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Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Romano Guardini (17. Februar 1885)

125. Geburtstag am 17. Februar 2010



Kurzinformationen

Foto: Romano Guardini
Romano Guardini
Foto: Börsenverein des deutschen Buchhandels / Ruth Schramm
  Theologe, Religionsphilosoph
  • geboren am 17. Februar 1885 in Verona
  • gestorben am 1. Oktober 1968 in München

 

 

 

 

 

Hörzitat (2'42") aus:
Dokument DRA Frankfurt B007796887

Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.


Der katholische Religionsphilosoph Romano Guardini wird nach Theologiestudium, Promotion und Habilitation in Freiburg im Breisgau, Tübingen und Bonn 1923 auf den Lehrstuhl für Religionsphilosophie an der Berliner Universität berufen, den er bis zu seiner Zwangsemeritierung 1939 wahrnehmen kann. Daneben arbeitet er als Jugendseelsorger und ist in der katholischen Jugendbewegung Quickborn aktiv. 1945 wird Guardini nach Tübingen berufen, 1948 schließlich nach München, wo er bis 1962 lehrt.
Guardini ist ein herausragender Vertreter der katholischen Weltanschauung im 20. Jahrhundert. Seine interdisziplinären Arbeiten und integrativen Lehren werden über konfessionelle und politische Grenzen hinweg wahrgenommen und geschätzt. 1952 verleiht ihm der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seinen noch jungen Friedenspreis.

 


Aufnahmen

  • Ansprache von Romano Guardini auf dem 75. Deutschen Katholikentag in Berlin
    Die Frage nach dem Menschen und dessen Erkenntnisvermögen ist von entscheidender Bedeutung / Die Beziehung des Menschen zu Gott hat "einen einzigartigen Charakter" / Hinweis auf das Buch "Genesis" und die darin dargelegte "Ebenbildmäßigkeit" des Menschen / "Nur deswegen, weil Gott ihn in die Beziehung des 'Ich-du-zu-sich' begründet hat, kann der Mensch nachher zu anderen Menschen in personale Beziehung treten" /
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat (2'42''): Der "neuzeitliche Mensch" hat die Wurzeln seiner Herkunft (Gott) vergessen, "er ist wie einer, der seinen Namen vergessen hat" / "Es ist eine große Trostlosigkeit in der Welt".
    AD 08.1952 / DRA Frankfurt B007796887; 13'30"

  • Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1952 an Romano Guardini in der Frankfurter Paulskirche
    Walter Kolb (Frankfurter Oberbürgermeister) (D 2'45) / Josef Knecht (Vorsteher des Börsenvereins) (D 32'40) / Ernst Reuter (Regierender Bürgermeister von Berlin): Laudatio (D 29'30) / Überreichung der Urkunde (D 2'10) / Romano Guardini: Dankesrede / Er hat nie über das Problem des Friedens geschrieben, es war aber immer Motiv seiner Arbeit / In seinem Buch über den Gegensatz beschäftigt er sich mit der Entstehung der verschiedenartigsten Stellungnahmen des Menschen zu den Fragen des Daseins / "Und ob es nicht möglich sei, dieser Verschiedenheit eine aufbauende Kraft abzugewinnen" / "Der Grund dafür, dass das Denken des Einen dem des Anderen zuwiderlaufen kann, ist die Freiheit" / Der Mensch trifft Entscheidungen und trägt somit Verantwortung / Er benutzt seinen Verstand und seinen Willen / Im Gegensatz zum Tier hat er die Möglichkeit ins Gespräch zu treten / Der Dialog dient zur Wahrheitsfindung. Dagegen ist die Propaganda ein Mittel zur Macht / Moderne Techniken ermöglichen eine größere und schnellere Verbreitung von Wort, Schrift und Bild / Es geht nicht mehr um den Sinn der Worte, sondern um ihre Wirkung / Die Phantasie, das Gedächtnis, das Denken und Sprechen verlieren durch ein Überangebot an Gedrucktem an Kraft und dies erschwert den Dialog / "Die Erde wird immer enger, die Entfernungen verringern sich, die Gelegenheiten zur Begegnung häufen sich von Tag zu Tag. Die Menschen aber - und das ist eine der bösesten Paradoxien unseres ganz und gar fortschrittssicheren Kulturganges - scheinen immer ferner zu rücken" (D 40'20)
    AD 24.09.1952 / DRA Frankfurt B006115255; 113'15"

 

Siehe auch die DRA-CD:

CD-Cover Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1950-1998

 

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
http://www.boersenverein.de/de/96387

Vollständiger Text der Friedenspreisrede Guardinis
http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/806/1952_guardini.pdf

 

Stand: 25. Januar 2010

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 30.05.2011
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