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Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Alexander Mitscherlich (20. September 1908)

100. Geburtstag am 20. September 2008



Kurzinformationen

Foto: Alexander Mitscherlich
Alexander Mitscherlich
Foto: hr/Kurt Bethke

  Arzt, Psychoanalytiker, Publizist
  • geboren am 20. September 1908 in München
  • gestorben am 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main

 

 

 

 

 

 

Hörzitat (0'57") aus: Dokument
DRA Frankfurt B010906144

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.

Alexander Mitscherlich gehört zu den bedeutendsten Psychoanalytikern der Nachkriegszeit. Er gründete 1949 zunächst die Abteilung Psychosomatische Medizin an der Universität Heidelberg, 1960 das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main und leitete es bis 1976. Als Publizist hatte Mitscherlich bedeutenden Anteil an den gesellschaftlichen Debatten seiner Zeit und prägte durch seine Bücher eine Reihe weit verbreiteter Interpretationsmuster: Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft (1963), Die Unwirtlichkeit unserer Städte (1965) und Die Unfähigkeit zu trauern (mit Margarete Mitscherlich, 1967).
Mitscherlich war 1961 Mitbegründer der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union und erhielt 1969 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.


Aufnahmen

  • Vortrag: Werte und Wertvorstellungen in unserer heutigen Gesellschaft
    Über das Spannungsverhältnis zwischen Moral und Übertretung, z.B. auf dem Gebiet der Sexualität / Provokationen durch die jüngere Generation / Verschärfung des Generationenkonflikts / Narzismus als Zeitphänomen / Ziellosigkeit untergräbt Moral / Gegen die Vorstellung, psychologisches Verständnis untergrabe die Moral / (13'18) "Alles verstehen, heißt ganz gewiss nicht, alles verzeihen" / Erziehung zu einer reflektierten Moral / Entscheidungsfreiheit des Individuums: Unterwerfung oder Widerstand / über moderne Ideologien: Nationalismus, Kommunismus, Massenkonsumkultur / Konformitätsverhalten, Werbung / (24'22) neuer Typus moralischen Bewusstseins bei den Nationalsozialisten / "Das ist nicht mehr die doppelte Moral des Bürgers, hinter der doch das eine Gewissen stand, sondern eine Verdoppelung der Existenz quasi, eine Verdoppelung des Reagierens, an der nur noch die körperliche Einheit, aber sicherlich kein einheitliches Gewissen mehr erhalten geblieben ist." / Universalität der Veränderungsprozesse weltweit / Moral in der Überflussgesellschaft und unter den Vorzeichen der Empfängnisverhütung / Plädoyer für eine Erziehung zur Selbständigkeit und zum einfühlenden Denken /
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat (0'57): "Was die Einfühlung im Bunde mit dem kritischen Verstand zu leisten vermag, ist das Bewusstsein, sich vor Entscheidungen dauernd relativieren zu müssen. Erst wenn ich die Welt auch vom Anderen her sehen kann, entscheide ich gerecht, und nicht willkürlich. Was für die alte Moral wie eine Gefahr sich ausnehmen musste im Vergleich mit anderen Moralen, wird jetzt die Voraussetzung einer gerechten Entscheidung. In diesem Sinn wird Relativierung zum integralen Bestandteil der Moral, einer Moral, die mündigere Menschen verlangt, als sie unter den bisherigen Moralen im allgemeinen gedeihen konnten."
    Redner: Alexander Mitscherlich
    Aufnahmeort: Heidelberg
    AD 02.02.1965 / DRA Frankfurt B010906144; 38'57"
  • Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Alexander Mitscherlich
    Werner STICHNOTE (Vorsteher des Börsenvereins) (D 4'15) / Willi BRUNDERT (Frankfurter Oberbürgermeister) (D 11'00) / Heinz KOHOUT: Laudatio: Über Mitscherlichs Werk und Persönlichkeit (D 29'00) / Verleihung der Urkunde (D 2'10) / Alexander MITSCHERLICH: Preisrede: Über Feindseligkeit und hergestellte Dummheit / Über "einige andauernde Erschwernisse beim Herstellen von Frieden" (D 41'15)
    Aufnahmeort: Frankfurt am Main, Paulskirche
    AD 12.10.1969 / DRA Frankfurt B006115231; 87'40"



Stand: 27. August 2008

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 26.08.2011
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