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100. Geburtstag von Gustaf Gründgens

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 22. Dezember 1999

 

Kurzinformationen

Foto: Gustaf Gründgens vor dem Mikrofon
 

Schauspieler; Theaterleiter; Regisseur

  • geboren am 22. Dezember 1899 in Düsseldorf
  • gestorben am 7. Oktober 1963 in Manila

Hörzitat (1'10'') aus:
Dokument DRA Ffm 2955883/2

 

 

 


Bild: Gustaf Gründgens
Foto: Deutsches Rundfunkarchiv


Aufnahmen

  • Erläuterungen des Generalintendanten der Staatlichen Schauspiele, Gustaf Gründgens, über den Spielplan
    Der Spielplan des Preußischen Staatstheaters enthält vor allem Klassiker / Aufführungen: Sophokles, Shakespeare, Schiller und Kleist / Daneben auch moderne Stücke / Ca. 30 Stücke sind spielbereit / Der Besuch war nie besser als jetzt im Krieg, obwohl die Aufführungen früher beginnen müssen
    3.4.1941 / DRA Ffm 2884529/7; 1'50"
  • Glaube an Deutschland - Berichte aus dem schaffenden Alltag
    Darin u.a. Gustaf Gründgens:
    Hörzitat (1'10''): Der Schauspieler soll Mittler sein zwischen dem Dichter und dem Volke / Neues Entdecken der seelischen Inhalte der großen deutschen Dichtungen / Spricht zwei Sätze aus 'Faust' / Über die Bedeutung der Kultur in Kriegszeiten / Spielt für Front und Heimat (Musik mit Zwischenkommentar, Mitschnitt einer Orchesterprobe mit Furtwängler)
    6.2.1943  / DRA Ffm 2955883/2; 8'00"
  • Gustaf Gründgens: Über die Aufgaben des Theaters von heute.
    Vortrag bei der Tagung des Deutschen Bühnenvereins
    Es ist wichtig, daß sich Künstler auf freiwilliger Basis zusammenschließen / Neuer Anfang des deutschen Theaters / Die Zäsur von 1945 ist vielen noch nicht ins Bewußtsein gedrungen / "Unsere Kunst, die sich eng an unsere Realität von 1948 zu halten hat, wird in ihrer inneren Haltung und ihrer äußeren Gestaltung kaum lieblich sein können, denn wir sehen wenig liebliches um uns herum" / "Ich persönlich gehöre nicht zu den Leuten, die bedauern, daß die Schreibtischschubladen unserer jungen Dichter leer sind. Wäre es nicht schrecklich, wenn die Tragödien der letzten Jahre schon wieder in 3 Akten gemeistert wären?" / Als gebrannte Kinder Zweifel und Selbstkritik bewahren / "Das Schöpferische unseres Berufs beginnt erst, wenn es uns gelingt, das vom Dichter Gewollte zu verdeutlichen ..." / "Ich finde es heute nicht so wichtig, ob in Deutschland gut oder schlecht Theater gespielt wird, viel wichtiger finde ich, ob falsch oder richtig Theater gespielt wird" / Für alle Bühnenwerke gilt das gleiche strenge Gesetz / "Und hier setzt mein Protest ein und meine Bitte: lieber weniger glänzend, aber richtig, als faszinierend, aber falsch" / "Das Theater jeden Landes hat sein eigenes und unverwechselbares Gesicht. Wir haben unser Gesicht verloren" / Der Kunst ist mehr gedient, wenn ein Schauspieler "in einer kleinen Rolle zum Gelingen des Gesamtwerkes beiträgt, als wenn er in einer großen Rolle die Absichten des Dichters zu verdeutlichen nicht imstande ist"
    17.4.1948  / DRA Ffm 2792394/3; 26'45"
  • Gespräch mit Gustaf Gründgens über seine Auseinandersetzungen mit der Stadtverwaltung Düsseldorf
    Hält die Struktur der subventionierten Theater für falsch / Beamtenapparat reagiert zu schwerfällig
    Gesprächspartnerin: Ria Hans
    26.2.1951  / DRA Ffm 73 U 2131/8; 4'10"
  • Gespräch mit Gustaf Gründgens
    Gründe für seine Übersiedlung nach Madeira / Ist selbst über seine steile Schauspielerkarriere verwundert "Die Pfauenräder, die ich gelegentlich schlag', erstaunen mich, weil ich an sich anspruchslos lebe" / Hat kein "unsicheres Gewissen" wegen seiner Berliner Intendanz während der NS-Zeit / Während dieser Zeit galt die "Bühne als einzig sicherer Faktor" / Hat sich niemals ernstlich politisch interessiert, sondern "im Expressionismus getummelt"/ Wollte von Kind an Schauspieler werden / Hat über die intensive Theaterarbeit stets das Leben vernachlässigt / Über das experimentelle Theater / Wollte sich nie auf bestimmte Charaktertypen festlegen / Zur Bedeutung der Nebenrollen "Ich habe eine Abneigung gegen diese Dachstuben-Genies; ich habe immer getan, was dran war; ich war mir nie zu schade, irgend etwas zu tun, um mich in Bewegung zu halten ..."/ Über seine Regiearbeit und die Diskrepanz zwischen intellektueller und intuitiver Arbeit / Betrachtet sich selbst als schlechten Premierenschauspieler, weil er durch die Anspannung des Neuen nicht mehr zu der notwendigen Naivität durchdringen kann / Über seine Lehrer (Max Reinhardt, Heinz Hilpert und Jürgen Fehling) / Zu seiner Karriere: "Wahrscheinlich bin ich ein Glückskind gewesen, aber ich versichere Ihnen, daß ich kräftig habe zahlen müssen ... In den Schoß gefallen ist mir nichts" / Über einige seiner Rollen (Hamlet, Mephisto)
    Gesprächspartner: Günter Gaus
    Juni 1963  / DRA Ffm 89 U 5036/3; 44'35"
    (Mitschnitt des ZDF)


Theaterausschnitte:

  • Aus: Faust I (J. W. v. Goethe)
    2 Lieder des Mephisto:
    "Es war einmal ein König ..."
    "Was machst Du mir vor Liebchens Tür ..."
    Gustaf Gründgens
    o.J. / DRA Ffm 53.3427; 3'25"
  • Aus: Faust I (J. W. v. Goethe)
    Mephistos Flohlied
    Gustaf Gründgens
    29.1.1938  / DRA Ffm 9128124; 3'38"
  • Aus: Hamlet (William Shakespeare)
    Monolog des Hamlet: Sein oder ...
    Gustaf Gründgens
    ca. 1938  / DRA Ffm 53.3428; 3'25"
  • Aus: Julius Cäser (William Shakespeare)
    Rede des Marc Anton
    Gustaf Gründgens
    1.7.1934  / DRA Ffm 75 U 2274/1; 8'10"
  • Aus: Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (Friedrich von Schiller)
    Tierfabel
    Gustaf Gründgens
    1935  / DRA Ffm C 1696 b; 2'35"
  • Aus: Torquato Tasso (J.W.v. Goethe)
    Als unerfahr'ner Knabe kam ich her
    Gustaf Gründgens
    1937  / DRA Ffm 5006936/12; o.A.

Kabarett:

  • Bitte nur nicht gleich den Mut verlieren
    (Couplet aus: Die Banditen)
    Gustaf Gründgens
    3.6.1932  / DRA Ffm 2752274/20; 2'15"
  • O Gott, wie sind wir vornehm
    (Couplet aus: Liselott)
    Gustaf Gründgens
    März 1932  / DRA Ffm 2812441/21; 3'00"
  • Toc-Toc
    (Couplet aus: Die Banditen)
    Gustaf Gründgens
    3.6.1932  / DRA Ffm 2600034/3; 3'20"

Filmtonausschnitt:

  • Aus: Tanz auf dem Vulkan
    Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da
    mit Gustaf Gründgens
    Regie: Hans Steinhoff
    1938  / DRA Ffm 2752253/26; 4'05"
Stand: 22. Dezember 1999

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
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