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Das aktuelle Ereignis

Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier-Vertrages in Moskau (12.09.1990)

20. Jahrestag am 12. September 2010



Kurzinformationen

Foto: Ministerpräsident Lothar de Maizière und Außenminister Hans-Dietrich Genscher unterzeichnen den Zwei-plus-Vier-Vertrag
"AK am Abend" vom 12.09.1990, Ministerpräsident Lothar de Maizière und Außenminister Hans-Dietrich Genscher unterzeichnen den Zwei-plus-Vier-Vertrag
Screenshot: DRA
 

Hörzitat 1 (1'37'') aus:
Dokument DRA Babelsberg B006540194

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Hörzitat 2 (1'44") aus:
Dokument DRA Babelsberg B012747513

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Die Einheit Deutschlands setzte das Einverständnis der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges voraus. In den so genannten Zwei-plus-Vier-Gesprächen, die am 5. Mai 1990 in Bonn begannen, erarbeiteten die beiden deutschen Außenminister und ihre Kollegen aus Frankreich, den USA, Großbritannien und der Sowjetunion einen Vertrag, der die äußeren Aspekte der Wiedervereinigung regelte und Deutschland die volle Souveränität einräumte. Auf die Bezeichnung "Zwei plus Vier" hatte Außenminister Hans-Dietrich Genscher gedrungen. Die beiden deutschen Staaten wollten nicht am "Katzentisch" einer alliierten Konferenz sitzen, wenn über das Schicksal der Deutschen gesprochen wurde, sondern als gleichberechtigte Verhandlungspartner. Während der Unterredungen wurden Grenzfragen, Bündniszugehörigkeit und Truppenstärken erörtert.

Am 12. September 1990 wurde der "Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" in Moskau unterschrieben. Er trat am 15. März 1991 in Kraft. Damit verzichteten die Vier Mächte auf ihr Vorbehaltsrecht in Bezug auf Deutschland als Ganzes. Ergebnis war die Wiederherstellung der deutschen Einheit. Deutschland erlangte die volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten wieder und wurde Teil einer neuen europäischen Ordnung, in der es sich von Anfang an als von allen akzeptiertes Mitglied fühlen durfte.


Aufnahmen

  • Günter Leuschner antwortet auf Hörerfragen zu den Verhandlungen zum Friedensvertrag
    Zur ersten Runde bei den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen in Bezug auf die deutsche Einheit / zur Haltung der Sowjetunion, konsequent am Selbstbestimmungsrecht Deutschlands festzuhalten / Klärung der Rechte läutet das Ende der Nachkriegszeit ein / Einigkeit in der Frage der Ostgrenzen und auch bei der Zusammenlegung von Berlin / ein Friedensvertrag (Vorschlag der Sowjetunion) als Dokument für die Zukunft / zur militärischen Zukunft des vereinigten Deutschlands als Kernproblem der Verhandlungen / zur von den westlichen Alliierten gewünschten NATO-Mitgliedschaft des ganzen Deutschlands / zur Abrüstung von Atomwaffen / zu europäischen Sicherheitsmaßnahmen / zu den Mängeln des westlichen Konzepts
    ESD 06.05.1990 / DRA Babelsberg B012747997; 10'32"

  • 19. Tagung der Volkskammer der DDR
    Dr. Misselwitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, in der aktuellen Stunde zu Fragen der Außenpolitik

    U.a. zum Runden Tisch der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen / Auffassungen der Außenminister gehen weit auseinander, trotzdem konstruktive Haltung / zum Stand der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen: Einvernehmen zu Grenzfragen des künftigen Deutschlands / Kernprobleme: die drei Westmächte und BRD lehnen Verhandlungen über den militärisch-politischen Status Gesamtdeutschlands ab / Sowjetunion wünscht Übergangsfristen, bevor volle Souveränität Gesamtdeutschlands zugestanden wird / schwierig ist Frage von Übergangsregelungen - nur Abwicklungsfristen / Kriegsverhütung durch Abrüstung / Erwartungen an die NATO / Veränderungen im Warschauer Vertrag / Nichtangriffsverpflichtung beider Seiten nötig / Reduzierung der Streitkräfte in beiden deutschen Staaten
    AD 29.06.1990 / DRA Babelsberg B012740706; 14'00"

  • 35. Tagung der Volkskammer der DDR
    Erklärung von Markus Meckel für die Fraktion der SPD

    Verweis auf den Abschluss der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen in Moskau am Vortag / Deutschland als gleichberechtigter Partner in Europa und daraus resultierende Aufgaben / Dank an die Sowjetunion für ihre Bereitschaft zum Abzug ihrer Truppen aus der DDR / Bitte um Verständnis der Deutschen für die schwierige Situation der noch in der DDR lebenden sowjetischen Soldaten und Offiziere und ihre Familien
    AD 13.09.1990 / DRA Babelsberg B012749134; 04'05"

  • 35. Tagung der Volkskammer der DDR
    Staatssekretär Günther Krause (CDU) zum Ergebnis der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen

    Siegermächte des Zweiten Weltkrieges verzichten zum 3. Oktober auf ihre Alliiertenrechte und ihre Verantwortlichkeit für Berlin und Deutschland als Ganzes / Voraussetzungen für die geordnete Herstellung der deutschen Einheit sind gewährleistet
    AD 13.09.1990 / DRA Babelsberg B012749137; 01'00"

  • Ende gut, alles gut?
    Gespräch mit Günter Leuschner (Korrespondent des Rundfunks der DDR), Lothar Loewe (Journalist), Juri Sparkow (Journalist der sowjetischen Presseagentur "Nowosti"), Jerzy Weber (Korrespondent der polnischen "Trybuna" in Berlin) und Alfred Eichhorn zu den Ergebnissen der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen, über die neue Rolle Deutschlands in Europa nach der Wiedervereinigung, die Verpflichtungen Deutschlands gegenüber den Ländern Osteuropas, die zukünftige Asylpolitik, den Abzug der sowjetischen Truppen
    ESD 15.09.1990 / DRA Babelsberg B009219326; 50'40"

  • Deutscher Bundestag. 11. Legislaturperiode, 226. Sitzung
    Regierungserklärung von Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher zur Unterzeichnung des "Vertrages über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland"

    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.
    Hörzitat 1 (1'37): Moskauer Vertrag bildet den Schlusspunkt der europäischen Nachkriegsgeschichte / er ist ein Dokument des Friedenswillens aller Beteiligten / mit diesem Vertrag beenden die vier Mächte ihre Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Berlin und auf Deutschland als Ganzes / das vereinigte Deutschland wird mit dem Inkrafttreten des Vertrages die volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten erhalten (Beifall)
    AD 20.09.1990 / DRA Frankfurt B006540194; 115'02"

  • 36. Tagung der Volkskammer der DDR
    Hier sollte ein MP3-Player als Flash-Objekt erscheinen.

    Hörzitat 2 (1'44): Bericht des Ministerpräsidenten Lothar de Maizière über das Moskauer Treffen der Außenminister zu den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen zur Bedeutung der Unterzeichnung des Vertrages über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland in Moskau / diplomatische Meisterleistung / zur Leistung Gorbatschows / zur Gestaltung eines neuen Europas / Anerkennung der Grenzen in Europa als Grundlage der Versöhnung und eines neuen Anfangs / zur Abrüstung und dem Abbau der Streitkräfte auf dem Gebiet der DDR / Rückerlangung der vollen Souveränität des vereinten Deutschlands / Dank an die vier Mächte, dass der Vertrag zustande kommen konnte
    AD 20.09.1990 / DRA Babelsberg B012747513; 13'40"


  • Telefoninterview mit Rundfunkkorrespondent Lutz Leichtfuß über die Ratifizierung der Dokumente der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen durch den Obersten Sowjet
    Lutz Leichtfuß zur Ratifizierung des Zwei-plus-Vier-Vertrages, des Vertrages über gute Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland sowie eines Vertrages über die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Industrie und Technik / zu Hintergründen für den Ausschluss der Öffentlichkeit in der Debatte / zur Diskussion über den Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland
    ESD 04.03.1991 / DRA Babelsberg B012696166; 06'25"

 

Stand: 26. August 2010

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 12.05.2011
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