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50. Todestag von Ernst Reuter

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 29. September 2003

 

Kurzinformationen

Foto: Portrait von Ernst Reuter
 

SPD-Politiker; Oberbürgermeister bzw. Regierender Bürgermeister von (West-) Berlin (seit 1947/48)

 

  • geboren am 29. Juli 1889 in Apenrade / Schleswig-Holstein
  • gestorben am 29. September 1953 in Berlin

 

Hörzitat (1'28'') aus:
Dokument DRA Ffm B 4886277


Aufnahmen

  • Gespräch mit Ernst Reuter nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister von Berlin durch die Stadtverordnetenversammlung
    Hat kein Zauberrezept, um das "Problem des Aufbaus einer solchen Riesenstadt" zu lösen / Geduld ist notwendig / Normale Selbstverwaltung ist notwendig für erfolgreiches Arbeiten / Verwaltung muss Initiative entfalten können / Berlin muss aus seiner Isolierung gelöst werden / "Aus dem Osten holen, was wir können und aus dem Westen holen, was wir können" / Für eine Vertretung Berlins beim Frankfurter Wirtschaftsrat, bei den Zentralvertretungen und bei der neu gebildeten Wirtschaftskommission / Stimme Berlins muss überall gehört werden
    Gesprächspartner: Hans Herz
    24.6.1947 / DRA Ffm B 4885683; 14'05"
  • Rundfunkansprache von Ernst Reuter zum ersten Jahrestag der Wahlen vom 20. Oktober 1946
    Zum ersten Mal in Deutschland tritt eine Millionenstadt für ihr Recht auf eigene Verwaltung und Selbstregierung ein / Schwierigkeiten mit dem Wahlsieg noch nicht beendet / "Wir wissen aber, dass wir nur leben und existieren können, wenn wir weder einverleibt noch abgeschrieben werden" / Aufgeschlossenheit Berlins bewahren, um wieder einmal die Hauptstadt eines einheitlichen Deutschlands zu werden / Nicht vom Wege abbringen lassen, "dem Wege zur Einigung Deutschlands und dem Wege zum friedlichen, weltoffenen Zusammenarbeiten der Völker."
    18.10.1947 / DRA Ffm B 4884953; 7'35"
  • Ernst Reuter spricht auf der SPD-Kundgebung auf dem Hertha-Sportplatz zur Währungsfrage in Berlin
    Zur Proklamation von Marschall Sokolowski: befehlen und gehorchen / "Im Hintergrund stehen unsere alten Bekannten ... die Gefängnisse und die KZ s" / Äußerlich geht der Kampf um die neue Wä'hrung / Bedeutung des "sauberen Geldes" / Durch inflationistisches Geldsystem ist der Schwarze Markt und das Schiebertum erhalten und gefördert worden / Ohne ein gutes und sauberes Geld kann eine ordentliche Wirtschaft in keinem Lande entstehen
    24.6.1948 / DHM /DRA CD IV-2000; 4'02"
  • Ernst Reuter spricht auf der SPD-Kundgebung auf dem Hertha-Sportplatz zur Währungsfrage in Berlin
    Berlin befindet sich heute in einer Krise / Gegen die Wiederkehr einer neuen Sklaverei in Berlin / Zur Proklamation von Marschall Sokolowski: Befolgung dieses Befehls führt zur "völligen Unterwerfung" / "Im Hintergrund stehen unsere alten Bekannten ... die Gefängnisse und Konzentrationslager" / Bedeuttung des "sauberen Geldes" / Begrenzung der Geldmenge / "Das Regierungssystem ist eine klare und nackte Diktatur" / Zusammenhang zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus / Berlin besitzt eine Viermächteverwaltung / Berlin heute noch "wirkliche Hauptstadt Deutschlands" / Beginn der Abdrosselung des Interzonenverkehrs, Lahmlegung der Elektrizitätsversorgung / "Was die Rollkommandos, die wir gestern ... gesehen haben, gegen den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nicht erreichen konnten, ... das soll jetzt die Hungerpeitsche gegen die Bevölkerung erreichen" / Kampf um Berlin geht nicht nur die Berliner an / Kein Abfinden mit den "realen Verhältnissen" / "Berlin kann leben, wenn es dazu entschlossen ist / Und Berlin wird auch nicht im Stich gelassen werden" / Freiheit muss und wird erkämpft werden
    24.6.1948 / DRA Ffm B 4885140; 58'10"
  • Rundfunkansprache von Ernst Reuter zum Beginn der Blockade Berlins
    Währungsumstellung /

    Sinn der Blockade: "Mit den Mitteln der Blockade soll der Bevölkerung dieser Stadt eine politische Entscheidung aufgezwungen werden" / Bei der Einführung der "russischen Währung" würde "unsere ganze Wirtschaft, unsere ganze Existenz ... einseitig der Diktatur einer Macht unterstellt" / Wir Berliner wenden uns an die ganze Welt, an die Vereinten Nationen / Hilfe durch Flugzeuge wird ihre Wirkung zeigen / "Die größten Transportmaschinen der Welt werden jetzt eingesetzt / Berlin wird aus der Luft versorgt" / Krise ist nicht zu Ende / Wir wollen in Frieden leben, aber es muss ein Friede sein, der uns zu unserem Recht verhilft
    30.6.1948 / DRA Ffm B 4884984; 6'22
  • Ansprache von Ernst Reuter auf einer SPD-Kundgebung im Rathaus Schöneberg anlässlich der Errichtung der Berliner Luftbrücke
    Der Kampf für Berlin führt über die Parteigrenzen hinaus / Ernste Weltlage / Die siegreichen Mächte haben sich nicht einigen können, der Kampf wird über unsere Köpfe hinweggeführt / Zu den "technischen Hemmnissen" auf Autobahnen und Eisenbahnen: Lediglich ein Vorwand / Gegen eine Neuauflage der Hitler-Methoden / Respekt des Auslandes vor der Entschlossenheit der Berliner / Seine tiefe Überzeugung: "Die Welt wird uns hier nicht im Stich lassen" / Die Alliierten können es vor ihren eigenen Völkern niemals verantworten, dieses Volk einer einseitigen Diktatur auszuliefern / Innerer Wandlungsprozess im deutschen Volk / Berlin als Vorposten der Freiheit / Luftbrücke als gewaltige technische Leistung / Sprache der Flugzeuge verstehen / Zitiert Bevin: "We will not surrender, we cannot surrender" / "Wir in Berlin sind das Stalingrad der deutschen Freiheit" / Ruf der Volksgenossen aus Leipzig und Dresden: "Lasst euch nicht beugen! Hart bleiben!" / Berlin wird gemeinsam aufgebaut werden
    11.7.1948 / DRA Ffm B 4893259; 30'35"
  • Kundgebung auf dem Platz der Republik aus Protest gegen die Vorfälle vor dem in (Ost-) Berlin gelegenen Neuen Stadthaus
    Darin u.a. Ernst Reuter: "Wir, der Magistrat der Stadt Berlin, ... wir werden unsere Arbeit fortsetzen, was immer kommen mag" / Die SED unterschätzt die freiheitlichen Demokraten / Der Kampf wird schwer und lang sein / "Wir wissen, dass eine grausame, brutale, rücksichtslose, aggressive, imperialistische Macht den Willen hat, uns in die Knie zu zwingen und ich wiederhole: Wir haben nein gesagt, wir werden wieder nein sagen" / Der Kampf um Berlin ist der Kampf um die Wiederherstellung Deutschlands, der Kampf um den Frieden der Welt / "Wir werden - Stadtverordnetenversammlung und Magistrat dieser Stadt - den Wall bilden, an dem sich die Flut brechen wird" / Die Welt wird uns nicht im Stich lassen / Kein Kampf gegen Russland / Kampf um Berlin ist gleichzeitig auch ein Kampf um Europa / "Wir wissen, dass wir diesen Tyrannen ein Dorn im Auge, ein Pfahl im Fleische sind"
    26.8.1948 / DRA Ffm B 4886496; 9'20"
  • Kundgebung auf dem Berliner Platz der Republik: "Berlin ruft die Welt"
    Darin u.a. Ernst Reuter: Berlin kein Tauschobjekt bei den Viermächte-Verhandlungen / "Wer dieses Volk von Berlin preisgeben würde, der würde eine Welt preisgeben, noch mehr, er würde sich selber preisgeben" / Berlin Vorposten der Freiheit / Sieg über die Macht der Finsternis / Der Tag des Sieges, der Tag der Freiheit wird kommen / "Ihr Völker der Welt ... schaut auf diese Stadt"
    9.9.1948 / DRA Ffm B4893289; 13'10"
  • Ansprache von Ernst Reuter auf einer Kundgebung auf dem Platz der Republik "Berlin ruft die Welt" (Ausschnitt)
    "Wer dieses Volk von Berlin preisgeben würde, der würde eine Welt preisgeben, noch mehr, er würde sich selber preisgeben" / "Ihr Völker der Welt ... schaut auf diese Stadt ... und erkennt, dass Ihr diese Stadt nicht preisgeben dürft!"
    9.9.1948 / DHM / DRA Ffm CD I-2002; 3'44"
  • Ansprache von Ernst Reuter zur bevorstehenden Spaltung der Berliner Verwaltung
    Auseinandersetzungen noch nicht erreicht / Immun gegen den politischen Einfluss der Sowjets / Maßnahmen der Sowjets zur Spaltung Berlins / Nachteile für die Wirtschaft im Ostsektor nach einer Trennung / "Wir haben es nicht mit vernünftigen Menschen zu tun, wir haben es mit einer rücksichtslosen, brutalen Unterdrückungsmaschinerie zu tun, die, koste es, was es wolle, uns ihren Willen aufzwingen will" / Ausdenken von immer neuen Schikanen seitens des Ostens / Berlin will frei über sein eigenes Geschick entscheiden / Illusionisten haben geglaubt, "die Bestie durch gutes Zureden zu besänftigen / "München und der Regenschirm sind Symbole dieser Illusion geworden" / Freie Verbindung zur ganzen Welt und insbesondere mit dem Westen / Keine Lösung für Berlin, ohne die Beseitigung der Blockade / Warnung an die Welt Berlin aufzugeben / Wichtigstes Ziel: Eine eigene deutsche Regierung und Wiederherstellung der deutschen Wirtschaft
    20.11.1948 / DRA Ffm B 4884976; 15'20"
  • Rundfunkansprache von Ernst Reuter zur bevorstehenden Aufhebung der Berliner Blockade
    Die Aufhebung der Blockade ist der größte Erfolg seit Jahren, den wir errungen haben" / Erfolg mit friedlichen Mitteln errungen / Positive Folgen für Berlin / "Menschen, Kapital und Güter werden nach Berlin kommen" / Weiterhin wird es zwei Währungen geben und zwei Verwaltungen in Berlin / "Wir müssen nicht nur West-Berlin ... verteidigen und halten ... Wir müssen unsere Landsleute im Osten endgültig befreien" / Aufhebung der Blockade ist der erste Schritt zur Sicherung eines wirklichen Friedens in Europa / Bewunderung auswärtiger Besucher für die Tatkraft der Berliner Bevölkerung / Entwicklung unserer Stadt, "dass keiner diese Stadt mehr wiedererkennt"
    5.5.1949 / DRA Ffm B 4886492; 6'05"
  • Rundfunkansprache von Ernst Reuter zur Aufhebung der Berliner Blockade
    Hörzitat (1'28''): "In diesem Augenblick wird die Blockade von Berlin aufgehoben ... Die Schranken zwischen uns und dem Westen sind gefallen ... Unser erstes Gedenken gilt unseren Landsleuten im Westen, zu denen wir endlich wieder, wie wir hoffen, für immer frei kommen dürfen und die, wie wir auch hoffen, für immer frei zu uns kommen dürfen ... Auf diesen Tag haben wir seit Monaten gewartet ... Um ihn zu erreichen, haben wir Leiden und Entbehrungen ohne Beispiel auf uns genommen .. Diese Stunde ist für uns Berliner eine festliche und frohe Stunde: ... Dass wir noch Sorgen haben, wollen wir nicht verhehlen ... Aber größer als die Sorgen für die Zukunft ist die Freude über diesen Augenblick ... Wir grüßen unserer Landsleute im Westen und wir hoffen, dass Berlin für immer mit ihnen verbunden bleiben wird, und wir grüßen in diesem gleichen Augenblick aber auch unsere Brüder im Osten, von denen wir hoffen, dass auch für sie bald die Stunde einer wirklichen Befreiung schlagen wird ... Dann wollen wir alle wieder zusammen in Berlin uns treffen und die Einigung Deutschlands als ein freies Land festlich begehen"
    11.5.1949 / DRA Ffm B 4886277; 1'30"
Stand: 29. September 2003

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
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