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Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Peter Tschaikowsky (07.05.1840)

175. Geburtstag am 7. Mai 2015



Kurzinformationen

Porträt: Peter Tschaikowsky, 1893

Peter Tschaikowsky, 1893
Porträt von Nikolai Kuznetsov, via Wikimedia Commons

  Komponist
  • geboren am 7. Mai 1840 in Wotkinsk
  • gestorben am 6. November 1893 in St. Petersburg

 

 
 

Hörzitat 8 (1'27"): Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op. 64, Schluss des 3. Satzes,
aus Dokument DRA Frankfurt K001149432

 
 

Weitere Hörzitate finden sich unten direkt bei den Dokumenten.


"Die Inspiration ist ein solcher Besucher, der nicht immer bei der ersten Einladung erscheint", steht in zahlreichen Zitatensammlungen unter dem Namen "Peter Tschaikowsky". Angesichts der unzähligen Themen und Melodien von Tschaikowsky, die auch bei Zeitgenossen beliebt sind, die sonst wenig Sinn für klassische Musik haben, löst dieser Aphorismus durchaus einige Irritationen aus. Tatsächlich ist dem Schöpfer des berühmten b-Moll-Klavierkonzerts und des "Nussknackers" das Komponieren nicht immer leicht gefallen. Dies mag auch in einem gewissen Grade seinen Lebensumständen geschuldet sein. Über Tschaikowskys Homosexualität und seine Furcht vor Enthüllung wurde viel spekuliert, bis hin zu der Vermutung, er sei nicht an "asiatischer Cholera" gestorben - wie offiziell verlautbart -, sondern durch eigene Hand, weil ihn ein Femegericht wegen einer homoerotischen Affäre dazu gezwungen habe. Dieses Selbstmordszenarium und andere Verschwörungstheorien lassen sich freilich nicht belegen. Tschaikowskys Lebensstationen sind hingegen gar nicht mysteriös und gut dokumentiert.

Peter Iljitsch Tschaikowsky [Пётр Ильи́ч Чайко́вский, mit zahlreichen Transliterationen u.a. Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Pëtr Il'ič Čajkovskij] wurde am 7. Mai 1840 als zweiter Sohn des Bergbauingenieurs Ilja Petrowitsch Tschaikowsky in Wotkinsk im Ural geboren. Das war der 25. April gemäß der damals in Russland geltenden julianischen Zeitrechnung. Bis 1863 war er als Justizbeamter tätig und studierte dann am St. Petersburger Konservatorium Musik, u.a. bei dessen Gründer Anton Rubinstein. Im Jahre 1866 erhielt Tschaikowsky einen Lehrstuhl am Musikkonservatorium in Moskau, den er bis 1877 innehatte. In diese Zeit fielen auch die Komposition des bekannten b-Moll-Klavierkonzerts (1874) und der Beginn der Brieffreundschaft mit Nadeschda von Meck, der Witwe eines wohlhabenden Eisenbahnunternehmers. Über viele Jahre unterstützte sie Tschaikowsky mit großzügigen finanziellen Zuwendungen, was ihm ermöglichte, seine Lehrtätigkeit aufzugeben, um sich ganz der Komposition zu widmen und ausgedehnte Konzertreisen zu unternehmen. Die umfangreiche Korrespondenz zwischen dem Komponisten und seiner Mäzenin ist musikgeschichtlich bedeutend. Die rund 1200 Briefe geben einen tiefen Einblick in Tschaikowskys Persönlichkeit und seine musikästhetischen Auffassungen. Am 6. November 1893 starb Peter Iljitsch Tschaikowsky in St. Petersburg. Vier Tage später wurde er auf dem Tichwiner Friedhof des Alexander-Newski-Klosters beigesetzt.

Tschaikowsky gilt als einer der bedeutendsten russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu den Komponisten des "Mächtigen Häufleins" um Mili Balakirew sind seine Werke eher dem Wertsystem der westeuropäischen Musikkultur verpflichtet. In seinem Gesamtschaffen dominiert die sogenannte "absolute Musik" mit ihren klassischen Formen. Als Beispiele hierfür seien die beiden Klaviersonaten, die drei Klavierkonzerte, das Violinkonzert, die fünf Orchestersuiten und die drei Streichquartette genannt. Zu der repräsentativen Gattung Oper hat Tschaikowsky insgesamt elf Werke beigesteuert. Am bekanntesten sind seine Opern "Eugen Onegin" und "Pique Dame". Die Ballette "Der Nussknacker" und "Schwanensee" zählen zu den bis heute beliebtesten Werken dieses Genres.

 


Musikaufnahmen in Auswahl

OPER

  • Eugen Onegin, op. 24. Oper in drei Akten

    Hörzitat 1 (2'42''): Walzer aus dem 2. Akt
    Sinfonieorchester Leipzig
    Leitung: Hans Weisbach
    AD Mai 1935 / DRA Frankfurt K001026471 (3‘54)

    Und wär's mein Untergang. Briefszene der Tatjana
    Elisabeth Ebert, Sopran
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Heinz Fricke
    AD 10.12.1961 / DRA Babelsberg K001702360 (11'25)

  • Pique Dame, op. 68. Oper in drei Akten

    Unvollständige Gesamtaufnahme der gekürzten Fassung
    Elisabeth Grümmer, Sopran (Lisa)
    Anneliese Müller, Alt (Pauline)
    Margarete Klose, Alt (Gräfin)
    Rudolf Schock, Tenor (Hermann)
    Jaro Prohaska, Bariton (Tomski)
    Chor der Städtischen Oper Berlin
    Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester
    Leitung: Artur Rother
    AD 02.1946-27.04.1947 / DRA Babelsberg K000813621 (97'53)

    Hörzitat 2 (3'31''): Es geht auf Mitternacht, Arie der Lisa
    Medea Mei-Figner, Sopran
    Die Aufnahme entstand rund 10 Jahre nach der Oper und ist das älteste Tschaikowsky-Dokument im DRA
    AD ca. 1900 / DRA Frankfurt K000362439 (3'31)

KONZERT

  • Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, op. 23

    Artur Rubinstein, Klavier
    London Symphony Orchestra
    Leitung: John Barbirolli
    AD 1932 / DRA Frankfurt K000368174 (30'25)

    Hörzitat 3 (2'27''): Beginn des 1. Satzes (Allegro non troppo e molto maestoso - Allegro con spirito)
    Rudolf Kehrer, Klavier
    Berliner Sinfonie-Orchester
    Leitung: Kurt Sanderling
    Konzertmitschnitt vom 05.10.1964, Berlin, Metropol-Theater / DRA Babelsberg K001848264 (35'43)

  • Violinkonzert D-Dur, op. 35

    Igor Oistrach, Violine
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Heinz Rögner
    Konzertmitschnitt vom 02.10.1984, Berlin, Schauspielhaus / DRA Babelsberg K001432087 (38'02)

    Unvollständige Gesamtaufnahme
    Hörzitat 4 (3'11''): Beginn des 1. Satzes (Allegro moderato)
    Georg Kulenkampff, Violine
    Orchester des Reichssenders München
    Leitung: Adolf Winter
    Konzertmitschnitt vom 21.03.1939, München, mit Ansage / DRA Frankfurt K006109393 (29'57)

ORCHESTERMUSIK

  • Capriccio italien, op. 45

    Hörzitat 5 (3'30''): Schluss (ab Takt 281)
    London Symphony Orchestra
    Leitung: Kenneth Alwyn
    Frühe Stereo-Veröffentlichung der Schallplattenindustrie auf Magnettonband
    AD 1958 / DRA Frankfurt K004125281 (12'22)

  • Das Jahr 1812, op. 49. Festouvertüre für Orchester und Militärkapelle ad libitum

    Hörzitat 6 (2'02''): Schluss (ab Takt 356)
    Staatskapelle Berlin
    Leitung: Frieder Weismann
    AD 27.03.1928 / DRA Frankfurt K001936395 (14'03)

  • Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36 "Schicksalssinfonie"
    Tschaikowsky schrieb an Nadeschda von Meck: "Die Einleitung ist der Kern, das Basiskonzept des gesamten Werkes. Dabei handelt es sich um das Schicksal, die unentrinnbare Macht, die unser Streben nach Glück enttäuscht […]"

    Hörzitat 7 (2'30''): Beginn des 1. Satzes (Andante sostenuto - Moderato con anima)
    Staatskapelle Dresden
    Leitung: Franz Konwitschny
    AD 23.04.1960 / DRA Babelsberg K001304083 (39'54)

  • Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op. 64

    Staatskapelle Dresden
    Leitung: Hans Vonk
    Konzertmitschnitt vom 27.05.1990, Dresden, Kulturpalast / DRA Babelsberg K001858825 (48'16)

    Versuchsaufnahme der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft
    3. Satz: Valse. Allegro moderato (ab Takt 197)
    4. Satz: Finale. Andante maestoso - Allegro vivace (bis Takt 46)
    Hörzitat 8 (1'27''): Schluss des 3. Satzes (Valse. Allegro moderato)
    Berliner Funkorchester
    Leitung: Alexander Michael Szenkar
    Konzertmitschnitt vom 08.05.1930, Berlin, Senderaum
    Dieser Mitschnitt einer Live-Übertragung der Funk-Stunde A.-G. Berlin anlässlich des 90. Geburtstags von Peter Tschaikowsky zählt zu den ältesten Musikaufnahmen des deutschen Rundfunks, die erhalten sind.
    DRA Frankfurt K001149432 (4'18)

  • Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 "Pathétique"
    Tschaikowsky schrieb an Wladimir Dawydow: "Der Form nach wird diese Sinfonie viel Neues bieten, unter anderem wird das Finale kein lärmendes Allegro, sondern – im Gegenteil – ein sehr lang gedehntes Adagio sein."

    Hörzitat 9 (3'14''): Beginn des Finales (Adagio lamentoso)
    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Wilhelm Furtwängler
    AD 25.10.1938 / DRA Frankfurt K000805043 (47'44)

BALLETTMUSIK

  • Schwanensee, op. 20. Ballett in vier Akten

    Großes Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR
    Leitung: Gennadi Nikolajewitsch Roschdestwenski
    ohne Jahresangabe / DRA Frankfurt K000551088 (149'20)

    Hörzitat 10 (2'56''): Introduktion
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Kurt Masur
    AD 23.06.1964-23.08.1964 / DRA Babelsberg K001567458 (2'56)

  • Der Nussknacker, op. 71. Ballett in zwei Akten

    Kinderchor und Orchester des Bolschoi-Theaters
    Leitung: Gennadi Nikolajewitsch Roschdestwenski
    ohne Jahresangabe / DRA Frankfurt K000551090 (84'00)

  • Nussknacker-Suite, op. 71a

    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Leo Borchard
    AD 11.03.1935 / DRA Frankfurt K000484849 (21'38)

    Rundfunk-Orchester Berlin
    Leitung: Otto Dobrindt
    AD 14.03.1954 / DRA Babelsberg K001446715 (21'45)

    Hörzitat 11 (2'51''): Ouverture miniature (Kleine Ouvertüre)
    Staatskapelle Dresden
    Leitung: Fritz Busch
    AD 1923 / DRA Frankfurt K000026380 (2'51)

    Hörzitat 12 (1'53''): Danse de la Fée-Dragée (Tanz der Zuckerfee)
    Tschaikowsky schrieb seinem Verleger bezüglich der hier eingesetzten Celesta: "Ich habe in Paris ein neues Orchesterinstrument entdeckt […] Es heißt ‚Celesta Mustel‘ und kostet 1200 Francs. […] Ich möchte dich bitten, das Instrument abholen zu lassen. […] Außerdem hätte ich gern, dass sie niemandem gezeigt wird, da ich Angst habe, dass Rimsky-Korsakow und Glasunow davon Wind bekommen und vor mir ihre herrlichen Effekte verwenden."
    Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig
    Leitung: Heinz Rögner
    AD 27.11.1961-28.11.1961 / DRA Babelsberg K001335055 (1'53)

KAMMERMUSIK

  • Streichquartett Nr. 1 D-Dur, op. 11

    Hörzitat 13 (6'37''): Andante cantabile
    Budapester Streichquartett
    AD ca. 1927 / DRA Frankfurt K000368097 (6'37)

  • Klaviertrio a-Moll, op. 50 "A la mémoire d'un grand artiste"

    Moskauer Klaviertrio
    Konzertmitschnitt vom 06.11.1988, Berlin, Schauspielhaus / DRA Babelsberg K001017004 (48'02)


Wortaufnahmen über Tschaikowsky

  • Gespräch mit dem Dirigenten Kurt Sanderling über Peter Tschaikowsky
    ESD 21.02.1964 / DRA Babelsberg K001351345 (7'25)

  • Gespräch mit Generalmusikdirektor Otmar Suitner über Peter Tschaikowsky
    ESD 06.11.1967 / DRA Babelsberg K001477638 (8'29)

  • Peter Tschaikowsky: Schwanensee. Geschichte eines Meisterwerkes
    ESD 23.09.1975 / DRA Babelsberg K001353037 (45'22)


Fernsehen

  • Es liebt sie unendlich – Tschaikowsky. Briefwechsel mit Nadeshda von Meck
    ESD 19.08.1981 / DRA Babelsberg IDNR 002255 (79'08)

 

Stand: 29. April 2015

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 24.05.2017
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