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100. Geburtstag von Franz Konwitschny

Gedenktage zum Musikleben: 14. August 2001


Kurzinformationen

Foto: Portrait von Franz Konwitschny
 

Dirigent
 

  • geboren am 14. August 1901 in Fulnek / Mähren
  • gestorben am 28. Juli 1962 in Belgrad

Hörzitat (2'13") aus:
Dokument DRA Babelsberg 197-0033


Aufnahmen von Franz Konwitschny
(12 Seiten, 55 KB)

 

 

Bild: Franz Konwitschny

Volltext


Franz Konwitschny wird am 14. August 1901 in eine musikalische Familie hineingeboren. Der Vater ist Musikdirektor und Chordirigent. Vom Vater gefördert schlägt auch der Sohn eine musikalische Laufbahn ein und studiert an der Musikvereinsschule in Brünn und anschließend am Konservatorium in Leipzig.

Dort spielt Konwitschny bereits als Student zwischen 1923 und 1925 Bratsche im Gewandhausorchester in Leipzig unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler. Über zwanzig Jahre später wird er dann selbst an Furtwänglers Platz stehen. Zuvor führt ihn sein Weg 1925 noch nach Wien, wo er Bratschist im Fitzner-Quartett wird und zugleich als Professor für Theorie und Violine am Volkskonservatorium wirkt. Doch auch hier hält es ihn nicht lange. Schon 1927 folgt er einem Ruf nach Stuttgart, wo er nach einiger Zeit zum 1. Kapellmeister des Ensembles des Staatstheaters aufrückt. Während der NS-Zeit sieht man Konwitschny zunächst als Generalmusikdirektor in Freiburg, ab 1938 dann als Generalmusikdirektor und Opernchef in Frankfurt am Main. Nach dem Krieg wird Konwitschny zunächst Leiter der Oper in Hannover und der Staatsoper in Hamburg, bevor er als Gewandhauskapellmeister und Nachfolger von Hermann Abendroth nach Leipzig geht. Doch damit nicht genug. Zwischen 1953 und 1955 wirkt er gleichzeitig noch als Chefdirigent der Staatsoper in Dresden und wird zudem ab 1955 noch zum Generalmusikdirektor und Chefdirigenten der ostdeutschen Staatsoper in Berlin berufen.

Mit seinen Orchestern unternimmt Konwitschny ausgedehnte Konzertreisen durch die ganze Welt und nimmt viele Schallplatten auf, was ihn international bekannt und zum prominentesten Dirigenten der DDR macht. Als Gastdirigent erwirbt er sich auch beim Publikum in der Bundesrepublik einen hervorragenden Ruf, was auch dazu führt, dass Konwitschny als musikalisches Aushängeschild der DDR gilt. 1952 erhält Konwitschny den Nationalpreis der DDR. Konwitschny stirbt 1962 auf einer Konzertreise in Jugoslawien während der Proben zu Beethovens "Missa Solemnis". Konwitschnys Name wird vor allem verbunden mit seinen leidenschaftlich-temperamentvollen Interpretationen der deutschen Klassiker und Romantiker. Bei den Opernkomponisten bevorzugte er Richard Wagner und Hugo Pfitzner. Sein Interesse galt jedoch auch immer der Oper und Klassik der Moderne. Als Dirigent der überschwenglichen Gesten und seiner Abneigung gegenüber exakten Tempi steht Konwitschny ganz in der Tradition Furtwänglers.

In den Beständen des Deutschen Rundfunkarchivs befindet sich beispielsweise eine Aufnahme der
Hörzitat (2'13"): Overtüre aus Richard Wagners "Tristan und Isolde", die am 21.10.1950 mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Franz Konwitschny eingespielt wurde.
[DRA Babelsberg 197-0033]

Diese und weitere
Aufnahmen von Franz Konwitschny sind in einer PDF-Datei (12 Seiten, 55 KB) zusammengestellt und können für journalistische, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke im DRA bestellt werden.

Stand: 14. August 2001

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
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