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60. Todestag von Heinrich George

Gedenktage zu Politik, Kultur und Gesellschaft: 25. September 2006



Kurzinformationen

Foto: Portrait von Heinrich George   Schauspieler
  • geboren am 9. Oktober 1893 in Stettin
  • gestorben am 25. September 1946 im Internierungslager Sachsenhausen bei Oranienburg

Hörzitat (1'42'') aus: Dokument
DRA Wiesbaden B003500579

 

 

 

Foto: Heinrich George, um 1940
Foto: DRA / Curt Ullmann


Aufnahmen

  • Heinrich George über seine Erlebnisse bei In- und Auslandsgastspielen im Jahr 1938 (dt)
    (Anfang fehlt) Hat mit seinen Kameraden von Schillertheater fast die ganze Welt bereist / Da das Schillertheater umgebaut wurde, entschloss sich das Ensemble, auf Gastspielreise zu gehen / Um den im Ausland vorhandenen Vorurteilen über Deutschland zu begegnen, wurde ein Stück eines ausländischen Bühnenautors gewählt: "Der Richter von Zalamea" von Pedro Calderon de la Barca / Aufzählung der Mitwirkenden, die auf dieser Reise Übermenschliches geleistet haben / Die erste Station war Leipzig; ein Telegramm des "Führers" erreichte die Schauspieler / Die Reise führte zunächst bis nach Prag / Die Truppe wurde dort begeistert gefeiert / Aufenthalte in Brünn und Preßburg / Aus verschiedenen Gründen konnte in Wien und Budapest nicht gespielt werden / Hörte im Radio über die "Einverleibung Österreichs in das Altreich" / Die Reise ging über Danzig nach Königsberg und Memel weiter in Richtung Litauen / In Riga wurde mit großem Erfolg gespielt / Gefeierte Vorstellungen im finnischen Nationaltheater in Helsinki und im Dramatischen Theater in Stockholm / Weiterreise nach Oslo, Kopenhagen und Odense / Zum Teil wurde für Hitler geschwärmt, nur in Odense war das Theater halbvoll / Über Holland wurde Deutschland wieder erreicht / Nach dem Anschluss Österreichs konnte dann auch in Wien gespielt werden / Endstation war schließlich München / Man wurde begeistert wieder in Berlin empfangen / Jeden Abend konnten Menschen für das deutsche Theater eingenommen werden
    Redner: Heinrich George (Schauspieler)
    18.6.1938 / DRA Wiesbaden B003643591; 26'01"
  • Sendung zum Jahreswechsel mit Ansprache von Heinrich George, Glockengeläut und Marschmusik (dt)
    Rezitation von Carl von Clausewitz' "Erstes Bekenntnis":
    Hörzitat (1'42''): "Ich sage mich feierlich los von der leichtsinnigen Hoffnung einer Errettung durch die Hand des Zufalls, von der dumpfen Erwartung der Zukunft, die ein stumpfer Sinn nicht erkennen will, von dem unvernünftigen Misstrauen in die uns von Gott gegebenen Kräfte, von der sündhaften Vergessenheit aller Pflichten für das allgemeine Beste, von der schamlosen Aufopferung aller Ehre des Staates und Volkes aller persönlichen Menschenwürde. Ich glaube und bekenne, dass ein Volk nichts höher zu achten hat als die Würde und Freiheit seines Daseins, dass es diese mit dem letzten Blutstropen verteidigen soll, dass es keine heiligere Pflicht zu erfüllen, keinem höheren Gesetz zu gehorchen hat, dass der Schandfleck einer feigen Unterwerfung nie zu verwischen ist, dass dieser Gifttropfen in dem Blut eines Volkes in die Nachkommenschaft übergeht und die Kraft späterer Geschlechter lähmen und untergraben wird, dass man die Ehre nur einmal verlieren kann, dass ein Volk unter den meisten Verhältnissen unüberwindlich ist, in dem großmütigen Kampf um seine Freiheit, dass selbst der Untergang dieser Freiheit, nach einem blutigen und ehrenvollen Kampfe, die Wiedergeburt des Volkes sichert und der Kern des Lebens ist, aus dem einst ein neuer Baum die sichere Wurzel schlägt. / Ich erkläre und beteuere der Welt und Nachwelt, dass ich die falsche Klugheit die sich der Gefahr entziehen will, für das Verwerflichste halte, was Furcht und Angst Einflößen können, dass ich die wildeste Verzweifelung für weise halten würde, wenn es uns durchaus versagt wäre, mit einem männlichen Mute, dass heißt mit ruhigem aber festen Entschlusse und klarem Bewusstsein, der Gefahr zu begegnen, dass ich die warnenden Begebenheiten alter und neuer Zeit, die weisen Lehren ganzer Jahrhunderte, die edlen Beispiele berühmter Völker, nicht in dem Taumel der Angst unserer Tage vergesse und die Weltgeschichte hingäbe für das Blatt einer lügenhaften Zeitung, dass ich mich rein fühle von jeder Selbstsucht, dass ich jeden Gedanken und jedes Gefühl in mir vor allen meinen Mitbürgern mit offener Stirn bekennen darf, dass ich mich nur zu glücklich fühlen würde in dem herrlichen Kampf um Freiheit und Würde des Vaterlandes einen glorreichen Untergang zu finden. Verdient dieser Glaube in mir und den mir gleich Gesinnten Verachtung und Hohn? Die Nachwelt entscheide hierüber!" (ab 3'10") deutsche Nationalhymne / (ab 4'10") Glockengeläut (ab 5'50") Badenweiler-Marsch //
    Sprecher: Heinrich George
    31.12.1944 / DRA Wiesbaden B003500579; 8'25"
  • Gespräch des Schwedischen Rundfunks mit Heinrich George
    Ist selbst Granate / Wenn er mal abgeschossen wird, ist er ein Volltreffer / Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern seines Schiller-Theaters ist George nicht in der Rüstung eingesetzt / Er steht auf der Liste derjenigen, die für Film und Funk eingesetzt werden / Hat seine Kollegen an ihren Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie besucht / "Bis jetzt brauchen die Musen ja nicht zu schweigen, aber im Augenblick sind die Waffen wichtiger und damit hat sich das deutsche Volk abgefunden" / Da Orchester und Sänger von der Arbeit in der Rüstungsindustrie freigestellt sind, können sie weiterhin auf Konzertreise gehen / Er selbst ist von einer Tournee zur kulturellen Betreuung der Bevölkerung aus dem Westen und Nordwesten des Reiches zurückgekehrt, während der er viele Menschen glücklich machen konnte / Sein Schillertheater ist aus den Ruinen wieder aufgebaut worden / Seine Inszenierung des Urfaust im wiederaufgebauten Schillertheater rief bei den Berlinern große Begeisterung hervor / Er hofft, diese Erfolgsserie bald fortsetzen zu können / Zu seinen Filmplänen: "Die Degenhardts", sowie "Kolberg" sind fertiggestellt; drei Filme bereitet er in seiner eigenen Herstellungsgruppe (Tobis) vor / Er freut sich, wieder persönlich nach Stockholm kommen zu können
    Redner: Heinrich George (dt)
    Febr. 1945c / DRA Wiesbaden B004626012; 10'11"

Stand: 17. Juli 2006

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 10.06.2014
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