Direkt zum Inhalt springen. Alternativ zur Kopf-Navigation ist die Sitemap zu empfehlen
Bestände
Nutzung
Online-Dienste
Publikationen
Rundfunkgeschichte
Das DRA
Vor 1945 / BRD
DDR
Digitalisierte Bestände
Weitere Bestände
Tonaufnahmen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Hörfunk
Geräusche
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Schriftgut-Bestand des RIAS
Schriftgut-Bestand des SFB
Service
Findmittel
Benutzungsordnung
Audio/Hörfunk
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Personen/Ereignisse
Hinweisdienste
Themenportal
Bestandsinfos
Register
Datenbanken
Termindienste
Das besondere Dokument
Spezial
Spezial multimedial
Archiv
Schwarzer Kanal
Fernseh-Krimis
Zuschauerforschung
Hörerforschung
ARD-Intern
ARD-Hörspiel-DB
ABC der ARD
Chronik der ARD
weitere Datenbanken
Personen
Ereignisse/Themen
Bücher
CDs
DVDs
Radio-Geschichte
Schriftsteller im Rundfunk
Bildergalerie
Ausstellung
Rundfunk vor 1933
O-Ton in der NS-Zeit
Schallaufzeichnung
Autorenregister:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Suche
Rundfunk bis 1945
Rundfunktechnik
Plakate DDR-FS
Wimpel DDR-FS/HF
Aufgaben und Ziele
Chronik
Standorte
Kooperationspartner
Ausbildung und Jobs
Informationstechnologie
Redaktion ARD-Publikationen
ZSK
1950-1959
1960-1969
1970-1979
1980-1989
1990-1999
2000-2011
Deutscher Bundestag
DHM
Netzwerk Mediatheken
Verlage
Ausbildungsprojekte
Ausbildungsmöglichkeiten
Jobs
AKTUELLESTERMINE
| SUCHE | Links | FAQs | Newsmail | Kontakt | Sitemap | Siteinfo
 

Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Robert Bosch (23. September 1861)

150. Geburtstag am 23. September 2011



Kurzinformationen

Foto: Robert Bosch

Robert Bosch
Foto: bpk

  Industrieller
  • geboren am 23. September 1861 in Albeck bei Ulm
  • gestorben am 12. März 1942 in Stuttgart

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Hörzitat (2'08") aus:
Dokument DRA Frankfurt B004622170



Der Gründer der heutigen Robert Bosch GmbH sammelte nach seiner Mechanikerlehre zunächst berufliche Erfahrungen u.a. bei Edison in den USA und Siemens in Großbritannien bevor er am 15.11.1886 in Stuttgart seine "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" ins Leben rief, aus der mit der Herstellung von Magnetzündern für Verbrennungsmotoren der weltweit tätige Elektrotechnik-Konzern hervorging.
Bosch verband sein Unternehmertum mit sozialen Konzepten und führte 1906 als einer der ersten den Achtstunden-Arbeitstag ein. Die Gewinne seines Unternehmens, die vor allem auch im Ersten Weltkrieg stark angewachsen waren, investierte er in zahlreiche Stiftungen, darunter das 1940 eröffnete Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus. Das Unternehmen selbst wandelte er 1937 in eine GmbH um, deren Erträge gemeinnützigen Zwecken zufließen und heute von der Robert Bosch Stiftung verwaltet werden.
Sein politisches Engagement galt während der Weimarer Republik der Stabilisierung der Demokratie und der Aussöhnung mit Frankreich. Einer Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten nach 1933, wie sie im Staatsakt zu seinem Begräbnis zum Ausdruck kommt, konnte er nicht entgehen.


Aufnahmen

  • Feier zum fünfzigjährigen Bestehen der Robert Bosch GmbH in der Stuttgarter Stadthalle
    Reporter / Robert Bosch: würdigt die gesamte Gefolgschaft bzw. Belegschaft "vom höchsten Direktor bis zum Lehrbuben hinunter" / Ehrung der verstorbenen Mitarbeiter / ruft dazu auf, die Arbeit "zum Segen des deutschen Vaterlandes und der ganzen Menschheit" fortzusetzen
    AD 23.09.1936 / DRA Frankfurt B004884601; 3'29"

  • Einweihung des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart
    Eröffnungsrede von Robert Bosch: das Krankenhaus ist der klinischen Erprobung der Homöopathie und der Forschung auf diesem Gebiet gewidmet / Realisierung eines jahrzehntealten Vorhabens / Bekenntnis zur Homöopathie / Dank an die am Krankenhausbau beteiligten Mediziner, Architekten und Arbeiter / Richtlinien, nach denen das Haus geführt werden soll, das seinen Namen trägt /
    Hörzitat (2'08"): Pflichtbewusstsein des Einzelnen und Zusammenwirken aller zum Wohle des Ganzen / Stetige Verbesserung der Arbeit / Vertrauen der Öffentlichkeit erwerben und erhalten / Übergabe
    AD 28.04.1940 / DRA Frankfurt B004622170; 5'55"

  • Rundfunkgespräch mit dem Industriellen Robert Bosch anläßlich seines 80. Geburtstages
    Über seine Herkunft und seinen beruflichen Werdegang / Gründung seines Unternehmens in Stuttgart / Magnetzünder war keine eigene Erfindung, sondern ursprünglich Nachbau / Daraus wurde der "Bosch-Magnet", "der für meine Firma und die gesamte Weltwirtschaft und den Verkehr zu Land, zu Wasser und in der Luft die zunächst ungeahnte Bedeutung erfuhr." / Über seine Grundsätze und die Gründe für den Erfolg: Höchster Qualitätsanspruch an die eigenen Produkte, Selbständigkeit und Verantwortung der Mitarbeiter, Ehrlichkeit im Umgang mit Vertragspartnern / "Lieber Geld verlieren als Vertrauen" / Über den Umgang mit seinen Arbeitern: Keine Almosen, sondern gute Bezahlung gegen gute Leistung / Einführung der 8-Stunden-Arbeitszeit, Unterstützung bei Arbeitsunfähigkeit und betriebliche Altersversorgung
    Interviewer: Carl Struve
    AD 23.09.1941 / DRA Frankfurt B004622172; 5'14"

  • Trauerfeier in den Robert-Bosch-Werken in Stuttgart anläßlich des Todes von Robert Bosch
    Reporter: Würdigt den "Vater Bosch" und "Betriebsführer" / Zitiert aus dem Gespräch mit Robert Bosch vom 23.09.1941 / Beschreibt den Beginn der Trauerfeier / Musik (D 8'45) / Ansprache von Hans Walz (Betriebsführer der Robert-Bosch-Werke): Unser Robert Bosch, der Gründer dieses Werkes ist im 81. Lebensjahr von uns gegangen (D 16'20) / Ansprache von Dr. Scheul (Vorsitzender des Aufsichtsrates) (D 8'05) / Ansprache Weissenborn (ph) (Vertreter der Gefolgschaft) (D 5'20) / Unbekannt: Verliest Texte von Robert Bosch (D 3'30) / Reportage: Der Sarg wird nun in die König-Karl-Halle des Landesgewerbemuseums getragen / Trauermusik (D 3'30)
    AD 18.03.1942 / DRA Frankfurt B004067442; 45'16 "

  • Staatsakt im Stuttgarter Landesgewerbemuseum anläßlich des Todes von Robert Bosch
    Trauerrede von Walther Funk (Reichswirtschaftsminister): Der Name und das Werk von Robert Bosch bleiben unvergänglich / Bosch war vor allem eine schöpferische Persönlichkeit / Zitiert Bosch: "Lieber Geld verlieren als Vertrauen"/ Bosch verband echten Sozialismus mit Unternehmertum / Bedeutung der Natur für Robert Bosch (D 19'30) / Trauerrede von Hans Walz (Betriebsführer der Robert-Bosch-Werke): Ein großer Mensch und ein überragender Wirtschaftsführer ging von uns (D 4'05) / Reportage: Die Kränze werden als letzter Gruß auf die Bahre gelegt / Nationalhymnen (D 3'55)
    AD 18.03.1942 / DRA Frankfurt B004067437; 27'32"

  • Sendung anläßlich der Trauerfeierlichkeiten für Robert Bosch am 18.03.1942 in Stuttgart
    Sprecher: Robert Bosch, "Vater Bosch", ein echter "Pionier der Arbeit" ist kurz nach seinem 80. Geburtstag am 12. März gestorben / Steiler Aufstieg vom Handwerksmeister zum Leiter eines Betriebes von Weltgeltung (D 3'15) / Ausschnitte aus der Übertragung der Trauerfeier in den Robert Bosch-Werken / Reportage / Trauerrede von Gefolgschaftsvertreter Weissenborn (ph) / Verlesung von Zitaten von R. Bosch durch einen Bosch-Lehrling / Reportage (D 7'23) / Ausschnitte aus der Übertragung des Feierlichen Staatsakts im Landesgewerbemuseum / Reportage und Musik (Beethoven, übersprochen) / Ab 11'54 Ausschnitte aus der Gedenkrede von Walther Funk (Reichswirtschaftsminister): Entbietet Robert Bosch, dem großen Wirtschaftsführer, dem hervorragenden Techniker und Kaufmann, dem vorbildlichen Betriebsführer und Pionier der Arbeit den letzten Gruß des Führers und des Reichsmarschalls / Wir geloben ihm, zu leben und zu schaffen für die Zukunft unseres Volkes (D 5'15) / Reportage von der Kranzniederlegung / Musik (Beethoven) (D 6'25)
    AD 18.03.1942 / DRA Frankfurt B004067432; 23'34"

 

 

Stand: 25. August 2011

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 27.04.2017
DATENSCHUTZ | IMPRESSUM |  nach oben