
    AD 01.05.1958 / DRA Frankfurt B006441619; 10'05"

  • Ansprache auf einer Studentenkundgebung in München gegen die Atombewaffnung der Bundeswehr
    Empfiehlt anhand eines fiktiven Besuchs von Sokrates in Bonn eine Volksbefragung in der BRD über die Atombewaffnung der Bundeswehr durchzuführen / Eine Volksbefragung ist im Grundgesetz zwar nicht vorgesehen, aber auch nicht ausdrücklich untersagt / "Was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt"
    Redner: Erich Kästner
    AD 23.05.1958 / DRA Babelsberg B005186036; 8'31"

  • Urteil des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichts: Verfassungswidrigkeit der Volksbefragungsgesetze gegen die atomare Aufrüstung der Bundeswehr
    Urteilsverkündung: das Hamburgische Gesetz betreffend die Volksbefragung über Atomwaffen vom 9. Mai 1958 und das Bremische Gesetz betreffend die Volksbefragung über Atomwaffen vom 20. Mai 1958 werden als nichtig erklärt, da sie mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind.
    AD 30.07.1958 / DRA Frankfurt B011170298; 0'46"

 

Zur Auseinandersetzung um die Atombewaffnung siehe auch www.dhm.de/lemo

Text des Aufrufs "Kampf dem Atomtod"

 

Stand: 26. Februar 2008

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 12.07.2011
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