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Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Filmregisseur Kurt Maetzig (25.01.1911)

100. Geburtstag am 25. Januar 2011



Kurzinformationen

Foto: Kurt Maetzig
Kurt Maetzig 1980
Foto: Deutsches Rundfunkarchiv / Rainer Schulz
  Filmregisseur
  • geboren am 25. Januar 1911 in Berlin

 
 

Hörzitat 1 (0'41") aus: Dokument
DRA Babelsberg B012684861


Hörzitat 2 (1'24") aus: Dokument
DRA Babelsberg B012854351



Kurt Maetzig wurde am 25. Januar 1911 in Berlin geboren. Sein Vater besaß eine Filmkopieranstalt, wo der spätere Regisseur bereits die Grundlagen der Filmproduktion kennen lernte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges leistete er Pionierarbeit beim Aufbau des Filmwesens. Er war 1946 einer der Begründer der DEFA und beteiligt an der Entstehung der DEFA-Wochenschau, später "Augenzeuge". Als Professor für Filmregie gehörte er 1954 zu den Gründern der Deutschen Hochschule für Filmkunst, die er zehn Jahre als Rektor leitete. Seine ersten DEFA-Filme hatten die Auseinandersetzung mit dem Faschismus zum Thema: 1947 "Ehe im Schatten", 1948 "Die Buntkarierten", 1949 "Der Rat der Götter". Als seinen "künstlerischen Sündenfall" bezeichnet Kurt Maetzig selbst den Zweiteiler über Ernst-Thälmann, mit dem die DDR 1953 dem Arbeiterführer ein Denkmal setzen wollte, und für den Maetzig den Nationalpreis erhielt. In Ungnade bei den DDR-Oberen fiel sein Film "Das Kaninchen bin ich" nach einem Roman von Manfred Bieler. Dieser Film verschwand 1965 nach dem 11. Plenum des ZK der SED in den Archiven und wurde erst Ende 1989 wieder aufgeführt.
Neben den 20 Filmen, die Maetzig gedreht hat, war er vor allem in Funktionen der Internationalen Vereinigung der Filmklubs tätig.
Im November 2010 erhielt er für sein Lebenswerk den Preis der DEFA-Stiftung.


Aufnahmen

  • Abends in der Möwe: Gespräch mit Kurt Maetzig
    Unter anderem über seinen beruflichen Werdegang / über seinen Zugang zum Film und Gewinnung erster filmhandwerklicher Fertigkeiten in der Filmkopieranstalt seines Vaters / über den familiären Ursprung seines politischen Engagements, welches sich in seinen Filmen zur Vergangenheitsbewältigung widerspiegelt / über seinen DEFA-Film "Der schweigende Stern" als gesellschaftliche und nicht nur technische Utopie / über eine Tournee in Frankreich mit DEFA-Filmen in seiner Funktion als Vizepräsident der Internationalen Föderation der Filmclubs, die überwältigende Resonanz durch das Publikum und den großen Nachholbedarf an Filmkunst der DDR in Frankreich / über die Filmkunst als Bildkunst und die intensive Vorbereitung, Konzeption und Zusammenarbeit mit Kameraleuten und Schauspielern / zur Zukunft des Films in Fernsehen und Kino / zum Ziel der ästhetischen Erziehung junger Menschen in den Filmclubs
    SD 07.12.1977 / DRA Babelsberg B011827304; 19'44"

  • Gespräch mit Kurt Maetzig über sein Filmschaffen, seine Arbeitsweise, die Gründung der DEFA u.a.
    Gespräch mit Kurt Maetzig über sein Interesse an Sprachen, spricht englisch, französisch, spanisch und russisch / über seine Liebe zur Musik / zur Gründung der DEFA und die Lizenzübergabe durch den sowjetischen Kulturoffizier Oberst Tulpanow / über seinen ersten Film "Ehe im Schatten" / über seine Arbeitsweise bei der Produktion von Filmen, lange Vorbereitung, schnelle Produktion / zur Herstellung des Films "Mann gegen Mann" / zu Schwierigkeiten mit der Rollenbesetzung / zur Atmosphäre im Atelier und seine Arbeit mit den Schauspielern / Szenenausschnitt aus dem Film "Mann gegen Mann" mit Karin Schröder und Regimantas Adomaitis (Stimme N.N.) / über die Wiederaufführung des Films "Ehe im Schatten" und die Meinung der Zuschauer / über seine Filme, die immer politische Filme waren, z.B. der Film "Rat der Götter", "Schlösser und Katen" / Szenenausschnitt aus dem Spielfilm "Ehe im Schatten" mit Ilse Steppat und Willi Prager / über seine Haltung zu seinen Zuschauern
    SD 25.07.1979 / DRA Babelsberg B012764947; 47'28"

  • Antifaschismus im DEFA-Film: Gespräch mit dem Filmregisseur Kurt Maetzig
    Klaus-Peter Wolf mit biografischen Angaben zu Kurt Maetzig, nennt Spielfilme von Klaus Maetzig / Kurt Maetzig über Vorstellungen im Jahr 1945 zum Wiederaufbau des Filmwesens / über gemeinsame Interessen deutscher Regisseure, trotz unterschiedlicher Herkunft (Staudte, Engel, Wangenheim, Maetzig) / zur Gründung des "Augenzeugen" / zum technischen und künstlerischen Personal, das z.T. aus der UFA kam / das Filmemachen damals als innere Befreiung /
    Hörzitat 1 (0'41"): Wurde Filmregisseur, um den Film "Ehe im Schatten" zu machen / zur Frage nach der Mitschuld und Verantwortung, ihre Verarbeitung in der Filmkunst, Unterschiede in den Besatzungszonen / zur Resonanz des Publikums auf den Film "Ehe im Schatten" / zum Anliegen seiner Filme "Die Buntkarierten" und "Rat der Götter" / zur Entwicklung des antifaschistischen DEFA-Films am Beispiel seiner Spielfilme / antifaschistische Tradition wird von jüngeren Regisseuren weitergeführt, aber auch Zuwendung zu Gegenwartsstoffen
    SD 01.02.1983 / DRA Babelsberg B012684861; 26'36"

  • Prof. Kurt Maetzig, streitbarer Wegbereiter einer Entwicklung
    Gespräch mit Prof. Dr. Kurt Maetzig über Erinnerungen an den Anfang der DEFA / "Ehe im Schatten", "Die Buntkarierten", "Januskopf" / künstlerische Misserfolge / seine Arbeit als Lehrer und Theoretiker / Lothar Warneke, ehemaliger Schüler von Prof. Maetzig, hält Dankesrede in der Akademie der Künste anlässlich des 75. Geburtstages von Prof. Maetzig / Kurt Maetzig äußert sich zum alljährlichen Nationalen Spielfilmfestival
    SD B012671701, DRA Babelsberg, 11.08.1986, 36'03"

  • Pressekonferenz von Frank Beyer und Prof. Dr. Kurt Maetzig anlässlich der Wiederaufführung des DEFA-Filmes "Spur der Steine" von Frank Beyer nach 23 Jahren
    U.a. Professor Kurt Maetzig über den Umgang mit seinem Film "Das Kaninchen bin ich" in der DDR und seine Gefühle beim Ansehen des Films nach vielen Jahren / erwähnt Gorbatschow-Rede, in der bis jetzt geheim gehaltener Beschluss aus dem Jahre 1965 genannt wurde, die Vorstöße Chruschtschows zur Entstalinisierung rückgängig zu machen / Namen von Personen im DEFA-Studio für Spielfilme sowie im Ministerium für Kultur, die direkt mit "Spur der Steine" zu tun hatten und in Folge des 11. Plenums entlassen wurden
    SD 23.11.1989 / DRA Babelsberg B012740252; 14'35"

  • Gespräch mit Professor Kurt Maetzig über seinen Film "Das Kaninchen bin ich" und die daraus folgende Reglementierung nach dem 11. Plenum des ZK der SED
    Kurt Maetzig über damalige Gründe, Mitglied der SED zu werden, sein Wunsch nach Antifaschismus und Demokratie / über sein Verhältnis zum Sozialismus / über seine Haltung zu seinem "Ernst-Thälmann-Film", wollte die Gestalt vom Sockel herunterholen /
    Hörzitat 2 (1'24"): zum Verbot seines Films "Das Kaninchen bin ich" nach dem 11. Plenum des ZK der SED 1965 / zur damaligen historischen Situation / zur damaligen kulturellen Bewegung / über seine Einschätzung der damaligen Zeit
    SD 16.03.1990 / DRA Babelsberg B012854363; 5'53"

 

Stand: 21. Dezember 2010

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 27.04.2017
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