| Neues aus dem DRA

Tsurikrufn! Erinnern an Lin Jaldati

Lin Jadalti: Jiddische Lieder in der DDR

Lin Jadalti: Jiddische Lieder in der DDR

»Tsurikrufn« ist Jiddisch und bedeutet »erinnern«. Anlässlich des Festjahres »1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland« erinnert der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. (AsKI) mit einem virtuellen Gemeinschaftsprojekt an jüdische Persönlichkeiten, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichert haben. Dafür haben AsKI-Mitgliedsinstitute ihre Archive geöffnet, um auf tsurikrufn.de die Geschichten von Jüdinnen und Juden zu erzählen, die für ihr Haus eine bedeutende Rolle gespielt haben.

Lin Jadalti: Jiddische Lieder in der DDR

Das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA) beteiligt sich mit einem multimedialen Porträt über die Sängerin Lin Jaldati. Die Künstlerin gilt in der DDR als eine Repräsentantin fortschrittlicher jüdischer Kultur. In der DDR findet das jiddische Lied vor allem durch ihr Wirken Widerhall. In den Beständen des DRA finden sich im Zeitraum von 1949 bis 1988 über 150 Hörfunkproduktionen, in denen Lin Jaldati mitwirkt: Jüdische Musik, Politisches Lied, Auftritte bei öffentlichen Veranstaltungen und Interviews. Über 20 Nachweise sind im Bestand des DDR-Fernsehens überliefert.