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50. Todestag von Kurt Schumacher

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 20. August 2002

 

Kurzinformationen

Foto: Portrait von Kurt Schumacher  

SPD-Vorsitzender in den Westzonen Deutschlands / BRD (1946 - 1952)

 

  • geboren am 13. Oktober 1895 in Kulm / Westpreußen
  • gestorben am 20. August 1952 in Bonn

 

Hörzitat (2'58'') aus:
Dokument DRA Ffm 2723105W07

 

 


Bild: Kurt Schumacher


Aufnahmen

  • Deutscher Bundestag. 5. Wahlperiode. 57. Sitzung
    Debatte über die Festsetzung des Tages für die Wahl des Reichspräsidenten
    Darin u.a. Kurt Schumacher, SPD: "Die Herren bringen auch keinerlei Voraussetzungen mit, um ein kritisches Urteil über uns abgeben zu können. Die ganze nationalsozialistische Agitation ist ein dauernder Appell an den inneren Schweinehund im Menschen" / "Wenn wir irgendetwas beim Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Tatsache, dass ihm zum ersten Mal in der deutschen Politik die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist"
    23.2.1932 / DRA Ffm B3854915; 5'00"
  • Kundgebung der SPD auf dem Hertha-Platz in Berlin zum sechsten Jahrestag der Atlantikcharta
    Darin u.a. Kurt Schumacher, SPD-Vorsitzender: Die kommende Londoner Konferenz wird die Zerreißung Deutschlands verstärken, diese ist aber seit zwei Jahren durch den Eisernen Vorhang Realität geworden / Die SED ist die Nutznießerin des sowjetischen Veto-Rechts / Über die Volksdemokratie: "Wir Sozialdemokraten wollen die demokratische Republik, aber wir wollen nicht die Volksrepublik 'SeBeZtan' / Kampf um die Demokratie im Westen / Die Arbeitsmoral hängt davon ab, dass "die Arbeiter nicht mehr das Gefühl haben, Objekt einer politisch und gesellschaftlich feindlichen Ausbeutung zu sein" / Wenn die Parlamente nicht mehr ausreichen, müssen Volksentscheide an ihre Stelle treten /
    Hörzitat (2'58''): "Das Schicksal der deutschen Demokratie ist an den Sozialismus gebunden" / "In Deutschland ist der Kommunismus ein System der nationalen Eroberungspolitik, dessen bloßes Objekt wir Deutsche sind" / "Diktatorische Gedanken liegen in der Luft" / Gegen die Vereinigung von SPD und KPD in der SBZ / Die Parteitage waren gestellte Theateraufführungen / Zitiert F. Engels (Brief an Kautsky 1892): "Eine internationale Bewegung des Proletariats ist überhaupt nur möglich zwischen selbständigen Nationen / Um kämpfen zu können, muss man selbst einen Boden haben, Luft, Licht und Ellenbogenraum / Sonst bleibt alles Geschwätz" / "Der Geist der Atlantikcharta soll lebendig gemacht werden für die arbeitenden Masse, für das deutsche Volk"
    14.8.1947 / DRA Ffm 2723105W07; 35'00"
  • Ansprache von Kurt Schumacher auf einer Kundgebung in der "Neuen Welt" in Berlin
    Seit Mai 1945 gab es viel vermeidbares Leid in Deutschland / Zum Potsdamer Abkommen / Diejenigen, die Deutschland spalten wollen, reden am meisten von der Einheit / "Wir sind keine Partei der Unterwerfung" / Das Heroenzeitalter der Kommunisten ist vorüber / Keine Veranlassung russische Verhältnisse auf deutschen Boden zu übertragen / "Der Kommunismus als Prinzip der Neuordnung existiert nicht mehr, der Kommunismus ist ja heute das Prinzip des Expansionsdranges eines Nationalstaates" / "Heute ist die Frage: Kommunist oder Sozialdemokrat, Russe oder Deutscher, und wir sind für Deutsche" / "Europa steht und fällt mit der Gleichzeitigkeit von Demokratie und Sozialismus"
    1.11.1947 / DRA Ffm B4886126; 26'54"
  • Ansprache von Kurt Schumacher anlässlich der kommenden Londoner Konferenz der Außenminister
    Antrag für Deutschland / Deutsche Einheit als Voraussetzung für wirtschaftliche Erholung Deutschlands und Europas / Das Potsdamer Abkommen wurde nicht verwirklicht
    22.11.1947 / DRA Ffm B4887120; 18'13"
  • Wahlaufruf von Kurt Schumacher für die SPD anlässlich der Bundestagswahl am 14. August 1949
    Die SPD betrachtet die Bundesrepublik als Grundlage für die deutsche Einheit / Gegen die von der Sowjetunion gelenkten nationalkommunistischen Strömungen / Die deutsche Einheit ist nur möglich auf der Grundlage der politischen und staatsbürgerlichen Freiheit und Gleichheit / Die Bundesrepublik muss ein Staat der sozialen Gerechtigkeit werden, um eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf den deutschen Osten auszuüben / Für einen radikalen Lastenausgleich, der auch das Vermögen selbst - nicht nur den Zuwachs - in Anspruch nimmt / Jede antideutsche Politik muss sich auch antieuropäisch auswirken / Die SPD appelliert an die Wähler: "Für ein neues Deutschland in einem neuen Europa"
    13.8.1949 / DRA Ffm 295449W05; 4'40"
  • Deutscher Bundestag. 1. Wahlperiode. 6. Sitzung
    Aussprache über die Regierungserklärung von Bundeskanzler Konrad Adenauer
    Darin u.a. Kurt Schumacher: Bundesregierung spricht von sozialer Gerechtigkeit als oberstes Prinzip ihrer Handlungsweise / Regierung will am Kurs der Frankfurter Wirtschaftspolitik festhalten / Vermisst in der Regierungserklärung Ausführungen über die Arbeiter, die Gewerkschaften, Gleichheit von Mann und Frau / Rolle der Opposition / Der neue Staat ist in Gefahr, ein autoritärer Staat zu werden / Drei Minister zuviel: ERP-Minister, Bundesratsminister und Ostministerium / "Meine Herren, Sie haben anscheinend von Planwirtschaft und Investitionslenkung nur in den Formen wahlpropagandistischer Formulierung gelesen" / "Wir haben heute einen Staat, den wir Sozialdemokraten als einen Staat der überwiegenden sozialen Restauration ansehen / Wir haben einen Staat, von dem wir befürchten, dass seine Führung, unter Ausnutzung gewisser Vorschriften des Grundgesetzes, gar zu leicht in Versuchung kommt, die Volksmassen als Objekte zu behandeln / Demgegenüber haben wir unseren positiven sozialdemokratischen Gestaltungswillen auf allen Gebieten der Politik zu setzen ... Wir hätten gerne gewusst, wie dieser einsame, in der Regierungserklärung so fremd dastehende Satz von der Änderung der Besitzverhältnisse in den Schwerindustrien zu verstehen ist"
    21.9.1949 / DRA Ffm B4893559; 95'40"


    Zahlreiche weitere Aufnahmen auf Anfrage
Stand: 20. August 2002

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
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