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Das aktuelle Ereignis

Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet (28.06.1919)

90. Jahrestag am 28. Juni 2009



Kurzinformationen

Foto: Die deutschen Friedensunterhändler in Versailles im Mai 1919
Die deutschen Friedensunterhändler in Versailles im Mai 1919 (v.l.n.r.): Robert Leinert, Carl Melchior, Johann Giesberts, Ulrich Graf von Brockdorff-Rantzau, Otto Landsberg, Walther Schücking
Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R11112 / Lizenz CC-BY-SA 3.0
 

Hörzitat (1'06") aus: Dokument
DRA Frankfurt B012557452

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.

Im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles wird am 28.06.1919 der Friedensvertrag zwischen den Alliierten und dem Deutschen Reich unterzeichnet, der den Ersten Weltkrieg offiziell beendet. Die Siegermächte lasten dem Deutschen Reich die Alleinverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs an. Das ohne deutsche Beteiligung zustande gekommene Vertragswerk beinhaltet für Deutschland territoriale Verluste und die Verpflichtung zu hohen Reparationszahlungen. Im Deutschen Reich gilt der Vertrag als "Diktatfrieden". Er wird zur schweren Belastung für die junge Demokratie.


Aufnahmen

  • Ulrich Graf von Brockdorff-Rantzau: Ansprache bei den Friedensverhandlungen von Versailles nach der Übergabe des Vertragsentwurfs durch die Alliierten am 7. Mai 1919
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat (1'06''): Weist die Darstellung zurück, dass Deutschland allein Schuld am Krieg habe / Deutschland hat ebenfalls nicht allein in der Kriegsführung gefehlt / Für die Einsetzung einer neutralen Untersuchungskommission / In den Völkerbund sollten alle Staaten beitreten können.
    (1920 von Fritz Gerathewohl nachgesprochen)
    AD 1920 / DRA Frankfurt B012557452, 3'49"

  • Erklärung von Reichsministerpräsident Gustav Bauer (SPD) in der Weimarer Nationalversammlung zur Unterzeichnung des Versailler Vertrages (23. Juni 1919)
    Entsprechend dem gestrigen Votum der Nationalversammlung haben wir gestern Nachmittag in Versailles eine Note überreichen lassen, in der wir Vorbehalte gegen den Friedensvertrag vorbrachten: "Die deutsche Regierung ist bereit, den Friedensvertrag zu unterzeichnen, ohne jedoch damit anzuerkennen, dass das deutsche Volk der Urheber des Krieges sei und ohne die Verpflichtungen nach Artikel 227-230 des Vertrages zu Übernehmen." Am gestrigen Abend ist uns die Antwort zugegangen, dass das Friedensdiktat unverändert angenommen werden muss / Damit stehen wir vor der ungeheuren Frage: Ablehnen oder bedingungslos unterschreiben / Heute muss die ganze Welt sehen: Hier wird ein besiegtes Volk an Leib und Seele vergewaltigt / "Unterschreiben wir. Das ist der Vorschlag, den ich Ihnen Namens des ganzen Kabinetts mache" / Einen neuen Krieg können wir nicht verantworten, wir sind wehrlos / Aber wehrlos ist nicht ehrlos / Der Versuch einer Ehrabschneidung wird einmal auf unsere Gegner zurückfallen, das ist unser Glaube.
    (Ausschnitte, 1928 nachgesprochen)
    AD 28.02.1928 / DRA Frankfurt B003854192, 3'30"

 

Siehe auch

DRA-CD:

CD-Cover: Die Reichskanzler der Weimarer Republik in Originaltonaufnahmen
 
Die Reichskanzler der Weimarer Republik in Originaltonaufnahmen

 

 

Stand: 27. Mai 2009

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 14.06.2011
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