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70. Geburtstag von Roman Herzog

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 5. April 2004

 

Kurzinformationen

Foto: Portrait von Roman Herzog
 

CDU-Politiker; Jurist; Bundespräsident (1994- Mai 1999) Präsident des Bundesverfassungsgerichts (1987-1994); Bundespräsident (1994-1999); Leiter der "Kommission soziale Sicherheit" ("Herzog-Kommission"; seit Februar 2003)

  • geboren am 5. April 1934 in Landshut

Hörzitat (2'08") aus:
Dokument DRA Ffm B4729637

 

Roman Herzog
Foto: Deutsches Historisches Musuem Berlin


Aufnahmen

  • Vereidigung des neuen Bundespräsidenten Roman Herzog
    Darin u.a. Roman Herzog: "Stellung des wiedervereinigten Deutschlands in der Welt" / "Besondere Verantwortung haben wir Deutschen für die Zukunft der frei gewordenen Völker östlich von uns" / "Ich rate uns ... die Liebe zu unserem Land nicht einen Augenblick zu verschweigen, uns aber dabei ... ausgesprochen leiser Töne zu befleißigen" / "An der historischen Einmaligkeit des Grauens von Auschwitz ist nun einmal nicht zu deuteln. Dass es eine historische Einmaligkeit bleibt, ist nicht Thema für streitende Historiker sondern es ist Verantwortung und Pflicht für uns alle" / Die heutige Generation hat keine persönliche Schuld, aber man kann verlangen, dass wir aus der Geschichte lernen und "dass wir mit vollem Einsatz dagegen antreten, wenn sich in diesem Land wieder totalitäre und menschenverächterische Tendenzen zeigen" / Ausländerfeindlichkeit: "Wer es selbst nicht weiß, dass man lebendige Menschen nicht in Brand steckt, dass man sie nicht zusammenschlägt und dass man sie nicht durch Städte jagt ..., dem muss das eben auch mit den Machtmitteln des Rechtsstaates klargemacht werden" / "Arbeit ist mehr als eine Geldquelle. Sie ist zugleich eine Quelle von Selbstwertgefühl, von Sozialprestige, von innerer Zufriedenheit" / Einheit der Deutschen: "Machen Sie Sich klar, wie privilegiert Sie 40 Jahre lang waren und wie privilegiert Sie heute noch sind, trotz aller Kosten und Opfer des Wiederaufbaus in den neuen Bundesländern" / "Deutschland ist am 3.10.1990 nicht nur größer und bevölkerungsreicher geworden, es ist auch bunter, widersprüchlicher und sogar konfliktreicher geworden. Aber ist das eigentlich ein Schaden?" / Würdigung der Leistung der ostdeutschen Menschen bei der Wende 1989 / "Es liegt an uns, was wir aus dem Geschenk des Jahres 1998 machen"
    1.7.1994 / DRA Ffm B6442178; 15'30"
  • Veranstaltung im Deutschen Reichstag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
    Darin u.a. Roman Herzog: Auschwitz als Symbol für millionenfachen Mord / "Geschichte verblasst schnell, wenn sie nicht Teil des eigenen Erlebens war" / Jeder konnte über den rassistischen Terror der Nationalsozialisten wissen / Viele haben sich schuldig gemacht, es gilt, eine Wiederholung zu verhindern / Es sollen Formen des Erinnerns gesucht werden, "die zuverlässig in die Zukunft wirken / Erziehungsziele / Über die Bedeutung von Freiheit und Recht / Mahnung zum Erinnern: Der 27. Januar als Gedenktag, als "Denk-Tag"
    19.01.1996 / DRA Ffm B 3850801; 23'55"
  • Ansprache von Bundespräsident Roman Herzog im Hotel Adlon
    Im Gegensatz zu der Dynamik in asiatischen Ländern herrscht in Deutschland Mutlosigkeit und Lähmung / Das eigentliche Problem ist ein mentales / "Uns fehlt der Schwung zur Erneuerung , die Bereitschaft, Risiken einzugehen, eingefahrene Wege zu verlassen, Neues zu wagen. Ich behaupte: Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem (7'40) / Gefährlicher Verlust an Gemeinsinn: "Vorteilssuche des Einzelnen zu Lasten der Gemeinschaft ist geradezu ein Volkssport geworden" (12'44) / "Kaum eine neue Entdeckung, bei der nicht zuerst nach den Risiken und Gefahren, keineswegs aber nach den Chancen gefragt wird" (15'01) / "Niemand darf sich darauf einrichten, in seinem Leben nur einen Beruf zu haben" (22'49) / "Alle müssen sich bewegen. Wer nur etwas vom anderen fordert - von den Arbeitgebern, den Gewerkschaften, dem Staat, den Parteien, der Regierung, der Opposition - der bewegt gar nichts" (24'00) /
    Hörzitat (2'08"): "Durch Deutschland muss ein Ruck gehen ... alle müssen mitmachen, alle müssen Opfer bringen!" / "Überall glaubt man, dass die Deutschen es schaffen werden, nur hier nicht" (51'05)
    26.4.1997 / DRA Ffm B4729637; 55'09"
  • Ansprache von Roman Herzog im Deutschen Bundestag zum Holocaust-Gedenktag
    Wir haben die bleibende Form der Erinnerung noch nicht gefunden / Über die Debatte Martin Walser - Ignatz Bubis / Leider haben sich an dieser Debatte jüngere Menschen nicht beteiligt / Durch das Verschwinden der Generation, die durch persönliche Schuld oder durch Mitläufertum oder durch Wegschauen in das Verbrechen verstrickt war, ist auch ein neues Hinsehen möglich / Das Interesse der jungen Leute an der Zeit des Nationalsozialismus ist weiterhin sehr groß / "Wir brauchen Orte der Erinnerung" / Für den Bau des Holocaust-Denkmals um unser selbst willen / Es muss eine Erinnerung an die Verbrechen sein und ein Mahnmal für die Lebenden / Unser Erbe heißt Verantwortung, diese Verantwortung bezieht sich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die Zukunft / In Deutschland herrscht heute ein Fundament an Toleranz und Freiheit, an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit / Es gibt keinen Grund zum ausblenden der Vergangenheit / "Dazu geben uns die Opfer das Recht nicht und dazu gibt uns vor allem unserer Verantwortung für die Zukunft des Menschen kein Recht"
    27.1.1999 / DRA Ffm B6020269; 28'41"
  • Ansprache von Roman Herzog anlässlich des Staatsaktes zum 50jährigen Bestehen der Bundesrepublik Deutschland
    Das Reichstagsgebäude verkörpert die Geschichte der deutschen Demokratie: Erster Weltkrieg, Ausrufung der Republik, Zweiter Weltkrieg / Der Ort steht für: Freiheit, Demokratie und Wohlstand für alle / Langer Weg Deutschlands in den letzten fünfzig Jahren, es hat aus der Erfahrung von Unfreiheit, Inhumanität und Diktatur gelernt / Das Grundgesetz stand mit den Grundideen - Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Friedlichkeit - am Anfang des Prozesses - Grund, "seinen Geburtstag festlich zu begehen" / Fünfzig Jahre Bundesrepublik heißt 40 Jahre geteilte Vergangenheit / Die Bürger in Ost und West haben sich auseinandergelebt / Viele haben zur heutigen Gestalt Deutschlands beigetragen: Adenauer, Schumacher, Brandt und Kohl / "Unser Staat ist zu aller erst ein freiheitlicher Rechtsstaat, der die Rechte und Würde seiner Bürger gewährt und sichert" / "Der Staat muss sich dem Bürger als 'Beteiligungsstaat' präsentieren" / "Verantwortung ist die unausweichliche Konsequenz der Freiheit" / Wer Führung zeigt, wird vom Bürger unterstützt werden" / Geschichtlicher Rückblick: Überlegenheit der Sozialen Marktwirtschaft gegenüber der Kommandowirtschaft / Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist Veränderungsbereitschaft nötig
    24.5.1999 / DRA Ffm B 6213778; 39'43"
Stand: 5. April 2004

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
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