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Das aktuelle Ereignis

Geburtstag von Herbert Köfer (17.02.1921)

95. Geburtstag am 17. Februar 2016



Kurzinformationen

Foto: Herbert Köfer bei 'Sketch mit Noten' in der 65. Sendung von 'Ein Kessel Buntes'
Herbert Köfer bei "Sketch mit Noten" in der 65. Sendung von "Ein Kessel Buntes" 1983 im Friedrichstadtpalast Berlin
Foto: DRA Babelsberg / Klaus Winkler
 

Schauspieler, Moderator, Synchronsprecher

  • geboren am geboren am 17. Februar 1921 in Berlin

 

Hörzitat 1 (1'01") aus: Dokument
DRA Babelsberg KONF.1386083

Hörzitat 2 (1'45") aus: Dokument
DRA Babelsberg KONF.1946491

 

Herbert Köfer, geboren 1921 im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, erhielt nach dem Schauspielstudium 1940 sein erstes Theaterengagement. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als Soldat eingezogen war, spielte er an verschiedenen Bühnen, so auch am Deutschen Theater Berlin (Hörzitat 1).

Sein Schauspieltalent zeigte Herbert Köfer nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Hörfunk, zunächst vorrangig in Schulfunksendungen, später auch in zahlreichen Hörspielproduktionen. So verlieh er beispielsweise in der über 600 Folgen umfassenden Hörfunkreihe "Neumann, zweimal klingeln" Vater Neumann, dem Oberhaupt einer vierköpfigen Familie, seine Stimme (Hörzitat 2).

Zeitgleich mit dem Start des Fernsehens in der DDR begann auch seine Fernsehkarriere. Herbert Köfer war am 21. Dezember 1952 der erste Sprecher der "Aktuellen Kamera". Seitdem war er fast vierzig Jahre im Fernsehen der DDR präsent und wurde von den Zuschauern sieben Mal zum "Fernsehliebling" gewählt. Seinen letzten Auftritt in einer Produktion des Deutschen Fernsehfunks hatte er gemeinsam mit Frank Schöbel in der Silvestersendung 1991 "Auf ein Neues!". Somit war er nicht nur in einer der ersten Sendungen des DFF 1952, sondern auch in der letzten 1991 zu sehen.
 

Videozitat (1'55")
aus: Dokument DRA Babelsberg FESAD IDNR 006159

 

 

 

 
 

Herbert Köfer als Florian Timm, Vorsitzender der Gartensparte Uhlenhorst, in der ersten Folge von "Geschichten übern Gartenzaun"
 

 

Herbert Köfer zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Er spielte unzählige Rollen vorrangig in unterhaltenden und heiteren Fernsehfilmen, ob als Kleingärtner in "Geschichten übern Gartenzaun" (Videozitat) oder als Opa Paul Schmidt in der Serie "Rentner haben niemals Zeit" (1978/1979). Doch auch vor ernsten Rollen schreckte er nicht zurück, wie seine Darstellung des Bürgermeisters Wendeleit in dem Fernsehfilm "Wendeleit ist wieder da" (1967) zeigt. Herbert Köfer war ebenfalls als Moderator tätig. So ließ er die Fernsehzuschauer beispielsweise in der Unterhaltungssendung "Das blaue Fenster" (1982-1990) hinter die Kulissen des ostdeutschen Fernsehens blicken. Seine humoristische Seite bewies der Schauspieler mit zahllosen Sketchen und kabarettistischen Darbietungen in Sendungen wie "Hinz und Kunz" (1959/1960 gemeinsam mit dem Westberliner Kabarettisten Gerhard Wollner), "Da lacht der Bär" (1961-1965) oder "Ein Kessel Buntes" (seit 1978).

Nach der Wiedervereinigung spielte Herbert Köfer weiterhin in TV-Produktionen wie z.B. "SOKO Leipzig", "Notruf Hafenkante" oder auch "Unser Charly" mit. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt er im Jahre 2002 den renommierten Medienpreis "Goldene Henne" für sein Lebenswerk. 2015 feierte er sein 75-jähriges Bühnenjubiläum, was ihn zu einem der dienstältesten noch aktiven Schauspieler Deutschlands macht.

 
(Amélie Middelberg / Brigitta Hafiz)

 

Tondokumente

  • Schlöffel – Hörspiel von Kurt Barthel
    Herbert Köfer in einer seiner ersten Sprecherrollen als Gustav Schöffel, Sohn eines Fabrikanten, der die Märzereignisse 1848 in Berlin erlebt.
    ESD 03.02.1949 / DRA Babelsberg KONF.1445976 (57'10)

  • Neumann, zweimal klingeln, Folge 1: Der Umzug
    Mutter Neumann (Marianne Wünscher) und Vater Neumann (Herbert Köfer) bereiten den Umzug vor.
    Hörzitat 2 (1'43): Sie werden dabei von einem Vertreter des Rundfunks (N. N.) aufgesucht. Er sucht eine Familie, über die sonnabends immer eine halbe Stunde berichtet werden soll. Es sollte eine ganz normale Familie sein, damit die "Zuhörer sich in ihr wiedererkennen" können.
    ESD 03.02.1968 / DRA Babelsberg KONF.1946491 (30'00)

  • Abends in der Möwe: Rolf Krickow im Gespräch mit Herbert Köfer
    Herbert Köfer berichtet über seinen beruflichen Werdegang und über seine Arbeit beim Rundfunk in der Nachkriegszeit.
    Hörzitat 1 (0'59): Herbert Köfer erinnert sich an Rollen, die er um 1950 am Deutschen Theater gespielt hat.
    ESD: 09.03.1977 / DRA Babelsberg KONF.1386083 (Gesprächsdauer: 8'30)

  • Interview mit Herbert Köfer anlässlich seines 65. Geburtstages
    Gitta Krickow spricht mit Herbert Köfer über sein jetziges Leben als Rentner und sein Ziel, weiterzuarbeiten. Herbert Köfer erinnert daran, dass er zunächst über den Hörfunk so bekannt geworden ist. Er dankt den Zuhörern und Zuschauern für ihre Treue.
    ESD 17.02.1986 / DRA Babelsberg KONF.1988191 (5'08)

 

Fernsehdokumente

  • Wendeleit ist wieder da
    1945 im Zittauer Gebirge. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende und in einem Dorf organisiert der Kommunist Wendeleit (Herbert Köfer) zusammen mit den sowjetischen Soldaten den friedlichen Wiederaufbau. Doch im Wald hält sich noch ein Grüppchen kampfbesessener Hiterlerjungen auf. Wendeleit gelingt es, die Gruppe mit friedlichen Mitteln aufzulösen.
    ESD 07.05.1967 / DRA Babelsberg IDNR 017032 (74'00)

  • Außenseiter Spitzenreiter, Folge 30: Bedeutungsvoll
    Anlässlich des 25. Jubiläums des Fernsehens der DDR erinnern sich Herbert Köfer und Margit Schaumäker (Moderatorin) in der Sendung "Außenseiter Spitzenreiter" an die erste Nachrichtensendung im Fernsehen am 21. Dezember 1952. Beide verlesen ihren Sprechertext aus der damaligen Sendung.
    ESD 05.04.1977 / DRA Babelsberg IDNR 483256 (8'06)

  • Geschichten übern Gartenzaun, Folge 1: Ein warmer Regen
    Videozitat 1 (2'40): In einer Vorstandssitzung der Kleingartensparte soll über die Vergabe eines Gartens entschieden werden. Zahlreiche Bewerber stehen auf der Warteliste. Der Vorsitzende, Florian Timm (Herbert Köfer) kann die meisten Vorstandsmitglieder von der alleinerziehenden Mutter Claudia Hoffmann, überzeugen.
    Mit dem neuen Mitglied, der alleinerziehenden Mutter von vier Kindern, Claudia Hoffmann (Monika Woytowicz), ändert sich der Alltag in der Kleingartensparte Uhlenhorst in Dresden: Einige Kleingärtner hegen Neid und Vorurteile gegen die junge Frau, andere sind offen und sehen die Neuankömmlinge als Bereicherung im Leben der Kleingartensparte.
    ESD 05.11.1982 / DRA Babelsberg IDNR 006159 (59'00)

  • Auf ein Neues – Silvestergala 1991
    In der letzten Sendung des Deutschen Fernsehfunks singen Frank Schöbel und Herbert Köfer "Der Letzte macht das Licht aus".
    ESD 31.12.1991 / DRA Babelsberg IDNR 042322 (0'53)

 

Stand: 8. Februar 2016

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 23.05.2017
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