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50. Jahrestag

BRD / Israel: Unterzeichnung des ersten Wiedergutmachungsabkommen in Luxemburg am 10. September 1952

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 10. September 2002


Kurzinformationen

Foto: Unterzeichnung des ersten Wiedergutmachungsabkommens mit Israel
  Hörprobe (2'41'') aus:
Dokument DRA Ffm 2852590

Bild: Konrad Adenauer und Moshe Scharett unterzeichnen das Luxemburger Abkommen am 10.9.1952
Foto: Bundesregierung


In Luxemburg wird das deutsch-israelische Abkommen von Konrad Adenauer und dem israelischen Außenminister Moshe Sharett unterzeichnet; es tritt am 27.3.1953 in Kraft. Die BRD verpflichtet sich in diesem Vertrag zur Zahlung von 3 Mrd. DM an Israel und 0,45 Mrd. DM an die sogenannte Claims Conference von 23 Organisationen außerhalb Israels lebender Juden. In dem Abkommen erkennt die BRD einen Anspruch Israels auf globale Erstattung von Eingliederungskosten an, die durch die Ansiedlung jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland entstanden waren.


Aufnahmen

  • Deutscher Bundestag. 1. Wahlperiode. 165. Sitzung.
    Erklärung der Bundesregierung zur Wiedergutmachung
    Konrad Adenauer: "... Im Namen des deutschen Volkes sind unsagbare Verbrechen begangen worden, die zur moralischen und materiellen Wiedergutmachung verpflichten, sowohl hinsichtlich der individuellen Schäden, die Juden erlitten haben, als auch des jüdischen Eigentums, für das heute individuelle Berechtigte nicht mehr vorhanden sind" / Die Bundesregierung ist bereit, mit Vertretern des Judentums und des Staates Israel eine Lösung des materiellen Wiedergutmachungsproblem herbeizuführen (8'40)
    Paul Löbe, SPD: Die Fraktion der SPD unterstützt den angekündigten Schritt der Bundesregierung (3'40) / Die folgenden Fraktionen begrüßen und unterstützen die Erklärung der Bundesregierung: Heinrich von Brentano, CDU (1'05), Hermann Schäfer, FDP (1'30), Hans-Joachim von Merkatz, DP (1'25), Bernhard Reismann, Z (2'20), Hugo Decker, BP (0'30)
    27.9.1951 / DRA Ffm 2844048W01; 20'20"
  • Deutscher Bundestag. 1. Wahlperiode. 252. Sitzung
    1. Beratung des Gesetzentwurfs über das Abkommen vom 10.9.1952 zwischen BRD und Israel (Wiedergutmachungsabkommen)
    Konrad Adenauer: Dieser Akt der Wiedergutmachung durch das deutsche Volk ist notwendig / "Denn unter Missbrauch des Namens des deutschen Volkes sind die Untaten begangen worden" /
    Hörzitat (2'41''): Die Bundesregierung hat seit ihrem Bestehen die Pflicht zur Wiedergutmachung anerkannt / Die Zahlungen an Israel sind eine Folge der von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft durchgeführten Ausrottungsmaßnahmen gegen das Judentum / Einzelheiten der bisherigen Wiedergutmachungsleistungen / Einzelheiten der zugesagten Leistungen an Israel, insgesamt 3 Milliarden DM, zahlbar in Warenlieferungen / Zu den Einwänden der Arabischen Liga und ihren Mitgliedstaaten / Die Weltöffentlichkeit hat die Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens vom 10.9.52 begrüßt / Wir haben die berechtigte Hoffnung, dass der Abschluss dieser Verträge "zu einem ganz neuen Verhältnis zwischen dem deutschen und dem jüdischen Volke führen wird"
    4.3.1953 / DRA Ffm 2852590; 34'30"
Stand: 10. September 2002

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 10.09.2015
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