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Das aktuelle Ereignis

Die Wannsee-Konferenz (20. Januar 1942)

70. Jahrestag am 20. Januar 2012



Kurzinformationen

Foto: Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin
Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin*
 

Hörzitat (1'00") aus: Dokument
DRA Frankfurt B005215732



In einem Brief an Martin Luther, Unterstaatsekretär im Auswärtigen Amt und dort unter anderem zuständig für die "Judenfrage", schrieb Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes, am 26. Januar 1942, dass "nunmehr die Grundlinie hinsichtlich der Endlösung der Judenfrage festgelegt ist und hieran seitens der beteiligten Stellen völlige Übereinstimmung herrscht". Als Anlage dieses Schreibens übersandte Heydrich das Protokoll der als Wannsee-Konferenz bekannt gewordenen Zusammenkunft, an der auch Luther teilgenommen hatte. Unter Heydrichs Vorsitz hatten 15 leitende Partei- und Behördenvertreter am 20. Januar 1942 in einer Villa am Berliner Wannsee die organisatorische Durchführung der "Endlösung der Judenfrage" beraten. Das Ergebnisprotokoll der anderthalb Stunden dauernden Sitzung verfasste Adolf Eichmann.

 


Aufnahmen in Auswahl

  • Geplanter Völkermord. Zur Geschichte des Antisemitismus in Deutschland.
    Zum 45. Jahrestag der Wannseekonferenz
    SD 20.01.1987 / DRA Babelsberg / B012681296 / 28'45"

  • Ausschnitte aus einer Rede Heinrich Himmlers auf der SS-Gruppenführertagung
    in Posen

    Gefallenenehrung / Grundsatz für den SS-Mann: "ehrlich, anständig, treu und kameradschaftlich zu Angehörigen unseres eigenen Blutes und zu sonst niemandem" / Schicksal anderer Völker gleichgültig / "Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10 000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur insoweit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird" / Zur Ausrottung des jüdischen Volkes: "Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Und dies durchgehalten zu haben und dabei - abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen - anständig geblieben zu sein, hat uns hart gemacht" / Ruhmesblatt unserer Geschichte / Bei Diebstahl von jüdischem Eigentum wird die Todesstrafe verhängt //
    AD 10.04.1943 / DRA Frankfurt / B004631515 / 6'14"

  • Prozess gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann vor dem Bezirksgericht in Jerusalem. Schilderungen des Angeklagten zur Wannseekonferenz und Information über ein Zeitungsinterview zu den Taten von Globke
    Gerhard Leo zur Erklärung Eichmanns zur Wannseekonferenz am 20. Januar 1942, auf der die Ermordung von 11 Millionen Juden beschlossen wurde / Aufzählung der Anwesenden bei dieser Konferenz / viele dieser Teilnehmer sitzen in Bonn in verantwortungsvollen Positionen / Interview der israelischen Zeitung "Mariv" mit dem in Westberlin als Anwalt tätigen Dr. Max Merten, der in Mazedonien direkt an der Ermordung von Juden beteiligt war / Merten bestätigt Globkes Funktionen in der Nazizeit und dessen Bekanntschaft mit Eichmann / über Dr. Friedrich Karl Kauls Übergabe von Dokumenten zu Tätigkeiten Globkes und seiner Komplizen an das Gericht //
    AD 19.04. 1961 / DRA Babelsberg / B012705212 / 16'57"

  • Vernehmung Adolf Eichmanns durch Verteidiger Dr. Servatius
    Reportage zum Eichmann-Prozess in Israel: Vernehmung Adolf Eichmanns zur Wannsee-Konferenz durch seinen Verteidiger Robert Servatius // - Reporter-Einführung über die Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage" mit einem Zitat aus dem Sitzungsprotokoll // - Eichmann in der Befragung durch Dr. Servatius /1'34 – 5'10):
    Hörzitat (1'00"): Atmosphäre bei der Wannsee-Konferenz: allseitige freudige Zustimmung / sein Wissen um Vorbereitung der Vernichtungsmaßnahmen im Osten schon vor der Konferenz / nimmt an, dass auch die anderen Konferenzteilnehmer davon wussten / zu seiner eigenen Zufriedenheit: sein Bestreben, glimpfliche, für beide Teile tragbare Lösungsmöglichkeiten zu finden, belegt durch seine Bemühungen im Zusammenhang mit Auswanderungen, im Radom-Projekt und im Madagaskar-Projekt / "In dem Augenblick hatte ich eine Art Pilatus'sche Zufriedenheit in mir verspürt, denn ich fühlte mich bar jeder Schuld. Hier auf der Wannsee-Konferenz sprach nur die Prominenz des damaligen Reiches. Es befahlen die Päpste. Ich hatte zu gehorchen." //
    SD 26.06.1961 / DRA Frankfurt / B005215732 / 5'15"

  • Großer Wannsee 56-58. Jahrestag der Wannseekonferenz vom 20.1.1942
    über die Endlösung der Judenfrage

    SD 29.01.1967 / DRA Babelsberg / B009674100 / 14'57"

  • Simon Wiesenthal zum 50. Jahrestag der Wannseekonferenz
    Anlässlich des 50. Jahrestages der Wannseekonferenz stellte sich Simon Wiesenthal, Leiter des Dokumentationszentrums von Unterlagen über das Schicksal von Juden und ihrer Verfolger, den Fragen von Journalisten und Publikum im jüdischen Gemeindehaus in der Berliner Fasanenstraße. (Ansagetext) / (O-Ton) Simon Wiesenthal: Versöhnung - Tore zum Dialog öffnen / jungen Menschen einen Vertrauensvorschuss geben / neuer Fremdenhass, aufkeimender Rechtsextremismus: in richtigen Proportionen sehen - Medien verbreiten oft nur schlechte Nachrichten, einzelne Ausschreitungen nicht repräsentativ / Akten des Holocaust sollten nur für wissenschaftliche Zwecke zugänglich sein / Wissen über Holocaust wachhalten - Rolle Elternhaus, Kirche, Schule / Gerechtigkeit für Opfer des Holocaust ein fernes Ziel / die ungeheuren Verbrechen können nicht bestraft werden - wenn jemand für tausende Schicksale verantwortlich ist, kann Strafe für das einzelne Opfer oft nur eine Stunde betragen / Mörder müssen sich immer verfolgt fühlen, gilt auch für Mörder von morgen //
    SD 20.01.1992 / DRA Babelsberg / B004324176 / 12`40"

  • Eröffnung der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz
    (O-Ton) Gerhard Schoenberner (Leiter Gedenkstätte) und (O-Ton) Annegret Ehmann (Leiterin der pädagogischen Abteilung): Vorhaben der Gedenkstätte / Rassenhass und Intoleranz hätten nicht aufgehört, daher seien Gegenwartsfragen in Gespräche einzubeziehen, vor allem bei jugendlichen Besuchern //
    SD 19.01.1992 / DRA Babelsberg / B004275472 / 3'34"

 

Hinweis:

GEDENKVERANSTALTUNG AM 19. JANUAR 2012
ZUM 70. JAHRESTAG DER WANNSEE-KONFERENZ

György Konrád
Vom Wort zur Tat – Das Schicksal meiner Kleinstadt im Zweiten Weltkrieg

Die Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und die Akademie der Künste laden – mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942 ein.

Begrüßung:   Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste
Dr. Norbert Kampe, Leiter der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Zeit:   19. Januar 2012, 19.00 Uhr, Eintritt frei
Ort:   Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin (-Tiergarten)

 
http://www.ghwk.de

 

Siehe auch die DRA-CD:

CD-Cover Das Verbrechen hinter den Worten
Eine Produktion des Deutschen Historischen Museums Berlin und des Deutschen Rundfunkarchivs Frankfurt/M. und Potsdam - Babelsberg

 

 

* Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Gedenkstätte

 

Stand: 20. Dezember 2011

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 22.05.2012
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