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25. Todestag von Rudi Dutschke

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 24. Dezember 2004


Kurzinformationen

Foto: Portrait von Rudi Dutschke
 

Politiker; Soziologe

  • geboren am 7. März 1940 in Schönefeld / Brandenburg
  • gestorben am 24. Dezember 1979 in Arhus

Hörzitat (3'09") aus:
Dokument DRA Ffm B009288958

 

 

Rudi Dutschke, 1968
Foto: Deutsches Historisches Museum Berlin


Aufnahmen

  • Rede auf einer öffentlichen Protestveranstaltung in Baden-Baden vor demonstrierenden Schülern
    Hörzitat (3'09''): Bezeichnet den Faschismus in der Struktur und in den Institutionen als größte Gefahr für Staat und Gesellschaft / Die Menschen müssen ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen / Die derzeitige große Koalition ist eine Lügenmaschine, das Parlament ein Verhüllungsapparat - und die Regierungsmitglieder, "Charaktermasken des Regimes" – mussten gestürzt werden / Die Schüler, unterdrückteste Minderheit in der Gesellschaft, und andere antiautoritäre Kräfte der Stadt sollten sich organisieren, eine Gegenöffentlichkeit schaffen und mit den SDS-Gruppen anderer Städte zusammenarbeiten / Die Reformbewegung in der BRD ist eine politische Kraft und nicht personifizierbar / Historische Aufgabe ist es, in einem langfristigen Prozess den verzerrten stalinistischen Sozialismus in der DDR und das spätkapitalistische System in der BRD in einen neuen echten Sozialismus mit einer befreiten Gesellschaft umzuwandeln
    Redner: Rudi Dutschke
    5.1.1968 / DRA Wiesbaden B009288958; 14‘19"
  • Ausschnitte aus der Studentenkundgebung auf dem Theodor-Heuss-Platz in West Berlin mit Rudi Dutschke, Harry Ristock und Helmut Kendler
    13.6.1967 / DRA Babelsberg DOK 2446; 16’00"
  • Interview mit Rudi Dutschke über die Vorfälle an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
    REPORTER: Heiliger Abend 1967 in der Gedächtniskirche in Berlin / Plakate mit Aufschriften gegen die amerikanische Politik in Vietnam werden zum Altar getragen / Es kam zu Tätlichkeiten von Seiten einiger Gemeindemitglieder / Dutschke protestierte von der Kanzel herab, wurde mit Gewalt heruntergeholt und trug eine Platzwunde davon / Pfarrer Pohl stellte Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch, distanzierte sich aber von dem Vorgehen des Kirchenbesuchers
    (ab 1’20) DUTSCHKE: Faschismus ist kein Generationsproblem sondern Ausdruck kapitalistischer Produktionsverhältnisse, die eine autoritäre Grundstruktur produzieren / Dadurch wird auf Provokation aggressiv und emotional reagiert anstatt sich mit den Inhalten auseinander zusetzen / Gerade an Weihnachten ist eine gute Gelegenheit darauf hin zuweisen, dass kein Frieden auf der Welt herrscht /
    (ab 5’00) Wenn alle ihre Meinung in die Kirchetragen würden, gewänne sie endlich wie der eine Funktion / Christen, die den realen geschichtlichen Inhalt des Christentums (Kampf um Gerechtigkeit, Frieden, besseres Leben) sehen, stehen auf unserer Seite und haben an anderen Orten eigene Proteste organisiert /
    (ab 10’40) Nur wenige Christen, zu meist die linken, setzen sich mit den Inhalten des Christentums auseinander und prangern die an, die als Heuchler vor den Altar treten / Der Lernprozess der Christen muss von uns unter stützt werden und wir dürfen nicht so tun, als ob wir die Wahrheit gefunden hätten
    Interviewer: Peter Johnson Gesprächspartner: Rudi Dutschke
    3.1.1968 / DRA Wiesbaden B5523158; 13’24"
  • Ausschnitt aus einem Diskussionsbeitrag von Rudi Dutschke auf dem Vietnam-Kongress des SDS
    Kurzer historischer Abriss über die Entwicklung des Sozialismus in der Bundesrepublik seit Kriegs en de 1945 / In der Zeit des sog. deutschen Wirtschaftswunders verschwand jener von der politischen Bühne, um erst 20 Jahre später in einzelnen Gliedern der Gesellschaft (Studenten) wieder geschichtliche Realität zu gewinnen / Die marxistische Idee verlor so lange ihren substantiellen Kern, solange die Schwächen des spätkapitalistischen Systems nicht zu erkennen waren - jetzt in der Konjunkturkrise wird die ganze Widersprüchlichkeit des Gesamt Apparates deutlich / Hier müssen die Massen der Arbeiterschaft, die Produzenten im Staate, das Proletariat mittels Agitation und Propaganda eingreifen / Die kapitalistische Wirtschaftsstruktur ist verrottet und überfällig / Die Diskussionsbasis für den Umwälzungsprozess in der BRD ist gegeben / Die Volksmassen müssen massiv gegen die Manipulationszentren, Monopole und Institutionen des Establishments angehen und die Gesellschaftsordnung umstrukturieren / Die revolutionäre Bewegung in der ganzen Welt wird sich nicht aufhalten lassen
    Redner: Rudi Dutschke
    17.2.1968 / DRA Wiesbaden B009288997; 19’55 "
  • Sondersendung zum Mordanschlag auf Rudi Dutschke
    Gespräch mit Dietmar Ahrens über sei ne Gedanken zum Mord an schlag gegen Rudi Dutschke / Über die Notwendigkeit des Zusammenschlusses linker Kräfte / Berichte vom Demonstrationszug von der TU zum Springer-Hochhaus / Protestrufe, Sprechchöre / Aufforderungen der Polizei zum Verlassen des Verlagshauses / Pfiffe, Rufe / Einsatz von Wasserwerfern / Reporter schildert Versuch der Polizei, die Straße frei zu machen / Werfen von Steinen durch die Demonstranten / Reporter schildert Situation um 00.30 Uhr an der Kochstraße / Gespräch im Studio mit Peter Neuhof über die Notstands Praxis der Polizei Westberlins / Über die Frage nach dem Attentäter / Oktoberklub singt das Lied ‘Schlag dir den Kragen nicht über die Ohren’
    Gesprächspartner: Dietmar Ahrens (SED West - Berlin)
    Interviewer und Reporter: Peter Neuhof
    12.4.1968 / DRA Babelsberg DOK 1762/1/2; 14’10"
Stand: 24. Dezember 2004

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 16.11.2006
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