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»Übergangsgesellschaft« im Museum Pankow

Flyer: Übergangsgesellschaft - Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989.

Flyer: Übergangsgesellschaft - Akteure der Transformation in Berlin und Brandenburg nach 1989.

Ab dem 25. Juni zeigt das Museum Pankow in Berlin die Wanderausstellung »Übergangsgesellschaft – Akteure der Transformation in Berlin und Branden­burg nach 1989«. Das DRA hat als Kooperationspartner vornehmlich Beiträge der Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera" und des Magazins "Prisma" zugeliefert.

Umstrittener Transformationsprozess

30 Jahre nach der Vereinigung ist der Transformationsprozess in Ostdeutschland umstritten wie nie zuvor. Die umfassenden Umwälzungen von Diktatur und Planwirtschaft hin zu Rechtsstaat, Demokratie und Marktwirtschaft waren beispiellos. Heute ist die Debatte zu den Transformationsjahren von Berichten über erlebte Verluste, Unsicherheiten und Traumatisierung geprägt, ebenso von einer Kolonialisierung des westdeutschen Systems.

Beispielhaftes Engagement

Dabei war das Transformationsgeschehen vielschichtig und maßgeblich bestimmt vom Engagement zahlreicher Ostdeutscher, die sich vor Ort einbrachten. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen vierzehn Frauen und Männer und ihre Erfahrungen in der Übergangsgesellschaft. Sie stehen beispielhaft für zahlreiche andere Engagierte auch über Berlin und Brandenburg hinaus. Ihre Erfolge und Misserfolge, Ermutigungen und Rückzüge ermöglichen einen neuen, anderen Blick auf die Transformationszeit.