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50. Jahrestag

Deutschland: Parlamentarischer Rat unter Vorsitz von Konrad Adenauer eröffnet am 1. September 1948 in Bonn

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 1. September 1998



Kurzinformationen

Foto: Museum Koenig – Ort der konstituierenden Versammlung des Parlamentarischen Rates

Museum Koenig – Ort der konstituierenden Versammlung des Parlamentarischen Rates
Foto: Wikimedia Commons
  In Anwesenheit der westlichen Militärgouverneure konstituiert sich der Parlamentarische Rat mit der Aufgabe, ein Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland zu schaffen. Dem Gremium unter Vorsitz des CDU-Politikers Konrad Adenauer gehören 65 Delegierte der elf westdeutschen Landtage an sowie fünf Berliner Abgeordnete in beratender Funktion. Mit der Einberufung einer Verfassungsgebenden Versammlung folgten die deutschen Länderchefs den Empfehlungen der Frankfurter Dokumente, die sie zwei Monate zuvor von den Vertretern der westlichen Alliierten erhalten hatten.
 
Hörzitat (1'36'') aus:
Dokument DRA Ffm 48.8458


Aufnahmen

  • Bericht aus Bonn über die Vorbereitung zur ersten Sitzung des Parlamentarischen Rates am 1.9.1948 im dafür hergerichteten Bonner Museum König
    Wahl Bonns zum Sitz des Parlamentarischen Rates aufgrund der günstigen verkehrstechnischen Lage im Schnittpunkt der Trizone / Vorbereitung des Plenarsitzungssaals in der Aula der Pädagogischen Akademie
    Reporter: Hans Jesse
    25.8.1948 / DRA Ffm 48.7282; 4'55"
  • Parlamentarischer Rat. Feierliche Eröffnungssitzung
    Karl Arnold, Ministerpräsident von NRW: Größe und Bedeutung der Arbeit / Keine endgültige Verfassung für Gesamtdeutschland / Verbundenheit mit dem ganzen deutschen Volk / Deutscher Beitrag für eine friedliche Neuordnung Europas / Das Grundgesetz soll ein Gesetz sein, daß den Weg zur Freiheit weist und Recht und Ordnung für jedermann schafft / Bewunderung für den Kampf um Freiheit und Recht, den die Bevölkerung Berlins führt / Begrüßt die Delegierten Berlins, die als Gäste teilnehmen / Hoffnung auf einen baldigen Friedensvertrag
    Christian Stock, Ministerpräsident Hessen: Erstes Handeln nach 1945 gemäß einer Vereinbarung und nicht nach einem Diktat / Unterstützung der Arbeit durch die Ministerpräsidenten der Länder / Nicht unsere Schuld, daß nur drei Besatzungszonen vertreten sind / Bewunderung für den tapferen Freiheitskampf in Berlin / Dem deutschen Volk soll die Möglichkeit gegeben werden, sich durch ehrliche Arbeit emporzuarbeiten
    1.9.1948 / DRA Ffm 48.8457; 39'10"
  • Parlamentarischer Rat. Erste Sitzung
    Adolph Schönfeld, Alterspräsident: Wahl des Präsidiums (3'30")
    Carlo Schmid, SPD: Stellt den Antrag, daß die Vertreter Berlins als Gäste mit beratender Stimme teilnehmen sollen (2'15")
    Max Reimann, KPD: Stellt den Antrag, daß der PR "seine Beratungen über eine separate westdeutsche Verfassung" einstellt / Begründung: Der PR verstößt gegen die Beschlüsse von Jalta und Potsdam / Er hat kein Mandat vom deutschen Volk (4'25")
    Anton Pfeiffer, CSU: Zustimmung zum SPD-Antrag / Die Geschäftsführung soll an den gewählten Präsidenten übergehen (5'55")
    Schönfelder / Reimann: Auseinandersetzungen über die Geschäftsordnung / Abstimmungen: Annahme des SPD-Antrages, Ablehnung des KPD-Antrages (3'15")
    Konrad Adenauer, Präsident des PR: Begrüßt die Vertreter Berlins /
    Hörzitat ( 1'36''): Über Wesen und Aufgabe des PR / "Wir vertreten 46 Millionen Deutsche" (8'25") / Paul Löbe, SPD: Wir Berliner Delegierte sprechen für die Landsleute, die nicht die Freiheit haben, es selber zu tun (0'40")
    1.9.1948 / DRA Ffm 48.8458; 29'55"
  • Gespräch mit Ernst Reuter, Oberbürgermeister von Berlin anläßlich der Eröffnung des Parlamentarischen Rates über seine Eindrücke und die Teilnahme Berlins
    Form der Beteiligung von 5 Berliner Delegierten an den Beratungen / "Da Berlin vorläufig eine Vier-Mächte-Verwaltung hat, so kann es nicht im eigentlichen Sinne als 12. Land in dem Sinne angesehen werden, wie die anderen 11 Länder, die aufgrund des Londoner Protokolls ermächtigt und beauftragt worden sind, eine Verfassung durch ihren Parlamentarischen Rat ausarbeiten zu lassen" / "Es liegt auf der Hand, daß die Stadt Berlin und insbesondere ihre Bevölkerung unter keinen Umständen sich desinteressiert erklären kann an dem, was im Westen vor sich geht. Überall da, wo Deutsche in Freiheit über ihre politischen Schicksale bestimmen können, wollen sie an den Beratungen teilnehmen" / Verbundenheit des Westens mit Berlin durch die gefundene Regelung
    Gesprächspartner: August Hoppe
    1.9.1948 / DRA Ffm 48.7283; 3'23"
Stand: 1. September 1998

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 17.10.2011
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