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75. Geburtstag von Jorge Semprún

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 10. Dezember 1998

 

Kurzinformationen

Jorge Semprún
 

Spanischer Schriftsteller; Politiker; Kultusminister (1988-1991); Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1994)

  • geboren am 10. Dezember 1923 in Madrid

Hörzitat (1'42'') aus:
Dokument DRA Ffm 2945714/1

 

Bild: Jorge Semprún
Foto: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Stiftung Friedenspreis


Aufnahmen

  • Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1994 an Jorge Semprún
    Darin u.a. Rede von Jorge Semprún (dt.):
    Erinnert an seine erste Rückkehr nach Buchenwald im März 1992 / "Nie hatte ich in das Lager zurückkehren wollen, ich mußte zwischen Schreiben und Leben wählen und entschied mich für das Leben" / Mußte daher sein Lebensprojekt, Schriftsteller zu werden, aufgeben / Ein weiterer Grund, nicht nach Weimar zurückzukehren war die Information, über den Fortbestand des KZ unter dem Regime der sowjetischen Besatzung / Hat sich im Gegensatz zu Thomas Mann nicht aus der Staatsbürgerschaft exiliert, wohl aber aus der Sprache: "Ich wage zu behaupten, daß das Deutsche ein wesentlicher Teil meines geistigen Vaterlandes ist" / Über Thomas Manns Reise nach Frankfurt und Weimar im Goethe-Jahr 1949 / Erinnert an seine Bemerkungen zur deutschen Wiedervereinigung bei den Römerberg-Gesprächen 1986: Die Wiedervereinigung wird ein Ergebnis der Demokratisierung Europas sein und nicht ein Ergebnis der Verhandlungen über Entspannung und Abrüstung / Bezeichnet den Artikel von Thomas Mann "Dieser Friede" als brilliante Schmähschrift über die Politik der Kapitulation, wie sie die Demokratien damals zur Zeit des Münchner Abkommens praktizierten / Der europäische Antifaschismus ist seit den fünfziger Jahren wie einseitig gelähmt / Variiert Horkheimers Aussage zu "Wer vom Stalinismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen" / Über Celans "Todesfuge" /
    Hörzitat (1'42''): Deutschland ist nicht das einzige europäische Land, daß ein nicht gelöstes Problem mit seinem kollektiven, mit seinem historischen Gedächtnis hat; ... es muß sich aber nach der Wiedervereinigung als einziges Land Europas mit beiden totalitären Systemen auseinandersetzen: mit dem Nazismus und dem Stalinismus.
    9.10.1994 / DRA Ffm 2945714/1; 43'34"
  • Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Mario Vargas Llosa
    Darin u.a. Laudatio von Jorge Semprún:
    "Literatur ist Feuer", das war sein Thema und ist es noch heute / "Niemand, der zufrieden ist, ist fähig zu schreiben, niemand, der mit der Wirklichkeit einverstanden ist, mit ihr versöhnt ist, würde sich zu der ehrgeizigen Ungereimtheit versteigen, sprachliche Ungereimtheiten erfinden" / Überblick über das literarische und essayistische Werk von Vargas Llosa seit seinen Anfängen / Bruch von Vargas Llosa mit der todbringenden Utopie der totalitären Revolution / Seine Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit in Peru, trotz seines Weltbürgertums / "Diese Wirklichkeit ist es, die seine glühende Prosa entflammt, die subtil gewebt ist, erfinderisch und dicht, voller Emotionen und Ideen
    6.10.1996 / DRA Ffm 2976058/1; 34'55"
Stand: 10. Dezember 1998

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 05.10.2006
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