Direkt zum Inhalt springen. Alternativ zur Kopf-Navigation ist die Sitemap zu empfehlen
Bestände
Nutzung
Online-Dienste
Publikationen
Rundfunkgeschichte
Das DRA
Vor 1945 / BRD
DDR
Digitalisierte Bestände
Weitere Bestände
Tonaufnahmen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Hörfunk
Geräusche
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Schriftgut-Bestand des RIAS
Schriftgut-Bestand des SFB
Service
Findmittel
Benutzungsordnung
Audio/Hörfunk
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Personen/Ereignisse
Hinweisdienste
Themenportal
Bestandsinfos
Register
Datenbanken
Termindienste
Das besondere Dokument
Spezial
Spezial multimedial
Archiv
Schwarzer Kanal
Fernseh-Krimis
Zuschauerforschung
Hörerforschung
ARD-Intern
ARD-Hörspiel-DB
ABC der ARD
Chronik der ARD
weitere Datenbanken
Personen
Ereignisse/Themen
Bücher
CDs
DVDs
Radio-Geschichte
Schriftsteller im Rundfunk
Bildergalerie
Ausstellung
Rundfunk vor 1933
O-Ton in der NS-Zeit
Schallaufzeichnung
Autorenregister:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Suche
Rundfunk bis 1945
Rundfunktechnik
Plakate DDR-FS
Wimpel DDR-FS/HF
Aufgaben und Ziele
Chronik
Standorte
Kooperationspartner
Ausbildung und Jobs
Informationstechnologie
Redaktion ARD-Publikationen
ZSK
1950-1959
1960-1969
1970-1979
1980-1989
1990-1999
2000-2011
Deutscher Bundestag
DHM
Netzwerk Mediatheken
Verlage
Ausbildungsprojekte
Ausbildungsmöglichkeiten
Jobs
AKTUELLESTERMINE
| SUCHE | Links | FAQs | Newsmail | Kontakt | Sitemap | Siteinfo
 

Das aktuelle Ereignis

Grundsteinlegung für die Wohnungen in der Stalinallee (03.02.1952)

60. Jahrestag am 03. Februar 2012



Kurzinformationen

Foto: Wohnblöcke des "Nationalen Aufbauprogramms"  an der Stalinallee in Berlin 1952
Berlin, Stalinallee 1952: Wohnblöcke des "Nationalen Aufbauprogramms" im Bau
Foto: DRA/Lothar Scherwinka
 

Hörzitat 1 (2'42") aus: Dokument
B012756093 DRA Babelsberg


Hörzitat 2 (1'22") aus: Dokument
DRA Babelsberg B012757057



Am 3. Februar 1952 wurde in Ost-Berlin für den ersten Wohnblock in der Stalinallee, den Block E-Süd, im Beisein von Oberbürgermeister Friedrich Ebert und Ministerpräsident Otto Grotewohl der Grundstein gelegt. Es sollte der erste Wohnblock werden für die erste sozialistische Straße in Berlin, ein Symbol der Politik des Friedens und der Hebung des Wohlstandes des ganzen Volkes, ein Zeichen für den Wiederaufbau eines einheitlichen Deutschlands, so Wilhelm Pieck in seiner Rede am 14. Juli 1952 beim Richtfest der ersten drei Wohnblöcke der Stalinallee zu Ehren der II. Parteikonferenz der SED.

Dem voran gegangen war am 25. November 1951 die Veröffentlichung eines Aufrufs des ZK der SED "Für den Aufbau Berlins!". Damit startete Anfang Januar 1952 das "Nationale Aufbauprogramm" Berlin, mit dem der Aufbau Berlins in kürzester Zeit realisiert werden sollte. Tausende freiwillige Aufbauhelfer aus Berlin leisteten unentgeltliche Arbeit, um das Gelände an der Stalinallee zu enttrümmern. Bauarbeiter aus Berlin und der ganzen DDR kamen, um an den Bauten in der Stalinallee mitzuarbeiten. Schon ein Jahr später zogen Bauarbeiter, Aktivisten der ersten Stunde und "Bestarbeiter" aus Berliner Betrieben in die ersten fertigen Wohnungen ein.

Am architektonischen Stil der Straße scheiden sich noch heute die Geister: was die Einen in höchsten Tönen loben, ist für die Anderen monumentaler Kitsch.

Nach der Wende sah man die im November 1961 mit Beendigung des Stalinkults in Karl-Marx-Allee umbenannte Straße schon zum "Kudamm des Ostens" avancieren, doch eine Shopping-Meile ist sie bis heute nicht geworden. Nach Sanierung und Denkmalschutz-Maßnahmen sind die Wohnungen auch heute noch begehrt.

 


Aufnahmen

  • Funkhaus Weberwiese
    Originalbericht vom Richtfest am Hochhaus Weberwiese

    Reporter meldet sich vom Hochhaus an der Weberwiese, informiert über Fakten und Zahlen des Wohnungsbaus, Richtfest 18 Tage vorfristig / zum Nationalen Aufbauprogramm (im Hintergrund Blasmusik) / über die eintreffenden Gäste / (O-Ton) N.N. begrüßt die Gäste wie Lothar Bolz, Friedrich Ebert u.a. / Festansprache von (O-Ton) Friedrich Ebert / Richtkrone als Gruß an alle Deutschen, die sich nach der Einheit Deutschlands sehnen, an den Präsidenten Wilhelm Pieck, an "den besten Freund des deutschen Volkes, den Bannerträger der um Frieden kämpfenden Menschheit Josef Wissarionowitsch Stalin" (Beifall) / (O-Ton) Erich-Weinert-Ensemble singt und spielt das Lied "Lang lebe der Staatspräsident" (Beifall) / (O-Ton) N.N. spricht den Richtspruch "Hoch in den Himmel ragst du empor, du stolzes Haus...", Atmosphäre (Flasche entkorken, Prost-Rufe, Beifall) Reporter schildert das gegenseitige Anstoßen / Aufziehen der Richtkrone / Erich-Weinert-Ensemble singt "Ja, Häuser bauen", darüber Reporterschilderung / Musik und traditioneller Zimmermannstanz, darüber Reporter über die große Leistung bei der Erschaffung des Hochhauses, über den Komfort der neuen Wohnungen und den niedrigen Mietpreis / (O-Ton) N.N., Pionier, gratuliert den Bauleuten / (O-Ton) Kollege Grünheid (phon.), Lehrling, über die geleistete Qualitätsarbeit der Lehrlinge am Block 15, wendet sich an die "Kriegshetzer" und erklärt, dass die Lehrlinge nicht nur Häuser bauen können, sondern auch für den Frieden kämpfen werden / (O-Ton) Kollege Karo (phon.) über die bevorstehenden Aufgaben des Nationalen Aufbauprogramms / (O-Ton) Kollege Budde (phon.) würdigt die Verdienste der Bauschaffenden und verteilt Prämien / (O-Ton) Yvonne Merien spricht das Gedicht "Stalinallee" von Kurt Bartel (Kuba), Erich-Weinert-Ensemble singt "Alle Wüsten werden wir bezwingen..." (Loblied auf Stalin) / (O-Ton) N.N., Schülerin, überbringt Grüße der Fachschule "Friedrich Fröbel-Haus" / Gesang der Nationalhymne mit Orchesterbegleitung (zwei Strophen, dritte Strophe bricht ab) //
    SD 19.01.1952 / DRA Babelsberg B012757041; 63'18"

  • Erster Bauabschnitt zum Nationalen Aufbauwerk der DDR - Grundsteinlegung für den Block E Süd in der Berliner Stalinallee
    Reporter meldet sich vom Block E-Süd an der Stalinallee / zur Bedeutung dieser Grundsteinlegung, die den Beginn des Nationalen Aufbauwerks einleitet und am 3. Februar stattfindet, dem Tag, an dem vor 7 Jahren Berlin bei anglo-amerikanischen Bombenangriffen in Schutt und Asche versank / Reporter beschreibt die Baustelle / Ansprache von (O-Ton) Friedrich Ebert: begrüßt die anwesenden Gäste / erinnert an Berlin am 3. Februar 1945, an die Opfer des Bombenangriffes / über Hetzkampagnen Westberliner Sozialdemokraten gegen das Gedenken der Opfer / zur Verwirklichung des Nationalen Aufbauwerks, Stalin gewidmet / (O-Ton) Lehrling Tiedke spricht den Prolog der Arbeit und verliest die Urkunde / Ansprache von (O-Ton) Otto Grotewohl: erinnert an den 25.11.1951, an dem das ZK der SED den Wiederaufbau Berlins beschlossen hat / über Auswirkungen des Krieges für Gesamtdeutschland und besonders für Berlin / Berlin muss Symbol der Einheit Deutschlands werden / über die Weigerung des Senats von Westberlin, sich an Gesprächen über den Wiederaufbau der deutschen Hauptstadt zu beteiligen / gesamte Bevölkerung Berlins begrüßt den Wiederaufbau / zur Begeisterung von ganz Deutschland über den Aufbau Berlins / zur Bereitschaft vieler Betriebe und Initiativen der Bevölkerung zum Wiederaufbau, zu Selbstverpflichtungen und Sachspenden / über die drei Punkte des Aufbauprogramms 1952: 1. Schwerpunkt Stalinallee als Stadtteil von Hoch- und Wohnhäusern, der für die Architektur und Stadtplanung der neu entstehenden deutschen Hauptstadt vorbildlich ist / 2. umfassende Enttrümmerungsaktion im demokratischen Sektor mit Schwerpunkt Stalinallee / 3. alle vom Magistrat von Berlin und der DDR-Regierung für 1952 beschlossenen Bauvorhaben in Berlin werden unvermindert durchgeführt und in das Nationale Aufbauprogramm eingegliedert / zu Erwartungen an die Bauarbeiter und die Unterstützung des gesamten Volkes / zum Wiederentstehen des Faschismus in Westdeutschland / zum Schumannplan und "Generalkriegsvertrag" im Widerspruch zum Willen des gesamten deutschen Volkes, das einen Friedensvertrag will / zum Umgang mit fortschrittlichen Kräften in Westdeutschland, zur Verbundenheit mit der Kommunistischen Partei Westdeutschlands / Aufruf an das Volk in Westdeutschland, sich gegen Remilitarisierung und gegen terroristische Unterdrückungsmaßnahmen durch die Adenauer-Regierung zur Wehr zu setzen / zur Bedeutung der Grundsteinlegung für Gesamtdeutschland / zum Willen der DDR, in Frieden und Freundschaft mit allen Völkern zu leben / zur Freundschaft mit der Sowjetunion / Stalinallee als sichtbares Symbol für die Freundschaft zur Sowjetunion / Huldigung Stalins als großem und bestem Freund des deutschen Volkes /
    Hörzitat 1 (2'42): Beschreibung der Grundsteinlegung durch den Reporter / (O-Ton) Grotewohl vollzieht die drei Hammerschläge / Gesang der Nationalhymne mit Orchesterbegleitung (3 Strophen, ab Mitte der 1. Strophe ist der Text gut zu hören) / Absage des Reporters //
    SD 03.02.1952 / DRA Babelsberg B012756093; 62'19"

  • Funkhaus Weberwiese
    Berichte vom Hochhaus an der Weberwiese, von der Trümmerstelle, auf der die Kollegen des Deutschen Theaters Berlin arbeiten, und vom FDJ-Einsatz am Block A-Süd

    Vorspann, Ansage / Reporter über das Hochhaus an der Weberwiese, über das Interesse vieler Menschen an den Bauten in der Stalinallee / (O-Ton) N.N., Bauarbeiter, über das Bemühen, bis zum 1. Mai mit den Arbeiten fertig zu sein, damit dann ein großes Volksfest gefeiert werden kann / Musikeinspiel / Reporterin im Gespräch mit (O-Ton) N.N., Kollegen vom Deutschen Theater, über die vorfristige Beseitigung der Trümmer in der Weberstraße in Vorbereitung auf das Volksfest am 1. Mai / über die geleisteten Schichten / sehen ihre Arbeit als Beitrag für ein echtes großes Friedenswerk / Musikeinspiel / Reporter über Terminverluste am Block E-Süd, über fehlendes Werkzeug / (O-Ton) Kollege Koch fordert die Arbeiter in der BRD auf, gemeinsam am 1. Mai gegen den "Generalkriegsvertrag" und für den Abschluss eines Friedensvertrages zu demonstrieren / Musikeinspiel "Weißt du, um was es geht..." / Reporter am Block A-Süd im Gespräch mit (O-Ton) N.N., FDJlern, über ihre Sonderschicht am Sonntag, um Terminverzug aufzuholen / über Ursachen für den Terminverzug am Block A-Süd / Musikeinspiel "Weil wir jung sind, ist die Welt so schön..." / Absage //
    SD 28.04.1952 / DRA Babelsberg B012757045; 14'00"

  • Funkhaus Weberwiese
    Gespräch mit Familie Muschkewitz (phon.) über ihre neue Wohnung im Hochhaus an der Weberwiese

    (O-Ton) Herr und Frau Muschkewitz (phon.), u.a.
    Hörzitat 2 (1'22): über seine Beteiligung am Wiederaufbau Berlins und seine Mitarbeit am Hochhaus an der Weberwiese / über schlechte Wohnbedingungen in seinem alten Wohnhaus in der Markusstraße / kritisiert die Arbeit des Architekten, der als Kinderzimmer vorgesehene Raum ist unpraktisch / Frau Muschkewitz über die Vorteile der Küche / Herr Muschkewitz freut sich über das Badezimmer mit Badewanne //
    SD 12.05.1952 / DRA Babelsberg B012757057; 06'01"

  • Funkhaus Weberwiese
    Besuch bei der Brigade "Ernst Kamieth" vom VEB Siemens Plania, auf der Enttrümmerungsstelle der Kollegen des FDGB-Bundesvorstandes und Bericht von der Auslosung der Aufbaulotterie

    Vorspann der Sendung "Funkhaus Weberwiese" / Musikeinspiel, Ansage zum Ablauf der Sendung / Reporterbericht von der Baustelle / zur Verpflichtung der Elektriker des VEB Siemens Plania, 100 Wohnungen in freiwilliger Arbeitsleistung kostenlos zu installieren / (O-Ton) N.N., Elektriker, über die Arbeiten im Block H/E-Nord, über die Arbeitsabläufe / Reporter berichtet über die konkreten Arbeiten in einer Wohnung, über eine Neuerermethode / (O-Ton) N.N., Elektriker, über die weitere Verpflichtung, das Kinderferienlager am Hölzernen See nach Feierabend und an Wochenenden mit neuen Anlagen zu versehen / Musikeinspiel / Reporter berichtet vom Enttrümmerungsschwerpunkt 1, nördlich der Stalinallee über den Fortgang der Arbeiten / über die Beseitigung des Schutts in der Landwehrstraße durch Mitarbeiter des FDGB-Bundesvorstands / Reporter über die Auszeichnung von Aufbauhelfern mit der Ehrennadel für freiwillige Aufbauhelfer und einer Buchprämie / (O-Ton) N.N., Mitarbeiter des Bundesvorstandes des FDGB, über ihre mehr als 50 Aufbauschichten / über seinen Stolz, dass da, wo er im Januar noch enttrümmert hat, schon der Neubau an der Stalinallee mit zwei Stockwerken steht / (O-Ton) N.N., Mitarbeiterin des FDGB-Bundesvorstands, über ihre Verpflichtung, bis zum 13. Oktober, dem "Tag des Aktivisten", 100 Aufbaustunden zu leisten / (O-Ton) Kollege Sprentz (phon.) über die Baustelle, die schon die vierte ist, und bis zum Beginn der II. Parteikonferenz enttrümmert sein soll / Einspiel Chorgesang "Berlin, du Stadt an der Spree..." / Reporter berichtet von der Auslosung der Aufbaulotterie im Funkhaus / Musikeinspiel, Absage //
    SD 23.06.1952 / DRA Babelsberg B012757065; 14'25"

  • Funkhaus Weberwiese
    Bericht vom Besuch Wilhelm Piecks am Hochhaus an der Weberwiese

    Reporter über das Eintreffen von Wilhelm Pieck am Hochhaus an der Weberwiese (im Hintergrund Gesang der Pioniere) / (O-Ton) Hermann Henselmann und (O-Ton) Wilhelm Pieck zur Gestaltung der Fassade des Hochhauses / Besichtigung des Kindergartens / Wilhelm Pieck über die vorzüglichen Einrichtungen an der Stalinallee, Bauarbeiter können stolz sein / Musikeinspiel "Häuser bau'n" / Reporter über den Besuch Piecks bei den Bauarbeitern an der Stalinallee, über die Ziele der Bauarbeiter zu Ehren der II. Parteikonferenz / (O-Ton) Gerhard Grüneberg überreicht den letzten Stein für den Block C-Süd an den Maurer und Stalinpreisträger Koroljow, Symbol der Freundschaft zwischen der DDR und der Sowjetunion / (O-Ton russ, danach dt Übersetzung) Koroljow über seine Eindrücke von Berlin, über seine neue Methode des Bauens, gibt Anregungen zur Bauweise / (O-Ton) Brigadier Misch (phon.) über seine Zusammenarbeit mit Koroljow, will dessen Fünfermethode anwenden / Musikeinspiel //
    SD 03.07.1952 / DRA Babelsberg B012757069; 12'13"

  • Westberliner Bürger über ihre Eindrücke von der Stalinallee und Ausschnitt aus der Rede von Friedrich Ebert in der Sporthalle an Westberliner Bürger
    Vorspann, Ansage / Reporter über das Interesse vieler Menschen an den Aufbauarbeiten in der Stalinallee / (O-Ton) N.N., Westberliner Bürger, über ihre Begeisterung und die Hoffnung, dass in ganz Berlin so gebaut wird / über ihr Verständnis, dass das Aufgebaute beschützt werden muss / Ausschnitt aus einer Diskussion mit (O-Ton) N.N. über Sabotageversuche am Block B-Süd, über den Versuch Westberliner Medien, das Aufbauwerk zu diffamieren / Musikeinspiel "Berlin muss schöner werden..." / (O-Ton) N.N., Bürger aus Neukölln und dem Wedding, wünschen sich, dass auch in Westberlin gebaut wird so wie in der Stalinallee / (O-Ton) N.N., Bürger aus dem Wedding, vor einer Veranstaltung in der Sporthalle in der Stalinallee über ihre Begeisterung über die Wohnungen, über den gewaltigen Baukomplex / über die großzügige Anlage in guter Qualität / Ausschnitt aus der Ansprache von (O-Ton) Friedrich Ebert vor Westberliner Bürgern in der Sporthalle in der Stalinallee: Begrüßung im Namen des Magistrats von Groß-Berlin / Reporter über den freundlichen Empfang aller friedliebenden Bürger aus Westberlin und den entschiedenen Kampf gegen Agenten und Saboteure, die den Aufbau im demokratischen Sektor von Berlin verhindern wollen / Friedrich Ebert über die Fortsetzung des Nationalen Aufbauprogramms Berlin 1952 und 1953 / es soll eine sozialistische Stadt entstehen / Planung und Bau für ganz Berlin und ganz Deutschland als Symbol des Willens für Frieden und Einheit / Absage //
    SD 12.08.1952 / DRA Babelsberg B012757081; 15'24"

  • Richtfest an den ersten drei Wohnblöcken in der Stalinallee zu Ehren der II. Parteikonferenz der SED
    Vorspann, Ansage / Ansprache von (O-Ton) Wilhelm Pieck an die Erbauer der ersten sozialistischen Straße Berlins / zu den eingegangenen Verpflichtungen der Bauarbeiter und ihre Erfüllung und Übererfüllung / Dank an alle am Bau Beteiligten / Stalinallee als sichtbares Symbol der Politik des Friedens und der Hebung des Wohlstandes des ganzen Volkes / zum Beschluss der II. Parteikonferenz der SED, mit dem planmäßigen Aufbau des Sozialismus zu beginnen / Hochrufe auf Stalin / Hochziehen der Richtkrone mit Spruch von Wilhelm Pieck / Interview mit (O-Ton) N.N., Delegierte der II. Parteikonferenz aus Dresden und Oelsnitz, über ihre Gefühle für das Erreichte / (O-Ton) Bauleiter Horst Wiedemann spricht den Richtspruch und erhebt das Glas auf das Wohl von Pieck und des ganzen deutschen Volkes / Musikeinspiel "Heut geht es mal nicht nach der Wasserwaage" / Reporterbericht vom Volksfest auf der Weberwiese anlässlich des Richtfestes (im Hintergrund Musik, gespielt vom Tanzorchesters des Berliner Rundfunks) / Musikeinspiel //
    SD 14.07.1952 / DRA Babelsberg B012757073, 16'20"

  • Funkhaus Weberwiese
    Grundsteinlegung zum Nationalen Aufbauprogramm 1953 in der Stalinallee

    Einblendung in die Rede von (O-Ton) Kollege Schneider: zur Leistung des Berliner Magistrats unter Leitung des Oberbürgermeisters Friedrich Ebert / Rückblick auf die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr / Dank an sowjetische Helfer und an Stalin / Dank an Helfer aus der ganzen Republik / (O-Ton) Friedrich Ebert erinnert an den Tag im November vor einem Jahr, an dem das ZK der SED seinen Vorschlag für das Nationale Aufbauprogramm Berlin 1952 zur Diskussion stellte / weist auf das Erreichte in der Stalinallee hin / zum Baugeschehen in Westberlin / zur Verordnung des Magistrats zur Verhinderung der Spekulation mit Lebensmitteln und Industriewaren (siehe ND vom 30.11.1952) / zur Berufung des Magistrats vor 4 Jahren und seine geleistete Arbeit / zur Bedeutung der Bauten an der Stalinallee / Grundsteinlegung zum Nationalen Aufbauprogramm 1953 soll der Welt zeigen, dass für den Frieden gekämpft wird bis zum endgültigen Sieg über den Krieg / (O-Ton) Karl Wagenknecht spricht den Prolog der Arbeit / Verlesung der Urkunde des Nationalen Komitees für den Neuaufbau der Hauptstadt / (O-Ton) Kollege Selmke überreicht im Namen der freiwilligen Aufbauhelfer des Transformatorenwerkes "Karl Liebknecht" an Friedrich Ebert den einmillionsten Ziegelstein und eine Geschenkmappe mit 1154 Verpflichtungen / Friedrich Ebert vollzieht den Akt der Grundsteinlegung mit den traditionellen drei Hammerschlägen / (O-Ton) Gesang der Nationalhymne mit Orchesterbegleitung (3 Strophen) / Atmosphäre, Blasmusik //
    SD 29.11.1952 / DRA Babelsberg B012757093; 48'00"

  • Lebendige Geschichte
    Reminiszenzen an eine große Bewegung, das "Nationale Aufbauwerk" (NAW)

    Situation in der DDR 1951 / Ziele des Fünfjahrplanes / Hauptaufgaben, u.a. Aufbau der Schwerindustrie, Schaffung sozial-ökonomischer Grundlagen für Festigung der Arbeiter- und Bauernmacht und der Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Städte und Gemeinden / Entwicklung von Masseninitiativen beim Wiederaufbau Berlins durch die III. Weltfestspiele im August 1951 / freiwillige Aufbaubrigaden der FDJ beseitigen in Vorbereitung der Weltfestspiele Ruinen und Schutthalden in Berlin / auf Vorschlag des ZK der SED an die Bevölkerung der DDR entsteht 1952 ein "Nationales Aufbauprogramm Berlin" / Ziele des Aufbauprogramms / hohe Beteiligung der Bevölkerung am Aufbauprogramm / erster Aufbautag am 2. Januar 1952 am Strausberger Platz in Berlin mit 50.000 Beteiligten / Organisation der Aufbaubewegung / Aufbau des Hochhauses an der Weberwiese und der Stalinallee in Berlin / Bilanz des Berliner Aufbauwerks / 1952 Aufruf der Nationalen Front in Zwickau zur Durchführung eines städtischen Aufbauprogrammes / am 1. Februar Gründung des "Nationalen Aufbauwerks" der DDR durch die Ausschüsse der Nationalen Front / erste Hauptaufgabe: Enttrümmerung der zerstörten Städte der DDR / Einsatz freiwilliger NAW-Helfer bei Schaffung von Wohnungen, Grünanlagen, Freibädern, Spielplätzen, Kultur- und Erholungsstätten und Werterhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden, Schulen und Kunstdenkmalen / Wertschaffung durch das NAW von ca. 4 Milliarden Mark bis 1966, die nicht in Volkswirtschaftsplänen bilanziert waren / Ablösung des NAW Ende der 60er Jahre durch den Wettbewerb "Mach mit" //
    SD 15.12.1981 / DRA Babelsberg B009847494; 14'53"

 

 

Siehe auch die DRA-CD:

CD-Cover Stalinallee – Stalinstadt
erschienen in der Reihe "Stimmen des 20. Jahrhunderts".
Eine Produktion des Deutschen Historischen Museums Berlin und des Deutschen Rundfunkarchivs Frankfurt/M. und Potsdam - Babelsberg

 

Stand: 25. Januar 2012

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 22.05.2012
DATENSCHUTZ | IMPRESSUM |  nach oben