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1887 |
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Heinrich Hertz weist die elektromagnetischen Wellen nach und schafft damit
die Voraussetzung für die spätere (Rund)Funktechnik. |
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1897 |
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 Hans
Bredows Rundfunkversuche an der Westfront, 1917 Foto: DRA
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Adolf Slaby und Georg Graf von Arco führen
die ersten drahtlosen Experimente in Deutschland vor.
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1910 |
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In den USA wird erstmals drahtlos aus der Metropolitan Oper die Stimme
eines Sängers übertragen. |
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1917 |
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Telefunken-Direktor Hans Bredow erprobt während
des Ersten Weltkriegs den ersten Röhrensender und unterhält die
Soldaten mit Musikdarbietungen.
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1919 |
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Die Reichsverfassung der Weimarer Republik tritt
in Kraft |
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1920 |
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Das erste drahtlose Konzert wird vom Sender Königs
Wusterhausen verbreitet. |
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1922 |
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Gründung der erste Rundfunkgesellschaft,
der Deutschen Stunde, Gesellschaft für drahtlose Belehrung und Unterhaltung
mbH, Berlin |
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Sendebeginn des "Wirtschaftsrundspruchs",
einer Art Nachrichtendienst. |
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In München wird die Deutsche Stunde in
Bayern mbH als erste Bezirksgesellschaft gegründet. Die Reichspost hatte
Deutschland zuvor aus technischen Gründen in neun etwa gleich große
Sendebezirke eingeteilt. |
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Der Londoner Rundfunk beginnt mit der regelmäßigen
Ausstrahlung von Sendungen. |
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1923 |
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Eröffnung des Rundfunks in Deutschland am
29. Oktober durch die Deutsche Stunde mit einem Konzertprogramm von 8.00 Uhr bis
9.00 Uhr abends aus dem Haus der Schallplattenfirma Vox in der Potsdamer Straße,
Berlin. |
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Bis Oktober 1924 werden auch in den übrigen
Bezirken Sendegesellschaften gegründet: Südwestdeutsche Rundfunkdienst
AG, Frankfurt am Main, Radio-Stunde AG, Berlin (Sie löst die Deutsche
Stunde, Berlin ab und wird bald in Funk-Stunde AG umbenannt.),
Ostmarken-Rundfunk AG, Königsberg i. Pr., Nordische Rundfunk AG, Hamburg,
Mitteldeutsche Rundfunk AG, Leipzig, Süddeutsche Rundfunk AG, Stuttgart,
Schlesische Funkstunde AG, Breslau und Westdeutsche Funkstunde AG, Münster,
später Köln. |
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 Sendebezirke
in Deutschland, 1928 Quelle: DRA |
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1924 |
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Die Rundfunkgebühr wird zum Jahresbeginn
von 24 auf 60 Mark jährlich angehoben. Um dem Schwarzhören
entgegenzutreten und die Verbreitung des neuen Mediums zu fördern, wird die
Gebühr aber schon zum 1. April wieder auf monatlich 2 Mark reduziert. |
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Gründung der Deutschen Welle GmbH, Berlin, als zentraler
Rundfunkgesellschaft mit einem reichsweiten Bildungsprogramm (Sendebeginn 1926).
Erste große deutsche Funkausstellung in Berlin. |
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1925 |
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 Mädchen
mit Rundfunkdetektor und Kopfhörern Foto: DRA
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Gründung der zentralen
Reichs-Rundfunk-Gesellschaft mbH, Berlin, zur Wahrnehmung gemeinsamer Interessen
der regionalen Sendegesellschaften. |
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1926 |
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Die Reichsregierung erläßt "Richtlinien
über die Regelung des Rundfunks". Es werden Politische Überwachungsausschüsse
und Kulturbeiräte eingerichtet, die dem Reich und den Ländern
Mitwirkungsrechte bei Programmfragen und - durch Mehrheitsanteile an den
einzelnen Sendegesellschaften - auch bei der wirtschaftlichen Entwicklung des
Rundfunks sichern. Die Regierungen des Reiches und der Länder dürfen
jederzeit "Auflagenachrichten" verbreiten lassen.
Die Drahlose Dienst AG wird zur Nachrichtenstelle des deutschen
Rundfunks und damit zur zentralen Nachrichtenredaktion bestimmt. |
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 Hans
Bredow vor Reisz-Mikrofon, 2. Hälfte der 20er Jahre Foto: DRA/Hermann
Meier
Der bisherige Staatssekretär im Reichspostministerium Hans Bredow
wird Rundfunkkommissar des Reichspostministers und Vorsitzender des
Verwaltungsrates der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft. |
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1929 |
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Der deutsche Weltrundfunksender geht über Kurzwelle in Betrieb. |
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1932 |
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Neue "Richtlinien des Rundfunks" treten in Kraft und besiegeln
die sich seit längerem anbahnende Verstaatlichung des Rundfunks. Die Geschäftsanteile
der Sendegesellschaften gehen in die öffentliche Hand über, die
Programmaufsicht wird von Staatskommissaren übernommen. |
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1945 |
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Die Rote Armee besetzt am 2. Mai das Berliner
Funkhaus. Schon am 4. Mai beginnt die britische Militärregierung von
Hamburg aus mit dem Sendebetrieb.
Den Deutschen wird nach den alliierten "Bestimmungen über die
Nachrichtenkontrolle" zunächst jegliche publizistische Tätigkeit
verboten. |
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Bis März 1946 richten die vier Militärregierungen in ihren
jeweiligen Besatzungszonen Rundfunkstationen ein: Radio Hamburg, Radio München,
Berliner Rundfunk, Radio Stuttgart, Radio Frankfurt, Sender Leipzig
(Mitteldeutscher Rundfunk), Sender Köln (als Filiale des NWDR), Radio
Koblenz, Radio Bremen und Radio Saarbrücken. In Berlin gründen die
Amerikaner den Drahtfunk im amerikanischen Sektor, weil sie im sowjetisch
dominierten Berliner Rundfunk nicht ausreichend berücksichtigt werden.
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1947 |
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Nachdem amerikanische Rundfunkoffiziere bereits
im Mai 1946 den "Entwurf zu einer Erklärung über Rundfunkfreiheit
in Deutschland" beschlossen hatten, befiehlt die amerikanische Militärregierung
am 21. November die Einrichtung dezentraler und von Regierungseinfluß
freier Rundfunkorganisationen. |
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 Der
erste Ü-Wagen der Nachkriegszeit, Sommer 1946 bei Radio Stuttgart Foto:
Süddeutscher Rundfunk |
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1948 |
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Der Nordwestdeutsche Rundfunk wird durch eine
britische Verordnung die erste Rundfunkanstalt des öffentlichen Rechts.
 Haus
des Rundfunks an der Berliner Masurenallee nach 1945 Foto: DRA/Herrmann |
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Bis Juli 1949 verabschieden die Landtage von Bayern, Hessen, Bremen und Württemberg-Baden
Gesetze über öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten in ihrem Gebiet.
Daraus entstehen der Bayerische Rundfunk, der Hessische Rundfunk, Radio Bremen
und der Süddeutsche Rundfunk. Der Südwestfunk erhält seine öffentlich-rechtliche
Form durch Verordnung der französischen Militärregierung. |
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1949 |
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Der NWDR startet in Köln und Hamburg mit
jeweils eigenen Programmen auf UKW zusätzlich zum bisherigen Programm auf
Mittelwelle.
Aus der sowjetischen Besatzungszone beginnt der Deutschlandsender sein
Programm auszustrahlen.
Verabschiedung des Grundgesetzes und Gründung der Bundesrepublik
Deutschland. |
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Die Alliierte Hohe Kommission setzt ein Gesetz in Kraft, das die Freiheit
der Presse und des Rundfunks gewährleisten soll. Die Alliierten behalten
sich die Funkhoheit vor: Ohne ihre Zustimmung dürfen keine neuen Rundfunk-
oder Fernsehsender errichtet werden.
Gründung der DDR.
Die sowjetische Militärverwaltung übergibt letzte
Kontrollfunktionen über den Rundfunk an die neue Regierung.
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1950 |
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Die westdeutschen Rundfunkanstalten schließen
sich am 10. Juni zur Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (ARD) zusammen.
Erste deutsche Funkausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg in Düsseldorf. |
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 Plakat
der Funkausstellung von 1950 Foto: DRA |
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1952 |
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 Titelbild
der Hör Zu von 1952 Foto: DRA |
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Bildung des Staatlichen Rundfunkkomitees durch
den Ministerrat der DDR als Nachfolgebehörde der Generalintendanz für
die Ostzone.
Berliner Rundfunk und Mitteldeutscher Rundfunk werden samt der
angegliederten Landessender und Regionalprogramme aufgelöst. An ihre Stelle
treten drei zentrale Programme: Berlin 1 mit Schwerpunkt Politik, Berlin II
(Deutschlandsender) mit den Schwerpunkten Kultur und Bildung und Berlin III mit
volkstümlichen Sendungen. |
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1953 |
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 Hörspielproduktion
1955 Foto: Hessischer Rundfunk/Jäger |
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Die Deutsche Welle, das Kurzwellenprogramm der
Bundesrepublik, beginnt mit ihren deutschsprachigen Sendungen für das außereuropäische
Ausland.
In der DDR beginnen die 15 Bezirksstudios mit ihren Zulieferungen zum
Zentralprogramm.
Gründung des Senders Freies Berlin
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1956 |
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 Volksschulklasse
beim Abhören des Schulfunks, 50er Jahre Foto: Hessischer Rundfunk |
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Der Norddeutsche und der Westdeutsche Rundfunk
treten an die Stelle des NWDR.
Sendebeginn des Deutschen Freiheitssenders 904 in der DDR als Sprachrohr
für die in der Bundesrepublik verbotene Kommunistische Partei.
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1959 |
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Die ARD-Rundfunkanstalten beginnen mit einem Hörfunk-Nachtprogramm
als Reaktion auf die nächtlichen Sendungen des DDR-Rundfunks.
Gründung des Saarländischen Rundfunks.
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1960 |
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Die Stereophonie wird mit einem Eröffnungskonzert
im Haus des Rundfunks in (West)Berlin eingeführt.
Sendebeginn des für Westdeutschland bestimmten Deutschen
Soldatensenders 935 in der DDR.
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Gründung der Bundesrundfunkanstalten Deutsche Welle, zuständig für
die Veranstaltung von Rundfunksendungen für das Ausland, und
Deutschlandfunk ("Wiedervereinigungssender"), der Sendungen für
Deutschland und das europäische Ausland anbieten soll. |
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1964 |
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Nach dem Deutschlandtreffen der Freien Deutschen
Jugend in (Ost)Berlin wird das "Jugendstudio DT64" ins Leben gerufen
und erhält einen werktäglichen festen Sendeplatz im Berliner Rundfunk. Sendebeginn
der gemeinsamen ARD-Hörfunkprogramme für Ausländer. |
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1970 |
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Durch Staatsvertrag der Länder werden zum
Jahresbeginn die Rundfunkgebühren erstmals seit 1924 angehoben, für
den Hörfunk von 2,00 auf 2,50 DM. |
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 Werbebild
für die neue Servicewelle HR3 Quelle: DRA |
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1971 |
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Der Bayerische Rundfunk startet als erster mit
einem dritten Hörfunkprogramm, das vor allem als Servicewelle für
Autofahrer konzipiert ist.
Das Staatliche Komitee für Rundfunk der DDR beschließt, daß
Deutschlandsender und Berliner Welle durch die Stimme der DDR ersetzt werden. |
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1972 |
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Der Deutsche Soldatensender 935 der DDR stellt
nach Abschluß des Viermächteabkommens seinen Betrieb ein. |
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 Jugendlicher
Radiohörer Foto: DRA/Telefunken |
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1976 |
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Auf Empfehlung der 1973 von der Bundesregierung
berufenen Kommission für den Ausbau des technischen Kommunikationssystems
(KtK) beschließen die Ministerpräsidenten der Länder die
Einrichtung von Kabelpilotprojekten in Berlin, München,
Ludwigshafen-Mannheim und Dortmund. |
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1980 |
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Beginn des zweiten bundesweiten Hörfunknachtprogramms
der ARD-Anstalten mit einem Angebot klassischer Musik von 0.05 Uhr bis 2.00 Uhr.
Der Bayerische Rundfunk startet als erste Rundfunkanstalt ein viertes Hörfunkprogramm:
"Bayern 4 Klassik".
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1984 |
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Start des Kabelpilotprojekts Ludwigshafen unter
der Obhut der öffentlich-rechtlichen Anstalt für Kabelkommunikation.
Der niedersächsische Landtag verabschiedet als erstes Landesparlament ein
Landesrundfunkgesetz zur Zulassung privatwirtschaftlichen Rundfunks.
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1985 |
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Start der Kabelpilotprojekte in Dortmund und
Berlin
Beginn des dritten ARD-Hörfunknachtprogramms, des ARD-Nachtrock.
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 Kupfer-
und Glasfaserkabel im Vergleich Foto: FTZ Darmstadt |
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1986 |
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Sendebeginn der DDR-Hörfunkkette über
UKW für Jugendradio DT64. |
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Das Bundesverfassungsgericht weist den öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten die "Grundversorgung" zu. |
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1987 |
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Die Bezirkssender des DDR-Rundfunks erhalten
mehr Sendezeit und werden stellvertretenden Komiteevorsitzenden unterstellt. |
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Verabschiedung des "Staatsvertrags zur
Neuordnung des Rundfunkwesens", in dem Regelungen für den öffentlich-rechtlichen
und den privaten Rundfunk in einem "dualen System" enthalten sind. |
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1989 |
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Als letztes Bundesland erhält Bremen ein
Landesmediengesetz, das privatwirtschaftlichen Rundfunk zuläßt.
An die Stelle der Staatlichen Komitees für Rundfunk bzw. Fernsehen
treten der Rundfunk der DDR und das Fernsehen der DDR jeweils unter einem
Generalintendanten. |
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Im Rahmen eines technischen Betriebsversuchs mit
digitalem Satellitenrundfunk beginnt die Deutsche Bundespost mit der
Ausstrahlung von Hörfunkprogrammen (darunter elf der ARD-Rundfunkanstalten)
über 16 Kanäle |
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1990 |
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Im Rundfunk der DDR konstituiert sich ein Hörrundfunkrat,
dem Vertreter der am runden Tisch beteiligten Parteien und Bürgerbewegungen
angehören.
Rundfunk und Fernsehen der DDR werden unabhängige öffentliche
Einrichtungen.
Zusammenlegung von Deutschlandsender (Stimme der DDR) und Radio DDR II
zu DS-Kultur. |
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SFB auch für Ost-Berlin zuständig.
Deutschen Vereinigung am 3. Oktober. Laut Artikel 36 des
Einigungsvertrages sollen Hörfunk und Fernsehen in den neuen Bundesländern
längstens bis zum 31.12.1991 als "gemeinschaftliche, staatsunabhängige,
rechtsfähige Einrichtung" weitergeführt werden. |
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1991 |
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Mit "B5 aktuell" startet der
Bayerische Rundfunk den ersten reinen Nachrichtenkanal in Deutschland.
Die neuen Rundfunkanstalten öffentlichen Rechts, der Mitteldeutsche
Rundfunk und der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg, treten der ARD bei.
Durch Staatsvertrag wird der Zuständigkeitsbereich des NDR auf
Mecklenburg-Vorpommern erweitert. |
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 Neue
Bundesländer mit den Sendebezirken von NDR, SFB, ORB und MDR |
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1992 |
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ARD und ZDF führen DS-Kultur weiter. |
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1993 |
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Deutschlandfunk, RIAS und DS-Kultur fusionieren
zu einer bundesweiten Hörfunkanstalt DeutschlandRadio, der von Berlin und Köln
aus jeweils ein werbefreies Informations- und Kulturprogramm anbietet. Träger
sind ARD und ZDF. |
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1997 |
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Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
schließen einen Staatsvertrag über die Fusionierung des Süddeutschen
Rundfunks und des Südwestfunks zum Südwestrundfunk (SWR) |
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