Direkt zum Inhalt springen. Alternativ zur Kopf-Navigation ist die Sitemap zu empfehlen
Bestände
Nutzung
Online-Dienste
Publikationen
Rundfunkgeschichte
Das DRA
Vor 1945 / BRD
DDR
Digitalisierte Bestände
Weitere Bestände
Tonaufnahmen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Hörfunk
Geräusche
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Schriftgut-Bestand des RIAS
Schriftgut-Bestand des SFB
Service
Findmittel
Benutzungsordnung
Audio/Hörfunk
Fernsehen
Bildarchiv
Schriftgut
Printmedien
Personen/Ereignisse
Hinweisdienste
Themenportal
Bestandsinfos
Register
Datenbanken
Termindienste
Das besondere Dokument
Spezial
Spezial multimedial
Archiv
Schwarzer Kanal
Fernseh-Krimis
Zuschauerforschung
Hörerforschung
ARD-Intern
ARD-Hörspiel-DB
ABC der ARD
Chronik der ARD
weitere Datenbanken
Personen
Ereignisse/Themen
Bücher
CDs
DVDs
Radio-Geschichte
Schriftsteller im Rundfunk
Bildergalerie
Ausstellung
Rundfunk vor 1933
O-Ton in der NS-Zeit
Schallaufzeichnung
Autorenregister:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Suche
Rundfunk bis 1945
Rundfunktechnik
Plakate DDR-FS
Wimpel DDR-FS/HF
Aufgaben und Ziele
Chronik
Standorte
Kooperationspartner
Ausbildung und Jobs
Informationstechnologie
Redaktion ARD-Publikationen
ZSK
1950-1959
1960-1969
1970-1979
1980-1989
1990-1999
2000-2011
Deutscher Bundestag
DHM
Netzwerk Mediatheken
Verlage
Ausbildungsprojekte
Ausbildungsmöglichkeiten
Jobs
AKTUELLESTERMINE
| SUCHE | Links | FAQs | Newsmail | Kontakt | Sitemap | Siteinfo
 

40. Jahrestag

Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main eröffnet am
20. Dezember 1963

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 20. Dezember 2003



Kurzinformationen

Foto: Oswald Kaduk auf der Anklagebank im Auschwitzprozess
Oswald Kaduk auf der Anklagebank des Auschwitz-Prozesses
  Es beginnt der größte Massenmordprozess der deutschen Rechtsgeschichte. Angeklagt sind 24 ehemalige Angehörige des Wachpersonals im KZ Auschwitz. Im Prozess treten 359 Zeugen aus 19 Ländern auf. Am 19. August 1965 werden die Urteile verkündet. Sechs Angeklagte erhalten lebenslange Freiheitsstrafen
 

Hörprobe (1'26'') aus:
Dokument DRA Ffm B6613100


Aufnahmen

  • Friedrich Karl Kaul, Nebenkläger
    über das unverschämte Auftreten eines Teils der Verteidiger gegen ausländische Zeugen
    1964 / DRA Babelsberg 2013725004; 4'00"
  • Kurt Goldstein, Chefredakteur des Deutschlandsenders,
    über seine Häftlingszeit in Auschwitz und seine Eindrücke vom Prozess in Frankfurt am Main
    Interviewer: Horst Grothe
    Jan.1964 / DRA Babelsberg 2013723002; 14'00"
  • Bericht über den Prozess - Verhandlungen gegen den Angeklagten Robert Mulka, 1942/43 Adjutant des Lagerkommandanten Rudolf Höß und verantwortlich für die Vergasungsanlagen und die Beschaffung des Zyklon B
    Tadeusz Holuy (O-Ton): SS-Männer und Ärzte der SS entschieden über Leben und Tod / manchmal ganze Transporte vergast / Selektion der Arbeitskräfte vor der Rampe / Junge, Gesunde und Arbeitsfähige konnten noch einige Wochen oder Monate überleben / Der Rest zu Fuß ins Krematorium / Goldzähne, Haare und Knochen der Opfer für Industriezwecke verkauft / Asche der verbrannten Opfer in Teichen im Wald / Bis heute Überreste kleiner Knochen in dieser Gegend / Reporter: Schilderung des Anteils von Mulka an den Verbrechen und seiner Verbindungen zur Industrie, insbesondere zu Dr. Ambros von den IG Farben / Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Mulka und Ambros, der sich mit der Bestellung von Frauen als Versuchsobjekten befasst / Mulka leugnet Wissen um Vernichtung und Gaskammern / Einblendung (O-Ton, übersprochen) Eichmann über Besichtigung der Verbrennung der Opfer in Begleitung von Mulka / Mulka wisse, dass die Hauptschuldigen beim Prozess fehlten
    I nterviewer und Reporter: Unbekannt
    10.1.1964 / DRA Babelsberg 2013722001; 7'00"
  • Originalton-Ausschnitte vom Frankfurter Auschwitz-Prozess (20.12.1963 - 20.8.1965). Aussagen überlebender Zeugen
    Dr. Otto Wolken: Sein erster Eindruck vom KZ Auschwitz
    Hermann Langbein: Über den Krankenblock in Auschwitz / Säuglingen wurde die Häftlingsnummer in die Schenkel eingraviert, die ihre Achseln zu schmal waren / Er fand Kinderleichen neben Ratten
    Konrad Morgen: Schildert seinen Besuch in Auschwitz als Leiter einer Untersuchungskommission: Die Duschräume waren mit einer Öffnung versehen, in durch die das Gas geführt wurde / Über das Krematorium, sachliche Atmosphäre / Schilderung der Wachstuben in Auschwitz-Birkenau, über das Wachpersonal
    Józef Kral (poln., dt. Übers.): Über die Verhörmethode durch Boger / Mußte stark gesalzenen Hering ohne Wasser bis zum Erbrechen essen
    Walter Petzold : Schilderung der ersten Versuche mit Gas im Sept./Okt. 1941 /
    Filip Müller: Schildert das vergebliche Flehen einer Jüdin, die an die Wand zum Erschießen gestellt wird 'Herr Kommandant, lassen Sie mich leben' / Alle wurden erschossen
    Imre Günczi : Klehr hat Häftlinge mittels Injektion getötet / Anschließend musste er die Leichen ins Krematorium bringen
    Rudolf Vrba : Über seine Arbeit in der Effektenkammer / Ein Teil der Kleider usw. wurde der Winterhilfswerk-Sammlung übergeben
    Karl Lill
    Hörzitat (1'26"): Hat selbst beobachtet, wie Klehr das Zyklon-B in einem Betonraum im kleinen Krematorium warf / Kurz danach hörte man kurze erstickte Schreie durch die Betondecke
    Dr. Mauritius Berner
    : Über seine Ankunft in Auschwitz / Trennung von seiner Frau und seinen drei Töchtern / Begegnung mit Dr. Mengele und Dr. Capesius / Hat seine Familie nie wieder gesehen
    Dov Paisikovics: Musste die Leichen in die Gräben schleppen, wo sie dann verbrannt wurden
    Elise Hainisch-Utem: Hat als Zahnärztin in Auschwitz die riesigen Flammen über dem KZ gesehen / Ein SS-Mann sagte ihr, dass Juden verbrannt worden seien
    Joachim Kügler, Staatsanwalt: Plädoyer / Auschwitz war "ein Hohlraum völliger Kulturentleerung" / Beantragt gegen Mulka wegen Mordes lebenslange Haftstrafe /
    Hans Latemser, Verteidiger (10.6.65): Zur Selektion an der Rampe in Auschwitz-Birkenau / 'Sie führte zur Verhinderung der vollständigen Vernichtung' / 'Der Selekteur war dem einen oder anderen ein Lebensretter
    Fritz Bauer (FS-Sendung, 1965): Deutschland und die Welt würde aufatmen, wenn seitens der Verteidigung ein menschliches Wort gegenüber den Überlebenden fallen würde - es ist nicht gefallen, und es wird nicht fallen
    1963-1965 / DRA Ffm B6613100; 51'10"
  • Frankfurter Auschwitzprozess.
    117. Verhandlungstag
    Aussage des Zeugen Rudolf Vrba, ehemaliges Mitglied eines Aufräumkommandos: Über seine Ankunft in Auschwitz und seine Arbeit im Aufräumungskommando auf der Rampe bei Ankunft, Selektion und Vergasung von Transporten sowie sortieren der Gepäckstücke und Wertsachen von vergasten Menschen / Über seine Beobachtung der Vergasung von Häftlingen
    30.11.1964 / DRA Ffm B7902680; 12'10

    Zahlreiche weitere Original-Ton-Aufnahmen vom Prozess auf Anfrage (DRA Frankfurt am Main)
Stand: 20. Dezember 2003
nach oben

Hinweis

Das Fritz Bauer Institut in Frankfurt a.M. bereitet z.Zt. ein Ausstellungsprojekt vor mit dem Titel: Der Auschwitz-Prozess - 40 Jahre danach
Eine historisch-dokumentarische Ausstellung mit internationaler zeitgenössischer Kunst
Die Ausstellung wird vom 25. März bis 23. Mai 2004 im Fritz Bauer Institut zu sehen sein.

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 18.03.2008
DATENSCHUTZ | IMPRESSUM |  nach oben