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Das aktuelle Ereignis

Todestag von Georg Friedrich Händel (14. April 1759)

250. Todestag am 14. April 2009



Kurzinformationen

Gemälde/Portrait von Georg Friedrich Händel
Georg Friedrich Händel (1685-1759), Porträt von Balthasar Denner, 1733
Foto: Deutsches Historisches Museum
  Komponist
  • geboren am 23. Februar 1685 in Halle an der Saale
  • gestorben am 14. April 1759 in London

 

 

 

 
 

Hörzitat (1'15") aus: Dokument
DRA Babelsberg B010376460

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.


Georg Friedrich Händel war ein vielseitiger Komponist, der schon zu Lebzeiten große Berühmtheit erlangte und dessen Kompositionen zu den populärsten Werken der Barockmusik zählen. In Halle geboren und aufgewachsen, erfuhr er in seiner Geburtstadt bei Friedrich Wilhelm Zachow seine erste musikalische Ausbildung, die ihn nachhaltig prägte. 1702 erhielt er eine Anstellung als Organist am reformierten Dom der Stadt, doch schon im Jahr darauf ging Händel nach Hamburg. Er wirkte zunächst als Geiger, dann als Cembalist an der Oper am Gänsemarkt. 1706-1710 bereiste Händel Italien. Er komponiert eine große Zahl italienischer Kantaten für den Fürsten Francesco Ruspoli. Auch die Aufführung seiner ersten italienischen Oper "Rodrigo" und die der Oper "Agrippina" fielen in diese Zeit. Nach einer kurzen Station in Hannover zog Händel 1712 nach England, das zu seiner neuen Heimat wurde. Er komponierte zahlreiche Werke für den englischen König, etwa die "Wassermusik", und erlebte eine Blütezeit der italienischen Oper. Mit nachlassendem Interesse des englischen Adels an dieser Musikgattung beendete Händel 1738 seine Opernlaufbahn und wendete sich der Komposition von Oratorien zu. Mit "Der Messias" erlangte er Weltruhm. Neben Vokalmusik schuf Händel auch ein umfangreiches Instrumentalwerk, wie seine Orgelkonzerte, die zwölf Concerti grossi oder die Sammlung von Cembalo-Suiten "Suites de Pièces pour le Clavecin".

Die vorgestellte Aufnahme wurde im Händel-Haus in Halle auf einem Cembalo von Hans Ruckers d.Ä. von 1599 eingespielt, das zu den wertvollsten Stücken der Instrumentensammlung gehört. Die Auswahl der im Folgenden aufgeführten Rundfunkaufnahmen aus dem DRA Babelsberg spiegelt die Händel-Rezeption in der DDR und in Händels Geburtstadt Halle wider.


Aufnahmen

  • Georg Friedrich Händel (1685-1759)
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat (1'15): Prélude (1)
    Suite Nr. 3 d-Moll, HWV 428
    Walter Heinz Bernstein, Cembalo (Hans Ruckers d.Ä., 1599)
    AD 12.06.1963 / DRA Babelsberg B010376460; 17'09"

  • Ansprache von Otto Grotewohl zur Händel-Ehrung 1959 in Halle anlässlich des 200. Todestages des Komponisten
    Redner: Otto Grotewohl (Ministerpräsident der DDR)
    ESD 14.04.1959 / DRA Babelsberg B012661900 ; 19'30"

  • Zu Gast bei Generalmusikdirektor Horst-Tanu Margraf
    Gespräch mit dem Generalmusikdirektor des Landestheaters Halle über die Händel-Renaissance seit 1950 mit den Schwerpunkten Händel-Festspiele und Händel-Forschung / zu Fragen der Übersetzung von Opernlibretti, Aufführungspraxis, Improvisationstechnik, Verwendung historischer Instrumente / Verständnis und Resonanz beim Publikum / Spielplan des Landestheaters Halle und Aufgaben des Händel-Festspielorchesters Halle.
    Interviewer: Wolfgang Hiller
    ESD 26.10.1964 / DRA Babelsberg B007301759; 45'40"

  • Das Händel-Haus in Halle
    Führung durch die Instrumentensammlung des Geburtshauses von Georg Friedrich Händel mit Klangdemonstrationen an historischen Tasteninstrumenten wie Clavichord, Orgelpositiv, Spinett, Virginal, Cembalo, Hammerflügel.
    Dazwischen Gespräch über den Aufbau der Ausstellung und die Aspekte der Dokumentenauswahl: Aufgaben des Restaurators / Besonderheiten historischer Tasteninstrumente wie Tonerzeugung, Anschlagtechnik, Dynamik, Klangfarbe, Stimmung, Register, Literaturauswahl / Bedeutung und Kenntnis historischer Klangbilder für heutige Interpretationen / öffentliche Konzerte, Studioabende, Vorträge / Haus der Wissenschaft: Handschriften- und Bildsammlung, internationale Fotosammlung zur Aufführungspraxis Händelscher Opern, Bibliothek zur Händel-Forschung und zur Halleschen Musikgeschichte / internationale Zusammenarbeit bei Publikationen insbesondere zur Händel- Bibliographie.
    Interviewer: Katharina Wauer
    Gesprächspartner: Konrad Sasse (Direktor des Händel-Hauses Halle); Johannes Hacker (Musikinstrumentenrestaurator); Walter Heinz Bernstein (Musiker, Tasteninstrumente)
    ESD 16.11.1967 / DRA Babelsberg B010120648; 81'30"

  • Die Händel-Pflege in der DDR
    Diskussion im Radio DDR – Musikklub anlässlich der XXX. Händel-Festspiele 1981
    über die herausragende Stellung des musikalischen Erbes Händels und die lebendige Tradition in der DDR / Bedeutung und Aufgaben der Händel-Festspiele und der Händel-Gesellschaft / Händels Wirkung auf nachfolgende Komponistengenerationen / zur Widerspiegelung der Ideen der bürgerlichen Aufklärung in seinen Oratorien und Opern.
    Gesprächsleitung: Hermann Börner
    Gesprächspartner: Ernst Hermann Meyer (Präsident der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft der DDR); Werner Rackwitz (Intendant der Komischen Oper Berlin); Walther Siegmund-Schultze (Musikwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle, Sekretär der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft der DDR); Günter Fleischhauer (Dozent an der Martin-Luther-Universität Halle)
    ESD 26.06.1981 / DRA Babelsberg B010103603; 52'27"

  • Gespräch mit der Kammersängerin Philine Fischer
    Die Händel-Preisträgerin zur Richtigkeit ihrer Entscheidung, vom Leipziger Opernhaus an das Landestheater Halle zu wechseln, um an der systematischen Händel-Pflege mitzuwirken / ihre verschiedenen Interpretationen der Händel-Partien, die sich durch große Variationsbreite von der jugendlichen Liebhaberin bis zur bösen Zauberin auszeichnen / Parallelen in der Herangehensweise bei der Szenengestaltung der Opern von Richard Strauss und Händel / die Händel-Renaissance in Halle und deren internationale Ausstrahlung.
    Interviewer: Wolfgang Stein
    ESD 23.02.1985 / DRA Babelsberg B012253701; 44'10"

  • Händel-Musik in England
    Gespräch mit dem Vizepräsidenten der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft über die Händel-Rezeption in England / zur Tradition der Aufführungen mit großen Chören und Orchestern in der Westminster-Abbey in London und der gegenwärtigen Tendenz der Aufführungspraxis mit kleinen Ensembles.
    Interviewer: Freia Dreißig
    Gesprächspartner: Percy M. Young
    ESD 02.03.1985 / DRA Babelsberg B011700744; 11'04"

  • Verbindungen zwischen Bach und Händel
    Gespräch mit dem Direktor des Bach-Archivs Leipzig über neue Forschungsergebnisse zur Frage der gegenseitigen Kenntnis und Beeinflussung von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel.
    Interviewer: Hans-Heinrich Raab
    Gesprächspartner: Hans-Joachim Schulze
    ESD 02.03.1985 / DRA Babelsberg B011686273; 09'41"

  • Zeitgenosse Händel?
    Diskussion mit Vertretern des experimentierfreudigen Musiktheaterteams am Landestheater Halle über die brisanten Operninszenierungen der 80er Jahre.
    Am Beispiel der Aufführungen der Opern "Floridante" (1984), "Rinaldo" (1987) und "Tarmerlan" (1990) werden die Erfahrungen der international beachteten Projekte resümiert. Hinterfragt werden Spielräume und Möglichkeiten des heutigen Musiktheaters, gesellschaftlich drängende Fragen auf die Bühne zu stellen und traditionelles Repertoire neu zu entdecken.
    Gesprächsleitung: Frank Kämpfer
    Gesprächspartner: Helmut Brade (Graphiker und Bühnenbildner am Landestheater Halle); Werner Hintze (Dramaturg am Landestheater Halle); Christian Kluttig (Generalmusikdirektor des Händel-Festspielorchesters Halle);
    Peter Konwitschny (Regisseur am Landestheater Halle); Christine Lemke (Stadttheater Chur, Schweiz)
    ESD 06.07.1990 / DRA Babelsberg B010060478; 86'36"

Stand: 27. März 2009

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 14.06.2011
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