- - - upAbhörverbot
upEinheitsrundfunk
Brücke zwischen Heimat und Front
downDurchhalteparolen statt Siegesmeldungen


- - -

Brücke zwischen Heimat und Front

Joseph Goebbels versuchte, den Widerstandswillen der deutschen Bevölkerung im Krieg durch ermutigende und erheiternde Programme zu erhalten. Der Rundfunk solle nicht nur zur "Abfuhr englischer Zersplitterungsmethoden" dienen, sondern auch "wahrhaftig die Brücke zwischen Heimat und Front" darstellen und damit seine Funktion als "jüngstes Kind unserer Kriegstechnik" erfüllen.

RealAudio,3:38
Wunschkonzert für die Wehrmacht, 4.5.1941
QuickTimeVR Schaub Super 229
QuickTimeVR
62 KB
Schaub Super 229
Baujahr 1937

Wunschkonzert für die Wehrmacht Leichte Unterhaltungssendungen, heroische Musik und Märsche dominierten das Programm. Jeden Sonntag von 16.00 bis 20.00 Uhr wurde zwischen dem 1. Oktober 1939 und dem 25. Mai 1941 im Haus des Rundfunks in Berlin die Sendung "Wunschkonzert für die Wehrmacht" produziert, die als "Brücke zwischen Heimat und Front" galt. Es war eine Mixtur aus gewünschten Musiknummern und persönlichen Nachrichten. Die Sendung sollte den Soldaten suggerieren, sie kämpften für den Schutz ihrer Angehörigen und nicht aus Eroberungsdrang ihrer Führer. Der Bevölkerung zu Hause wurden die heldischen Leistungen an der Front geschildert.
- - - Goebbels gratuliert Heinz Goedecke zum 50. Wunschkonzert für die Wehrmacht,1
Kasernenstube Soldaten in der Kasernenstube,2


- - - 1 Foto: DRA/Scherl
2 Foto: DRA
© ARD