Direkt zum Inhalt springen. Alternativ zur Kopf-Navigation ist die Sitemap zu empfehlen
Bestände
Nutzung
Online-Dienste
Publikationen
Rundfunkgeschichte
Das DRA
Vor 1945 / BRD
DDR
Digitalisierte Bestände
Weitere Bestände
Tonaufnahmen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Hörfunk
Geräusche
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Schriftgut-Bestand des RIAS
Schriftgut-Bestand des SFB
Service
Findmittel
Benutzungsordnung
Audio/Hörfunk
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Personen/Ereignisse
Hinweisdienste
Themenportal
Bestandsinfos
Register
Datenbanken
Termindienste
Das besondere Dokument
Spezial
Spezial multimedial
Archiv
Schwarzer Kanal
Fernseh-Krimis
Zuschauerforschung
Hörerforschung
ARD-Intern
ARD-Hörspiel-DB
ABC der ARD
Chronik der ARD
weitere Datenbanken
Personen
Ereignisse/Themen
Bücher
CDs
DVDs
Radio-Geschichte
Schriftsteller im Rundfunk
Bildergalerie
Ausstellung
Rundfunk vor 1933
O-Ton in der NS-Zeit
Schallaufzeichnung
Autorenregister:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Suche
Rundfunk bis 1945
Rundfunktechnik
Plakate DDR-FS
Wimpel DDR-FS/HF
Aufgaben und Ziele
Chronik
Standorte
Kooperationspartner
Ausbildung und Jobs
Informationstechnologie
Redaktion ARD-Publikationen
ZSK
1950-1959
1960-1969
1970-1979
1980-1989
1990-1999
2000-2011
Deutscher Bundestag
DHM
Netzwerk Mediatheken
Verlage
Ausbildungsprojekte
Ausbildungsmöglichkeiten
Jobs
AKTUELLESTERMINE
| SUCHE | Links | FAQs | Newsmail | Kontakt | Sitemap | Siteinfo
 

200. Geburtstag von Johann Strauß (Vater)

Gedenktage zum Musikleben: 14. März 2004

 

Kurzinformationen

Bild: Portrait von Johann Strauß (Vater)
 

Komponist; Dirigent; Geiger
 

  • geboren am 14.3.1804 in Wien
  • gestorben am 25.9.1849 in Wien


Hörzitat (0'52") aus:
Dokument DRA B004915415


Aufnahmen von Johann Strauß (Vater)
(9 Seiten, 118 KB)

 

 

 

Bild: Johann Strauß (Vater)

Volltext


Mit den Namen "Strauß" assoziiert man unwillkürlich Wiener-Walzer-Seligkeit, festliche Bälle und das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, das vor allem durch die Live-Übertragungen im Fernsehen seit 1959 weltweit bekannt und berühmt wurde. Aus der Strauß-Familie gingen im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert die bedeutendsten Repräsentanten der gehobenen Unterhaltungsmusik hervor. Mit ihren kunstvoll stilisierten Walzern, Quadrillen, Polkas und Galopps verankerten sie das bis dahin eher geringgeschätzte Unterhaltungsgenre Tanzmusik genauso fest in der bürgerlichen Konzertkultur wie die unterhaltsame Operette.

Der Begründer der Strauß-Dynastie, Johann Baptist Strauß - bekannt als Johann Strauß (Vater), wurde vor 200 Jahren, am 14. März 1804 als Sohn des Schankwirts Franz Borgias Strauß in Wien geboren. In der väterlichen Gastwirtschaft kam der junge Johann Strauß früh mit Tanzmusik in Berührung. Angeregt durch die sogenannten Bratlgeiger, die in der Wirtsstube aufspielten, begann Strauß selbst das Geigenspiel zu erlernen. Er entwickelte eine so große Virtuosität, daß er seinen erlernten Beruf - den des Buchbinders - nie ausüben mußte. Ab 1819 arbeitete er als Bratschist in der Kapelle von Michael Pamer und später im Quartett von Joseph Lanner, das 1824 zum Streichorchester erweitert wurde. Strauß stieg zum Vorgeiger und Hilfsdirigenten auf. 1825 gründete er dann eine eigene Kapelle, für die er eigene Kompositionen schrieb. Innerhalb kürzester Zeit erfreute sich Strauß beim Wiener Publikum größter Beliebtheit. Ab 1833 unternahm er mit seinem Orchester ausgedehnte Konzertreisen, die ihn nach Böhmen, Deutschland, England und Frankreich führten. 1834 wurde er Kapellmeister des 1. Bürgerregiments, 1835 erhielt er das Amt des Hofballmusikdirektors, 1836 wurde er Ehrenbürger von Wien. Johann Strauß (Vater) starb 45jährig am 25. September 1849 an den Folgen einer Scharlachinfektion. Er wurde neben seinem alten Freund und Rivalen Joseph Lanner auf dem Döblinger Friedhof bestattet.

Das Oeuvre von Johann Strauß (Vater) umfaßt über 250 Werke mit Opus-Zählung. Viele seiner Kompositionen sind mittlerweile in Vergessenheit geraten. Das erklärt sich gewiß aus der Tatsache, daß sein Sohn Johann ihm bereits zu Lebzeiten den Rang des "Walzerkönigs" abgelaufen hat. Einige seiner Werke zählen aber noch heute zum festen Bestandteil des Konzertrepertoires, z.B. die Walzer Loreley-Rhein-Klänge, Die Schwalben und Sorgenbrecher. Das berühmteste Werk von Johann Strauß (Vater) ist zweifelsohne der Radetzky-Marsch, der im Jahre 1848 anläßlich der Siege von Joseph Graf Radetzky, dem Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Habsburgischen Armee, entstanden ist.

Der Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs beherbergt eine Vielfalt an Aufnahmen des Radetzky-Marschs. Die interpretatorische Bandbreite reicht vom Volksmusikensemble, über Militärkapellen bis zum Sinfonieorchester. Die älteste Aufnahme des Radetzky-Marschs im Bestand des Deutschen Rundfunkarchivs entstand um 1890 mit einem Bläserensemble. Der Originaltonträger ist eine einseitig bespielte Hartgummiplatte der Firma E. Berliner's Grammophon mit einem Durchmesser von 12,5 cm.

Hörzitat (0'52''): Radetzky-Marsch, op. 228
Bläser-Quintett
Aufnahmedatum: ca. 1890
DRA-Bestellnummer: B004915415

Aufnahmen von Johann Strauß (Vater)
In den Beständen des Deutschen Rundfunkarchivs befindliche Aufnahmen von Johann Strauß(Vater) (9 Seiten, 118 KB) sind in einer PDF-Datei zusammengestellt, und können für journalistische, wissenschaftliche und kulturelle Zwecke im DRA bestellt werden.

Stand: 14. März 2004

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
DATENSCHUTZ | IMPRESSUM |  nach oben