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Das aktuelle Ereignis

Symbolische Grundsteinlegung der Neuen Synagoge Oranienburger Straße (10.11.1988)

25. Jahrestag am 10.11.2013



Kurzinformationen

Foto: Symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der neuen Synagoge in Berlin

Symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der neuen Synagoge in Berlin, in Anwesenheit von Peter Kirchner (Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Berlin; DDR), Erhard Krack (Oberbürgermeister von Berlin, DDR), Erich Honecker (Staatsratsvorsitzender / Generalsekretär des ZK und der SED), Siegmund Rotstein (Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden der DDR) und Günter Mittag (Stellvertretender Staatsratsvorsitzender).
Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1988-1110-032 / Zimmermann, Peter / Lizenz CC-BY-SA 3.0

 

Hörzitat 1 (0'31) aus: Dokument
DRA Babelsberg IDNR 143365

Hörzitat 2 (1'59) aus: Dokument
DRA Babelsberg K001265600

Hörzitat 3 (0'35) aus: Dokument
DRA Babelsberg K001988575


Am 10. November 1988 erfolgte die symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin. Hintergrund war der 50. Jahrestag der Pogromnacht von 1938, in der viele Synagogen durch Brandstiftung und Schändung zerstört wurden. Ausgerechnet aber wurde gerade diejenige zum Objekt der antifaschistischen Propaganda der DDR Regierung gewählt, die in jener Nacht durch das Eingreifen eines Polizisten vor der Zerstörung bewahrt wurde. Das Gebäude wurde erst 1943, während des Krieges, durch Bomben beschädigt. Seit den 1960er Jahren hatten sich Vertreter der Jüdischen Gemeinde Ostberlins immer wieder an staatliche Behörden gewandt, mit dem Ziel die Synagoge als Gedenkstätte und Museum wieder aufzubauen. Aber erst als diese Bestrebungen mit den außenpolitischen Zielen der DDR, besonders gute Beziehungen zu Israel aufzubauen, konform ging, wurde die Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" gegründet, die den Wiederaufbau gestalten sollte. Dadurch konnte ein wichtiges Kulturgut Berlins wieder neu errichtet werden.

 

Aufnahmen

  • Aktuelle Kamera: Grundsteinlegung Neue Synagoge in Berlin
    Hörzitat 1 (00'31): Symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin im Beisein von Erich Honecker (Generalsekretär des ZK der SED und Staatsratsvorsitzender), Siegmund Rotstein (Präsident Verband der Jüdischen Gemeinden der DDR) und Peter Kirchner (Vorsitzender Jüdische Gemeinde Berlin und Präsident Neue Synagoge Berlin, Centrum Judaicum).
    SD 10.11.1988 / DRA Babelsberg IDNR143365, 07'33

  • Vor 50 Jahren – Faschistischer Pogrom 1938
    Hörzitat 2 (01'59): (O-Ton) Gerhard Zadek: Jüdischer Augenzeuge der Pogromnacht des 9. November 1938 in Berlin-Mitte, überlebte als einziger seiner Familie / Aktiv in der jüdischen Jugendbewegung/ Illegale Arbeit in der kommunistisch-jüdischen Widerstandsgruppe Herbert Baum/ 1939 Flucht aus Deutschland / Nach Kriegsende Rückkehr in die DDR, "dorthin, wo mit Faschismus und Antisemitismus aufgeräumt wurde" / Fühlt sich in der Verpflichtung, seine Erfahrungen ständig an die Jugend weiterzugeben //
    SD 06.11.1988 / DRA Babelsberg K001265600, 16'47

  • Interview mit Heinz Galinski
    (O-Ton) Heinz Galinski (Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland) zu einem Treffen mit Erich Honecker (ab 00'00) / Ergebnisse des Gesprächs / Gründung eines Symposiums für die Synagoge Oranienburger Straße und den Friedhof Weißensee / gemeinsame Verantwortung gegenüber der Jugend /
    Das Gedenken an die Reichspogromnacht (ab 02'55) /
    Hörzitat 3 (00'35): (O-Ton) Heinz Galinski über die Stiftung "Neue Synagoge – Centrum Judaicum“, die die Aufgabe hat, an das Gewissen der Menschen zu appellieren / Israel und die DDR (ab 04'48) //
    SD 06.06.1988 / DRA Babelsberg K001988575, 06'11

  • Die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße
    (O-Ton) Heinz Knobloch (Feuilletonist und Buchautor) u.a. über sein Buch "Der beherzte Reviervorsteher" (ab ca. 04'30) / Gespräch mit (O-Ton) Dr. Hermann Simon (Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin) über die Zukunft des Centrum Judaicum (ab ca. 07'00) / (O-Ton) Peter Vierlich (Referent beim Berliner Senator-Kulturelle Angelegenheiten) zur Beteiligung des Staates am Neuaufbau der Synagoge (ab ca. 12'30) / (O-Ton) Heinz Galinski (Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland) u.a. über die Nutzung des Zentrums (ab ca. 19'00) //
    SD 05.09.1991 / DRA Babelsberg K001879801, 24'20

  • Gespräch mit Dr. Hermann Simon über die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin
    (O-Ton) Dr. Hermann Simon (Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin) u.a. über das Zusammenwachsen der jüdischen Gemeinden Ost- und Westberlins //
    SD 06.07.1990 / DRA Babelsberg K001973755, 10'05

  • Dr. Hermann Simon über Aufgaben der Stiftung "Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum"
    (O-Ton) Hermann Simon (Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin): Biographische Angaben / Vorbereitung der Ausstellung "Und lehrt sie: Gedächtnis" im Auftrag des Ministeriums für Kultur und des Staatssekretärs für Kirchenfragen der DDR und in Zusammenarbeit mit dem Verband der Jüdischen Gemeinden in der DDR zur Erinnerung an den Novemberpogrom vor 50 Jahren / Aufgaben und Ziele der Stiftung: Wahrung des Andenkens an die jüdischen Opfer des deutschen Faschismus, an Verfolgung, antifaschistischen Widerstand, Solidarität und Befreiung; Neue Synagoge als Ort der Begegnung und Andacht; Erinnerung an das Wirken jüdischer Bürger in der deutschen Geschichte / Geschichte und Schicksal der Synagoge in der Berliner Oranienburger Straße / Arbeit der Jüdischen Gemeinde nach Kriegsende / Aufbau, Struktur, öffentliches Wirken der "Neuen Synagoge - Centrum Judaicum" / Zweck der gleichzeitigen Gründung eines Internationalen Kuratoriums als Förderkreis / Finanzierung aus dem Staatshaushalt und aus in- und ausländischen Spenden //
    SD 22.07.1988 / DRA Babelsberg K1888079, 22'00

 

Stand: 24. Oktober 2013

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 28.10.2013
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