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Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs, Bd. 16

Tondokumente zur Kultur- und Zeitgeschichte 1933 - 1935

Buch-Cover: Tondokumente zur Kultur- und Zeitgeschichte 1933 - 1935

Ein Verzeichnis

Zusammengestellt und bearbeitet von Walter Roller

Potsdam : Verl. für Berlin-Brandenburg 2000. - 400 S.
ISBN 3-932981-72-3

Preis: 30.00 EUR (inkl. MwSt.)
Dieses Buch ist über den Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.

Tonaufnahmen können im 20. Jahrhundert dazu beitragen - ergänzend zu Text- und Bilddokumenten -, politische und kulturelle Ereignisse in Erinnerung zu rufen sowie Personen durch ihre Stimmen zu vergegenwärtigen. Während die überlieferten Tondokumente aus der Frühzeit der Tonaufzeichnungen oft als Kuriosa einzuschätzen sind, spiegeln sie Politik und Kultur der Jahre etwa ab 1929 im hohen Mass authentisch wieder. Dies gilt für den Zeitraum 1933 - 1935 allerdings nur für die Politik der nationalsozialistischen Regierung, die bekanntlich die unumschränkte Beherrscherin des Rundfunks in Deutschland war, oppositionelle Stimmen wird man also vergeblich finden. Diese Situation spiegelt sich z.B. in der breiten Darstellung der jährlichen NS-Veranstaltungen (Nürnberger Reichsparteitag, Tag der nationalen Arbeit, Gedenkfeier vom 9. November usw.) wider, aber auch in Tonaufnahmen, die die immer stärker werdende Ausgrenzungung der Juden aus dem öffentlichen Leben in Deutschland bis hin zu den Nürnberger Gesetzen (1935) dokumentieren.

Ergänzt werden die deutschsprachigen Tonaufnahmen aus dem Bereich von Politik und Kultur durch einige englisch-, französisch- und italienischsprachige Tondokumente. Neben Reportagen, Reden und Interviews werden auch Rezitationen, Autorenlesungen sowie Hörspiele in diesem Verzeichnis mit knapp 1000 Aufnahmen nachgewiesen, die in der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv am Standort Frankfurt am Main archiviert sind.

Das Register verzeichnet vom Leipziger Reichstagsbrandprozess ca. 35 verschiedene Tonaufnahmen (nicht Rundfunksendungen). Unter Nr. 272 ist die Eröffnung vom 21.9.1933 verzeichnet, neben einem Reporter ist auch der Präsident des Strafsenats Wilhelm Bünger zu hören: (Ausschnitt 2'53")

Allerdings sind die Aufzeichnungen vom Reichstagsbrandprozess (September bis Dezember 1933) bei weitem nicht vollständig; Mitschnitte von wichtigen Verhandlungstagen müssen als verloren gelten. Die vorhandenen Tondokumente entsprechen dem Wortlaut der überlieferten Verhandlungsprotokolle.

 

 

LETZTE ÄNDERUNG: 01.04.2006
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