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80. Geburtstag von Markus Wolf

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 19. Januar 2003

 

Kurzinformationen

Foto: Portrait von Markus Wolf
 

Stellvertretender Minister für Staatssicherheit der DDR (1955-1986); Leiter der Hauptverwaltung Aufklärung im Ministerium für Staatssicherheit; Rundfunkjournalist (1945-1949), Schriftsteller

  • geboren am 19. Januar 1923 in Hechingen, Württemberg

Hörzitat (1'47'') aus:
Dokument DRA Ffm 46.14603

 

Foto: Deutsches Historisches Museum


Aufnahmen

  • Nürnberger Prozess: Kommentar von Markus Wolf, Korrespondent des Berliner Rundfunks am Ende des Ersten Tages der Urteilsverkündung
    Spannung des Gerichtstages / Haltung der Angeklagten / Haben Arroganz abgelegt / Art der Urteilsverkündung / Angeklagte haben auf jeden Deutschen eingewirkt
    30.9.1946 / DRA Ffm 46.14598; 4'40"
  • Kommentar von Markus Wolf, Korrespondent des Berliner Rundfunks, zum Ende des Nürnberger Prozesses
    Das deutsche Volk war unfähig, sich selbst vom Übel zu befreien /
    Hörzitat (1'47''): Der Gerichtshof hat ohne Rachegefühle seine Aufgabe erfüllt / 12 Angeklagte wurden zum Tode verurteilt / Nicht nur die Auswirkungen des Nationalsozialismus, sondern der Nationalismus selbst wurde verurteilt / Verurteilung des Angriffskrieges / Politiker können sich nicht mehr der Verantwortung entziehen / Bedeutung der Urteils für das deutsche Volk / Schuldige weiter suchen und bestrafen / Kritik an den Freisprüchen, Protest der Russen / Den Deutschen soll die Möglichkeit gegeben werden an der Säuberung ihres Landes von den Hauptschuldigen teilzunehmen / Damit könnte Deutschland die Verantwortung für seine Demokratisierung übernehmen
    1.10.1946 / DRA Ffm 46.14603; 10'00"
  • Kundgebung der Berliner Künstler und Kulturschaffenden auf dem Berliner Alexanderplatz
    Darin u.a. Markus Wolf:

    Unsere Führung hat bis zum 7. Oktober in einer Scheinwelt gelebt / Das war bitter fur uns Kommunisten' / Hunderttausend ehrliche Kommunisten erwarten einen klaren Kurs / Für einen grundlegend erneuerten Sozialismus / Bekennt sich zu seiner Verantwortung als früherer General im Ministerium für Staatssicherheit / Neues Denken auch im Bereich der Staats- und Sicherheitsorgane / Gegen Arroganz und Machtanmaßung / Wir haben die einmalige Chance, Sozialismus mit Demokratie zu verbinden
    4.11.1989 / DRA Ffm 91 U 5195/3; 13'40"
  • Gespräch mit Markus Wolf
    Das Ministerium für Staatssicherheit ist bei der Bevölkerung verhasst, da es im Land überall präsent war und oppositionelle Betätigungen als staatsfeindlich behandelte / Er hat Minister Mielke wiederholt auf Fehler z.B. Ignoranz gegenüber den Neuerungen in der Sowjetunion aufmerksam gemacht / Honecker, Mittag und Mielke haben die DDR an den Rand des Ruins gebracht / Zukünftige Aufgabe des Ministeriums soll die Gewährleistung von Recht, Gesetz und parlamentarischer Kontrolle im Innern sein / Ist überzeugtes SED-Mitglied / Für freie und geheime Wahlen / Die Zukunft des Sozialismus muss nicht an eine Partei gebunden sein / Erneuerung der Wirtschaft ist notwendig
    Gesprächspartner: Claus Richter
    20.11.1989 / DRA Ffm 89 U 5024/1; 14'45"
  • Gespräch mit Markus Wolf und Lesung aus dem Buch 'Die Troika'
    Über sein Buch und Idee zum Buch 'Die Troika' / Zur Darstellung des Umgangs mit Andersdenkenden / Zu Hoffnungen der BRD-Politiker, die Nachkriegsordnung wieder herstellen zu können / Zur antifaschistischen Haltung der Familie Wolf / Liest aus dem Buch 'Die Troika' / Über seine Motive, das Buch ' / Über gemeinsame Denkstrukturen von Markus und Konrad Wolf / Zu Klischeevorstellungen über die Tätigkeit beim MfS / Politische Einstellung / Einfluss des Elternhauses auf seine politische Entwicklung / Schulzeit und Berufsabsichten / Arbeit am Deutschen Volkssender 'Stimme der nationalen Friedensbewegung' / Reporter des Berliner Rundfunks / Tätigkeit beim MfS ab 1951
    Gesprächspartner:Manfred Engelhardt
    o.J. / DRA Babelsberg 2025551X00; 59'52"
Stand: 19. Januar 2003

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
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