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Das aktuelle Ereignis

Willi Schwabe (21.03.1915)

1oo. Geburtstag am 21. März 2015



Kurzinformationen

Foto: Willi Schwabe als Moderator von 'Ein Kessel Buntes'  

Schauspieler, Moderator

  • geboren am 21. März 1915 in Berlin
  • gestorben am gestorben am 12. Juli 1991 in Berlin

 

 

 

 

 

Willi Schwabe als Moderator der 36. Folge von "Ein Kessel Buntes" vom 26.12.1978
Foto: DRA Babelsberg / Klaus Winkler

 

Für viele Zuschauer des DDR-Fernsehens stand einmal im Monat ein Pflichttermin an: Willi Schwabe, angetan in Hausjacke, in der linken Hand eine Laterne tragend, betrat seine "Rumpelkammer" (Videozitat 1). Für sein Publikum war der am 21. März 1915 in Berlin geborene Schwabe mit der Sendung, die sogar seinen Namen im Titel führte, untrennbar verbunden. Die zunächst für lediglich sechs Folgen konzipierte Reihe "Willi Schwabes Rumpelkammer" war im Dezember 1955 gestartet und verhalf ihm schon bald zu enormer Popularität. Kenntnisreich und mit Witz präsentierte er Ausschnitte aus Spielfilmen der frühen Jahre des Tonfilms, vor allem aus UFA-Produktionen.
 

Videozitat 1 (0'37")
aus: Dokument DRA Babelsberg FESAD IDNR 004580

 

 

 

 
 

Willi Schwabe begrüßt seine Zuschauer zur 300. Ausgabe der "Rumpelkammer" am 17.12.1981
 

 

Die "Rumpelkammer" kam – wohl auch dank des charmanten Vortragsstils ihres Moderators – so gut beim Publikum an, dass es die Reihe bis 1990 auf die Zahl von fast 400 Folgen brachte. Willi Schwabes Karriere beschränkte sich jedoch nicht allein auf diese Sendung. Für das Fernsehen der DDR moderierte er zudem verschiedene Ausgaben von erfolgreichen Formaten, wie zum Beispiel die "Nacht der Prominenten" oder "Ein Kessel Buntes", und war ein gern gesehener Gast in Unterhaltungssendungen. Neben seiner Arbeit beim Fernsehen war Schwabe auch für den Hörfunk der DDR tätig. In diesem Zusammenhang muss insbesondere seine Arbeit als Sprecher für Hörspielproduktionen erwähnt werden. Denn Schwabes eigentliche Profession war die Schauspielerei.
 

Videozitat 2 (1'52")
aus: Dokument DRA Babelsberg FESAD IDNR 036156

 

 

 

 

Willi Schwabe erläutert in der Sendung "Auf eine Runde halbe Stunde" vom 12.04.1989, wie er Schauspieler wurde
 

 

Ursprünglich hatte er sich an einer Berliner Kunstgewerbeschule zum Bühnenbildner ausbilden lassen, doch weckten regelmäßige Theaterbesuche während dieser Zeit den Wunsch, Schauspieler zu werden (Videozitat 2). Als solcher blieb die Bühne Heimat seines Schaffens. Obgleich er ebenfalls in Spielfilmproduktionen des DDR-Fernsehens sowie der DEFA mitwirkte, waren ihm die dort herrschenden Produktionsbedingungen – Schwabe nannte das frühe Aufstehen sowie die mitunter langen Wartezeiten – zuwider. Von der Verbundenheit Schwabes mit der Bühne zeugen auch seine Chanson-Abende, bei welchen er mit Vorliebe Texte von Tucholsky, Kästner sowie Hollaender zu singen und zu rezitieren pflegte. Mit hieran angelegten Formaten fand Schwabe wiederum den Weg auf die Fernsehbildschirme (Videozitat 3). Von Helene Weigel persönlich engagiert, war er zudem ab 1949 über vier Jahrzehnte lang Mitglied des Berliner Ensembles.
 

Videozitat 3 (1'22")
aus: Dokument DRA Babelsberg FESAD IDNR 004580

 

 

 

 

Willi Schwabe rezitiert in einer Fernsehsendung vom 09.01.1980 das Gedicht "Beit Friehstick" von Kurt Tucholsky
 

 

Zum Ende seines Lebens konnte er somit nicht nur auf ein erfolgreiches Wirken als Moderator, sondern auch auf eine ebenso bewegte Karriere am Theater zurückblicken. Gleichwohl ist er vor allem als Gastgeber seiner "Rumpelkammer" Teil des kulturellen Gedächtnisses des DDR-Publikums geworden.

 

 

Fernsehdokumente

  • Willi Schwabes Rumpelkammer, Folge 300
    Videozitat 1 (0'37): Willi Schwabe begrüßt die Zuschauer
    ESD: 17.12.1981 / DRA Babelsberg IDNR 004580
    Die Nutzung der Sendung ist auf wissenschaftliche Forschung beschränkt.

  • Im Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs sind 113 der insgesamt 395 Folgen von "Willi Schwabes Rumpelkammer" – zum Teil unvollständig – überliefert.
    Die Nutzung der Sendungen ist auf wissenschaftliche Forschung beschränkt.

  • Spätjournal – Zum Tod Willi Schwabes
    Rückblick auf Leben und Schaffen des Schauspielers und Moderators.
    ESD: 16.07.1991 / DRA Babelsberg IDNR 054887 (3'27)

  • Aktuelle Kamera – 50. Geburtstag von Willi Schwabe
    Zum 50. Geburtstag von Willi Schwabe gratulieren Horst Lehn (Vertreter Redaktion Unterhaltung Deutscher Fernsehfunk, DFF) und Heiner Strietzel (Vertreter Intendanz DFF).
    ESD: 21.03.1965 / DRA Babelsberg IDNR 340921 (00'46)

  • Auf eine Runde halbe Stunde – Auf eine runde halbe Stunde treffen sich heute Willi Schwabe und Juergen Schulz
    Im Gespräch mit Juergen Schulz berichtet Willi Schwabe von seinen frühen künstlerischen Ambitionen sowie von seinen beruflichen Anfängen als Schauspieler. Ausführlich widmen sich Schwabe und Schulz der Sendereihe "Willi Schwabes Rumpelkammer". Schwabe berichtet auch aus seinem Familienleben.
    Videozitat 2 (1'52): Willi Schwabe erläutert, wie er Schauspieler wurde und berichtet über erste Berufserfahrungen
    ESD: 12.04.1989 / DRA Babelsberg IDNR 036156 (43'01)

  • Treff mit O.F., Folge 18
    O.F. Weidling im Gespräch mit Willi Schwabe zu dessen Sendung "Willi Schwabes Rumpelkammer" und zu seiner langjährigen Arbeit am Berliner Ensemble.
    ESD: 20.04.1983 / DRA Babelsberg IDNR 011419 (48'50)

  • Porträt per Telefon – Zu Gast: Willi Schwabe
    Heinz Florian Oertel spricht mit Willi Schwabe über dessen Privatleben und Arbeit. Die Sendung "Willi Schwabes Rumpelkammer" steht hierbei im Vordergrund.
    ESD: 06.05.1980 / DRA Babelsberg IDNR 041622 (46'00)

  • Keine Zeit für Helden – Prometheus tempted
    Willi Schwabe in der Rolle des Schriftstellers Gene Marshall, der wegen "unamerikanischen Verhaltens" auf der schwarzen Liste steht. Spielfilm von Joachim Witte und Jürgen Sehmisch.
    ESD: 11.02.1962 / DRA Babelsberg IDNR 009034 (89'56)

  • Cancan, Küsse, Offenbach – Evergreens der Pariser Operette
    Ausschnitte aus Offenbachs Operetten, u.a. aus "Die schöne Helena", "Hoffmanns Erzählungen" und "Orpheus in der Unterwelt".
    ESD: 07.11.1981 / DRA Babelsberg IDNR 044544 (77'27)

  • Zwischen Rheinsberg und Gripsholm – Willi Schwabe liest und singt Texte von Kurt Tucholsky
    Im Gespräch mit Juergen Schulz berichtet Willi Schwabe von seinen frühen künstlerischen Ambitionen sowie von seinen beruflichen Anfängen als Schauspieler. Ausführlich widmen sich Schwabe und Schulz der Sendereihe "Willi Schwabes Rumpelkammer". Schwabe berichtet auch aus seinem Familienleben.
    Videozitat 3 (1'22): Willi Schwabe rezitiert das Gedicht "Beit Friehstick" von Kurt Tucholsky
    ESD: 09.01.1980 / DRA Babelsberg IDNR 044078 (48'54)

  • Nacht der Prominenten
    Willi Schwabe präsentiert ein besonderes Zirkusprogramm mit prominenten Persönlichkeiten als Artisten, Dresseuren und Dompteuren.
    ESD: 26.12.1980 / DRA Babelsberg IDNR 004274 (125'00)

  • Ein Kessel Buntes, Folge 36
    Bunte Unterhaltungsshow mit Musik, Tanz und Artistik aus dem Palast der Republik. Durch die Sendung führt Willi Schwabe.
    ESD: 26.12.1978 / DRA Babelsberg IDNR 043033 (121'00)

 

Hörfunkdokumente

  • Gewünscht – gespielt – gewonnen – Radio DDR erfüllt musikalische Hörerwünsche
    Moderator Bernd Skupin und Willi Schwabe erfüllen Hörerwünsche und beantworten Fragen zur Person Schwabes und zu seiner Musik.
    ESD: 22.12.1988 / DRA Babelsberg K5709108 (86'00)

  • Zu Gast bei Prominenten
    Im Gespräch mit Dieter Kranz berichtet Willi Schwabe über sein Engagement am Berliner Ensemble.
    ESD: 11.02.1963 / DRA Babelsberg K1864189 (52'15)

  • Stützen der Gesellschaft
    Betrüger, Spekulanten, Heuchler und Einfaltspinsel sind die Ehrenmänner des öffentlichen Lebens, die sich als Hüter der Moral aufspielen und sich erst nach ihrer Entlarvung, offenbar zum Schein, zu den Moralbegriffen des Kleinbürgertums bekennen: Freiheit und Wahrheit sollen die wahren Stützen der Gesellschaft sein. Eine Lüge hat Konsul Bernick zu dem gemacht der er jetzt ist.
    Hörspiel nach Henrik Ibsen. Mit Willi Schwabe in der Rolle des Hilmar Hönnesen.
    ESD: 02.06.1958 / DRA Babelsberg K1446258 (72'23)

  • Die Heirat
    Die Heiratsvermittlerin Fjokla Iwanowna will das betuchte Mädchen Agafja Tichonowna, die "unschuldige" Tochter eines Kaufmanns, die es sich in den Kopf gesetzt hat, einen Adligen zu ehelichen, mit dem Hofrat Podkollessin verkuppeln. Dieses Geschäft will ihr Kotschkarjow zerschlagen.
    Hörspiel nach Nikolai Gogol. Mit Willi Schwabe in der Rolle des Starikow.
    ESD: 04.03.1952 / DRA Babelsberg K1446085 (52'08)

 

Stand: 9. März 2015

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 24.05.2017
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